Schindelgasse 8

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Das dreigeschossige Fachwerkhaus mit Sandsteinfassade wurde ursprünglich im mittleren 18. Jahrhundert errichtet und stand unter Denkmalschutz. Das Anwesen beseht seit dem späten 17. Jahrhundert, wird um 1700 als zweigädig mit Buchdruckerei und neuer Judenschule erwähnt, bis in die 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts war es im Besitz der jüdischen Familie Lämmlein. Die vorhandene Bausubstanz stammt vermutlich aus dem mittleren 18. Jahrhundert.

In der Nacht vom 7. auf den 8. November 1989 stürzte gegen vier Uhr morgens ein Stützbalken herab, so dass sich die Statik des Gesamtgebäudes deutlich verschlechterte. Das Haus musste in der Folge von Außen massiv abgestützt werden. Die Baubehörden befürchteten, dass das Gebäude sonst einstürzten könnte, zumal sich im oben Bereich des Gebäudes eine massive Beule nach Außen abzeichnete und das Traufhäuschen auf den Dach gefährlich nach innen verlagerte hatte.

In Folge wurde das Haus saniert, wenn auch unter Verlust des Denkmalschutzes.

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • noa: Ein desolates Baudenkmal - Zahn der Zeit hat historisches Gebäude in der Schindelgasse arg zugesetzt. In: Fürther Nachrichten vom 11./12. November 1989, S. 89

Siehe auch[Bearbeiten]