Schwabacher Straße 1

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Schwabacher Straße 1 Grundig 1970 A1172.jpg
Schwabacher Straße 1, Frontansicht Grundig-Verkaufsgeschäft in der Schwabacher Straße 1
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Dreigeschossiger Walmdachbau mit abgerundeter spitzwinkeliger Ecke. Die Sandsteinfassade des Wohnhauses enthält eine klassizistisch flächige Gliederung. Der Bau stammt aus dem Jahr 1801/02. Der Bauherr war der Kaufmann und Spiegel- bzw. Knopffabrikant Johann Christian Rießner (1762 - 1835), der aus einer alten Gürtlerfamilie stammte. An der Schirmstraße errichtete Rießner eine Hofmauer mit Rundbogentor, zudem er 1817 noch einen dazugehörigen Garten anlegte.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Gürtlermeister Johann Christian Rießner ließ ab 1800 dieses Eckhaus erbauen.[1]

Ab 1848 hatte Hajum Hirsch Ullstein hier sein Papierlager.[2]

1934 eröffnete Max Grundig in diesem Gebäude sein zweites Rundfunkgeschäft und begann seinen Firmenaufstieg zum Weltunternehmen. Zuvor hatte er bereits ein Geschäft in der Sternstraße (heute Ludwig-Erhard-Straße 4 - dieses Gebäude wurde in den 1990er Jahren abgerissen).

Frühere Adressangaben[Bearbeiten]

  • 1807: An der Schwabacher Straße, Haus-Nr. 513c[3]
  • 1819: In der Schwabacher Straße, Haus-Nr. 513c; Rießner, Johann Christian; Kaufmann[4]
  • ab 1827: I/336[5]
  • ab 1860: Schwabacher Straße 1[6]

Frühere Besitzer[Bearbeiten]

  • 1802: Johann Christian Rießner[7]
  • 1807: Rießner, Johann Christian; Knopf- und Bronzefabrikant[8]
  • 1819: Rießner, Johann Christian; Kaufmann[9]
  • 1836: Rießners Relikten[10]
  • 1840: Rießners "Relikten" (Erben)[11]
  • 1846: Rießner, Paulus; Kaufmann[12]
  • 1851: Hajum Hirsch Ullstein, Kaufmann[13]
  • 1860: Hajum Hirsch Ullstein, Papierhändler[14]
  • 1880: Friederike Beck, Kaufmannsfrau[15]
  • 1890: Landolin Lupfer[16]
  • 1920: Edwine Lupfer, Kaufmannswitwe[17]
  • 1933: Alfred Lupfer in Kassel[18]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]