Mecnun Giasar

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Mercun Giasar (geb. 1993 in Fürth) ist Tänzer, Musiker und international arbeitender Choreograph.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Als zweites Kind von fünf Kindern kam Giasar im Nathanstift am Klinikum Fürth auf die Welt. Seine familiären Wurzeln liegen in einem kleinen Dorf in Griechenland - mit türkischen Ursprüngen. Nach der Grundschulzeit in Fürth ging Giasar zunächst auf das Helene-Lange-Gymnasium. Allerdings brach er nach eigenen Angaben nach der 7. Klasse die Schulzeit ohne Abschluss ab um seinen Wunsch als Tänzer konsequent zu verfolgen. In einem Interview im Dezember 2020 gab er an als Kind stets ein "Problemkind" gewesen zu sein, der häufig weglief und rebellierte.

Frühzeitig zeigte sich bereits sein Talent im Bereich des Tanzes. Durch seinen älteren Bruder kam er zum Tanz, die ersten Erfahrungen machte er im Jugendzentrum Catch Up - angeleitet von den dortigen Erziehern. Mit 10 Jahren hatte er 2003 seinen ersten großen Auftritt bei der fränkischen Meisterschaft und gewann prompt mit seinen beiden besten Freunden die Challenge. Es folgten weitere Auftritte und Erfolge, mit 14 gewann er bei den deutschen Meisterschaften erste Titel und nahm auch an den Weltmeisterschaften im Tanzwettbewerb "HipHop International" in Las Vegas/USA.

Aktuell arbeitet Giasar als Choreograph für verschiedene international bekannte Künstler, darunter die K-Pop Boygroup BTS. Bei der US-NBC Tanzshow "World of Dance" war Giasar Mitjuror im Team um Jennifer Lopez.

Sonstiges[Bearbeiten]

Er kann sechs Sprachen fließend sprechen. Giasar hat nach eigenen Angaben inzwischen 46 Länder bereist bzw. ist dort aufgetreten. Diesen Umstand hat er mit einem Tattoo auf seiner Brust als Strichliste verewigt, für jedes Land gibt es einen Strich. Nach eigenen Angaben kommt er nachwievor oft nach Fürth. Seine Eltern und Geschwister leben nachwievor hier. Mecnun Giasar ist Veganer.

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • Isabella Fischer: Mit.Menschen: Mecnun Giasar - ein Fürther über seine Arbeit mit Weltstars wie Rihanna. In: nordbayern.de vom 29. Oktober 2020 - online abrufbar

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]


Videos[Bearbeiten]