Norbert Staudt

Aus FürthWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Norbert Staudt 1946 - 2013.jpg
Norbert Staudt in seinem Geschäft an der Fürther Freiheit, ca. 2012.

Norbert Staudt (geb. 29. Juli 1946; gest. 16. Februar 2013 in Fürth) war von Beruf Kaufmann.

Leben und Wirken

Die Eltern von Norbert Staudt waren Julius und Grete Staudt. Der Vater Julius Staudt gründete 1934 in der Ottostraße einen Friseurgroßhandel. Ab 1952 besuchte Norbert Staudt die Grundschule in der Maistraße, danach war er ab 1960 an der Privaten Realschule des Bildungswerkes in Marktbreit. 1966 mit knapp 20 Jahren übernahm er den elterlichen Betrieb noch als Lehrling. Durch die Veränderung des Sortiments wurde im laufe der Zeit aus dem Friseurgroßhandel ein Handelsgeschäft mit Kunstgewerbe. Als erstes kamem Produkte wie Messingtöpfe und -vasen aus Südtirol hinzu, ab 1974 kamen weihnachtliche Krippefiguren hinzu. 1978 wurde im Untergeschoß des Geschäfts an der Fürther Freiheit der Krippenkeller eingerichtet, in dem Weihnachtskrippen und Zubehör gekauft werden können. Der Krippenkeller, der beiden Kunden weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt und beliebt war, war nach Angaben des Schwiegersohns Gerd Wagner Staudts große Leidenschaft.

Norbert Staudt starb am 16. Februar 2013 mit nur 66 Jahren nach einer schweren Erkrankung.

Engagement für den Einzelhandel

Neben der Leitung seines Geschäftes "Julius Staudt GmbH" an der Fürther Freiheit war Norbert Staudt auch viele Jahre lang im Wirtschaftsbeirat der Stadt Fürth. Zusätzlich war er Stellv. Vorsitzender des Industrie- und Handelsgremiums in Fürth sowie Chef des Einzelhandelsverbands in Fürth.

Einzelnachweise

  • "Abschied von Norbert Staudt". In Fürther Nachrichten vom 23. Febraur 2013
  • "Kleine Krippenwelt im Sandsteinkeller" In Fürther Nachrichten vom 24. Dezember 2010 online abrufbar
  • "Wie Werbung funktioniert". In Fürther Nachrichten vom 12. Juni 2010 online abrufbar

Weblinks