1615

Aus FürthWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
◄◄ 17. Jahrhundert ►►
1600 1601 1602 1603 1604 1605 1606 1607 1608 1609
1610 1611 1612 1613 1614 1615 1616 1617 1618 1619
1620 1621 1622 1623 1624 1625 1626 1627 1628 1629
1630 1631 1632 1633 1634 1635 1636 1637 1638 1639
1640 1641 1642 1643 1644 1645 1646 1647 1648 1649
1650 1651 1652 1653 1654 1655 1656 1657 1658 1659
1660 1661 1662 1663 1664 1665 1666 1667 1668 1669
1670 1671 1672 1673 1674 1675 1676 1677 1678 1679
1680 1681 1682 1683 1684 1685 1686 1687 1688 1689
1690 1691 1692 1693 1694 1695 1696 1697 1698 1699

Ereignisse in Fürth im Jahr 1615



Kurz-Chronik 1615[Bearbeiten]

  • Am 6. Dezember erlässt der Markgraf von Ansbach eine Verordnung, die das Brauen von Weißbier bei Strafe verbietet.

Personen[Bearbeiten]

Es ist aktuell keine Person verzeichnet, die 1615 geboren wurde.
Es ist aktuell keine Person verzeichnet, die 1615 gestorben ist.

Fronmüllerchronik[Bearbeiten]

Der Markgraf von Ansbach erließ unter dem 6. December 1615 eine Verordnung, welche das Brauen von Weißbier verbot. „Ueber den großen unwiederbringlichen Schaden, den das bisher in vielen Orten eingeführte Prewen des Weißen Biers verursacht hat, indem dadurch nicht allein das liebe Getraid sehr schändlich mißbraucht und überflüssig verderbt, sondern auch aller Vorrath von Holtz in großen Uffschlag gebracht wird, auch viele Unterthanen darüber in Abwesen kommen, daher wird das Prewen dieses schedlichen Getränks bei Strafe verboten. Dagegen soll das Sieden des rothen Bieres befördert werden, damit sowohl dem Armen als dem Reichen sein Pfennig mit gutem gerechten Getränk verglichen wird.“ - Diese Verordnung stieß auf solchen Widerstand bei der Bevölkerung, welche damals für dieses kühlend erfrischende billige Getränk sehr eingenommen war, daß sie bereits am 8. Mai des folgenden Jahres wieder zurückgenommen wurde. Ein weiteres Verbot erließ der Markgraf in Betreff des Kalkofens, welchen ein domprobsteilicher Unterthan auf der Stätte erbaute, wo später das Geleitshaus hinkam. Er mußte demolirt werden. In demselben Jahre, am 25. November, schlossen die Vorsteher des Hofmarks Fürth mit den umliegenden zur Hofmark gehörigen Ortschaften einen Vergleich in Bezug auf die gegenseitige Anordnung der 48 Heufuhren, welche sie für den markgräflichen Schutz jährlich zusammen zu leisten hatten.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fronmüllerchronik, 1871, S. 57