Edda Schneider

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Edda Schneider (geb. 16. September 1938; gest. 9. Januar 2021)[1] war eine Fürther Künstlerin. Sie hatte zwei Kinder aus erster Ehe und lebte bis zum gemeinsamen Umzug in eine Seniorenresidenz mit ihrem Lebensgefährten Georg Wohlrab in der Fürther Südstadt.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Schulzeit studierte Schneider an der Fachhochschule für Gestaltung in Nürnberg und arbeitete dann zunächst als Grafikerin. In den 1980er Jahren verlegte sie ihre Arbeit zunehmend auf ihr künstlerisches Schaffen. So eröffnete sie in der Herrnstraße 71 im früheren Kassenbereich eines ehemaligen Supermarktes die »werkstatt edda schneider naturstücke«, in der sie Gastgeberin für zahlreiche Künstlerinnen und Künstler war. Außer einem Veranstaltungsort für Ausstellungen, Leseabende und Konzerte war ihr Atelier stets auch ein offener Treffpunkt für kreative Menschen aus der Region. 2008 musste Edda Schneider ihr Atelier aufgeben, da der gesamte Gebäudekomplex zugunsten des Finanzamt-Anbaus abgerissen wurde.

Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens war die Integration der Natur in ihre Werke. Sie verwendete meist Fundstücke aus der Natur, die sie miteinander zu neuen Objekten verband und ausstellte.

Am 9. Januar 2021 verstarb Edda Schneider im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer COVID-19-Infektion.

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • Matthias Boll: Reisende zu Mutter Natur. In: Fürther Nachrichten vom 15. Januar 2021, S. 32 (Druckausgabe)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Traueranzeige für Edda Schneider - online

Bilder[Bearbeiten]