Schreinerei Popp

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Die Schreinerei Popp wurde 1923 von Wolfgang Popp in einem Bauernhof in Kronach gegründet.[1] Sein Sohn Johann Popp fing 1951 im elterlichen Betrieb an, baute diesen aus und sorgte mit der Errichtung des bis heute bestehenden Werkstatt- und Betriebsgebäudes unter der Anschrift Im Grund 19 für räumlichen Zuwachs.

Der Enkel des Firmengründers, Hermann Popp, leitete von 1984 bis 2020 den Handwerksbetrieb. Unter seiner Führung entwickelte sich der Betrieb zu einer modernen und umweltfreundlichen Schreinerei. Der Sohn von Hermann Popp, Andreas Popp, übernahm 2021 als gelernter Schreinermeister und Betriebswirt die Geschäftsführung, sodaß der Handwerksbetrieb in vierter Generation im Familienbesitz ist. Unterstützt wird der jetzige Geschäftsführer Andreas Popp in verschiedenen Bereichen von der Familie.

Die Tätigkeiten die in der Nachkriegszeit in der Produktion von Türen und Fenstern bestand wandelte sich später in die Produktion von Möbeln, Küchen, Innenausbau und Holzdecken. Heute steht der Betrieb für am PC in 3-D-Ansicht entworfene Maßmöbel. So wurden z. B. die Sitze für das Münchner Prinzregententheater sowie der komplette Ausbau des Grüner Brauhauses gefertigt.

Auch für denkmalgeschützte Häuser ist man tätig. Im Jahre 1999 hat das Unternehmen den Umweltpreis der Stadt Fürth gewonnen. Heute arbeitet die Schreinerei Popp mit einer modernen CNC-Anlage mit digitaler Steuerungstechnik.

Schreinerei Popp - Stadeln[Bearbeiten]

Die gleichnamige ehemalige Schreinerei Popp in Stadeln ist zwar verwandtschaftlich verbunden, aber eigenständig gewesen. Sie befand sich im Anwesen Popp, heute Stadelner Hauptstraße 90.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview am 22. Februar 2024 von Betz-von-ronhof mit dem Seniorchef Popp

Bilder[Bearbeiten]