III. Städtisches Brause- und Wannenbad

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III staedtisches Brause- und Wannenbad.jpg
III. Städtisches Brause- und Wannenbad, Ansicht von Norden
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Das III. Städtische Brause- und Stadtbad wurde im Zusammenhang mit der Schule an der Frauenstraße ebenfalls von Otto Holzer erbaut und 1910 eröffnet. Im Dachgeschoss befindet sich die Turnhalle mit direktem Zugang vom Schulhaus aus.

Heutige Nutzung als Jugendhaus mit der Bezeichnung Jugendtreff Südstadt ("Südstadttreff").

Beschreibung des Baudenkmals[Bearbeiten]

Eingeschossiger Putzbau mit gewölbtem Steildach, rustizierter Sandsteingliederung, Dachgauben und Treppenturm an der Ostseite, historisierend mit Heimatstil-Elementen, von Otto Holzer, um 1909; Bogendurchfahrt zur Schule, Putzbau mit gewölbtem Steildach und rustizierter Sandsteingliederung, gleichzeitig.

Bedeutung[Bearbeiten]

Das Brausebad war eine wichtige Einrichtung für die Gesundheitsfürsorge. Das Besondere war die aufwändige Verkleidung mit Kieselmosaiken. Ganz bewusst war dieses Brausebad mit der Schule verbunden worden. Es besaß sogar eine eigene Schülerbrause. Ein eingebautes Bassin, in dem die Schulkinder nach dem Turnunterricht baden konnten, bot 50 Kindern Platz, was einen Hinweis gibt auf die damaligen Klassenstärken. Noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele Häuser in Fürth noch ohne Bäder waren, wurden die Schüler einmal in der Woche unter die Brause geschickt.[1] Das Bad wurde 1975 geschlossen.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Barbara Ohm: Durch Fürth geführt, Band 1 - Die Stadt zwischen den Flüssen. VKA Verlag Fürth, 2005, 1999, 1991, 3-9409900-2-7, 3-9810702-0-8, S. 171.

Weblinks[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]