Ernst Blüth

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Ernst Blüth (geb. 24. Mai 1897 in Fürth; gest. am 5. April 1918 in Ayette/ Frankreich) war Medizin-Student an der Universität Erlangen und Kriegsteilnehmer am 1. Weltkrieg.

Ernst Blüth kam als Sohn des Reallehrers Dr. Emanuel Blüth und seiner Frau Henriette in Fürth am 24. Mai 1897 auf die Welt. Er besuchte das humanistische Gymnasium in Fürth und erhielt im Juli 1916 sein Reifezeugnis/ Abitur. Zuvor war Blüth bereits am 4. April 1916 Ernst Blüth schon dem 21. bayerischen Infanterieregiment beigetreten und kämpfte im Westen mit an der Loretto- und Vimyhöhe. Zuletzt kämpfte Blüth im Frühjahr 1917 in der Arrasschlacht, bei der er sich eine Gasvergiftung zuzog. Nach seiner Genesung wurde Blüth erneut eingesetzt, zuletzt bei der Märzoffensive 1918 - auch die Große Schlacht in Frankreich oder Kaiserschlacht genannt. Die Frühjahrsoffensive war der letzte Versuch des Deutschen Kaiserreichs an der Westfront einen für die Mittelmächte günstigen Ausgang des Krieges herbeizuführen, der jedoch im Juli 1918 als gescheitert gezählt werden musste.

In der Nacht vom 4. auf den 5. April 1918 fiel Ernst Blüth in der Nähe von Ayette nördlich von Bapaume/ Frankreich.

Auszeichnungen

Für seine Verdiente im Feld bekam Ernst Blüth vermutlich 1917 das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen.

Literatur

  • D. Herrmann Jordan: Blätter der Erinnerung an die Kriege 1914 - 1919 - Gefallene der Universität Erlangen. A. Deichert´sche Verlagsbuchhandlung (Werner Scholl), Erlangen & Leipzig, 1920

Siehe auch