Bergstraße 28

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Bergstraße 28 Bildmitte, hinter Tannenbaum Bergstraße 26.jpg
Christbaum-Aufstellung; v.l.n.r.: Königstraße 4, Bergstraße 28, Bergstraße 26 (hinter Christbaum), Bergstraße 20 (rechts im Vordergrund)
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Das Gebäude Bergstraße 28 war ein Wohngebäude im sog. Gänsbergviertel. Im Zuge der Flächensanierung wurde das Gebäude als eines der letzten abgerissen. Im Kartenausschnitt in der Faktenbox auf der rechten Seite wird der ungefähre ehemalige Standort des Gebäudes im aktuellen Stadtplan angezeigt.


Alter Katasterplan des Gänsbergviertels, Bergstraße ist gelb, Standort Bergstraße 28 ist rot markiert

Geschichte der Eigentümer [1][Bearbeiten]

Für das Bestehen schon vor 1700 sprechen die Überlieferungen zu Königstraße 8, wo es für das Jahr 1666 heißt: "Bestehend aus einem Brauhaus, einem Hinterhaus und einem dazwischen liegenden Gefängnis" [1]

  • 1723 Johann Beckhens Hinterhaus, so ebenmäßig [2]
  • 1729 Model Loew, die Hälfte
  • 1758 Model Loew, die andere Hälfte
  • 1790 Nathan Meyer Loew, vom Großvater
  • 1819 Nathan Meyer Loew, Handelsmann
  • 1820 derselbe mit "Loewenherz" genannt
  • 1829 dessen Witwe Hanna Loewenherz
Maria Wappmann, verwitwete Thalhäußer
  • 1840 Georg Thalhäußer, Kaffeesurrogatfabrikant
  • 1846 Anna Maria Wappmann, ehem. Pfandleiherin, Polizeidienersfrau, verwitwete Thalhäußer
  • 1851 Anna Maria Wappmann, Polizeidienersfrau [3]
  • 1867 Balthasar Wappmann, Polizeidiener
  • 1880 Johann Paul Beyer, Bäckermeister
  • 1880 Paul und Margaretha Goppert
  • 1882 Georg Christgau, Bäckermeister
  • 1885 Paul Bayer, Bäckermneister
  • 1890 Heinrich Pinsenschaum, Bäckermeister
  • 1921 Heinrich Pinsenschaum, Bäckermeister
  • 1931 Heinrich Pinsenschaum, Bäckermeister
  • 1961 Margarete Pinsenschaum

Frühere Adressen[Bearbeiten]

  • ab 1792 Hausnummer 348
  • ab 1827 Hausnummer 104, I
  • ab 1860 Bergstraße 1
  • ab 1890 Bergstraße 28

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 alle Angaben zu Bergstraße 28 nach Gottlieb Wunschel: Alt-Fürth, 1940 sowie den Fürther Adressbüchern von 1819, 1846, 1921, 1931 u. 1961
  2. Wunschel zitiert Salbuch 1723, Seite 196
  3. nach dem Tode von Maria Wappmann am 20. Mai 1876 geht das Haus an den Ehemann Balthasar über Fürther Tagblatt vom 23.5.1876 - online verfügbar auch Fürther Tagblatt vom 25.5.1876 - online verfügbar

Bilder[Bearbeiten]