ESTW

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Das ESTW („Elektronisches Stellwerk) als moderne Variante als die bisher üblichen „elektromechanischen“ Stellwerke wurde als unscheinbares, fensterloses Gebäude nur mit Erdgeschoß und Satteldach zwischen den Bahngleisen und der Gebhardtstraße im Gelände der ehemaligen Güterabfertigung, aber vollgestopft mit Hightech am Wochenende 12.und 13. September 2009 in Dienst gestellt. Dazu wurde die komplette Bahnstrecke für die Umstellung zwischen Fürth und Nürnberg für 72 Stunden lang gesperrt. Der geplante Zugverkehr mit dem neuen Stellwerk am Montag früh 5 Uhr gelang leider wegen „Umstellungsproblemen“ nicht. Die ersten Züge fielen bis zur Behebung der Probleme aus. Das neue Stellwerk dient primär der Steuerung des S-Bahn-Betriebes auf eigenen Gleisen und ersetzt das Zentralstellwerk nicht. .[1]

Lage[Bearbeiten]

Das ESTW hat die Adresse Gebhardtstraße 6 auf dem Gelände der ehemaligen Güterabfertigung.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Als Weiterentwicklung und Sicherheitsaspekt eines elektronischen Stellwerkes ist die digitale Weichen- und Signalsteuerung und die Gleisfreimeldungen u. a. mittels Achszähler zu nennen. Letztere Überwachen, dass die Achsanzahl bei Einfahrt und Ausfahrt identisch ist und erst dann der folgenden Streckenblock wieder frei gegeben wird.

Literatur[Bearbeiten]

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • Rolf Syrigos: Fernverkehr und S-Bahn nun auf vier Gleisen. In: Nürnberger Zeitung vom 22. November 2011 - online abrufbar

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Johannes Alles: Kleines Häuschen, große Wirkung. Das Elektronische Stellwerk der Bahn ist in Betrieb gegangen – Start mit Panne. In: Fürther Nachrichten vom 15. September 2009 (Druckausgabe)

Bilder[Bearbeiten]