Dambacher Straße
Die Dambacher Straße (vorher: "Dambacher Weg" und teilweise "Wiesenstraße") ist die westliche Eingrenzung der Südstadt hin zum Rednitzgrund. Sie ist im größten Teil nur nach Osten bebaut und verläuft in nord-südlicher Ausrichtung von der Bahnschranke an der Ottostraße bis zur Kaiserstraße, wo sie leicht versetzt in der Austraße Verlängerung findet. Benannt ist sie nach dem Ort Dambach, der seit 1901 zu Fürth gehört.
Prägende und bedeutsame Gebäude
Im Nordteil findet man eine geschlossene Bebauung mit teils vorstädtischen, teils vornehmen Wohnhäusern der 1860er Jahre vor. Weiter südlich eine eher offene Bebauung. Von den einstigen Villen des 19. Jahrhunderts ist nur noch die Nr. 35 erhalten. Zirka von der Herrnstraße bis Kaiserstraße dann größtenteils neuere Bebauung.
- Nr. 11: Logenhaus
- Nr. 35: Sandsteinvilla von Adam Egerer
- Nr. 49: Humbser-Villa (und gesamtes Humbser-Areal von Westen)
Literatur
- Dambacher Straße. In: Adolf Schwammberger: Fürth von A bis Z. Ein Geschichtslexikon. Fürth: Selbstverlag der Stadt Fürth, 1968, S. 87
Bilder
2009 abgerissener 20kV-Schaltanlagentrakt des alten Umspannwerks U4.
Wandmosaik "Stromversorgung in Franken", Fliesen, Initialen K.P., 1958, derzeit bei der infra fürth gmbh eingelagert.
Das Logenhaus der "Freimaurerloge zur Wahrheit und Freundschaft".
Das Logenhaus der "Freimaurerloge zur Wahrheit und Freundschaft". Fassadenansicht von der Dambacher Straße.
Der Saalanbau des Logenhauses der "Freimaurerloge zur Wahrheit und Freundschaft". Ansicht von der Amalienstraße.
Portier-Häuschen der Humbser-Villa an der Dambacher Straße.
Ehemaliges Schrankenwärterhaus, Ottostraße 37, am Bahnübergang zur Dambacher Straße. Abgerissen am 2. - 3. März 2010.
Die Villa Humbser, ehemals Dambacher Straße 49.