Zur Hardhöhe

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Zur Hardhöhe Abriss Mrz 2020.jpg
Ehem. Gaststätte Zur Hardhöhe während der Abrissarbeiten, März 2020
Küche
fränkisch
Spezialitäten
Fränkische Küche und saisonale Spezialitäten
Achtung: Diese Gaststätte besteht nicht mehr.
Tag von bis und von bis Ruhetag
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Die Gaststätte "Zur Hardhöhe" eröffnete 1981 (datiertes "Patrizier Bräu"-Mosaik im Gastraum). Am 1. Juli 1984 übernahmen Brigitte und Norbert Straub das Lokal und betrieben es bis zur Schließung im November 2019.

Norbert Straub ist Wahl-Fürther und wuchs im elterlichen Brauereigasthof "Drei Kronen" in Memmelsdorf bei Bamberg auf. Von 1969 bis 1972 absolvierte er im Hotel Bamberger Hof eine Ausbildung zum Koch, später legte er eine Meisterprüfung ab. Während sein Bruder als Braumeister den elterlichen Betrieb übernahm, entschied sich Straub für die Selbständigkeit in der Gastronomie. Seine Frau Brigitte Straub, die zuvor als gelernte Industriekauffrau arbeitete, erlernte hierzu den Beruf der Restaurantfachfrau, um an dem gemeinsamen Ziel der eigenen Gastronomie zu arbeiten.

1984 übernahmen beide schließlich das erst kurz zuvor eröffnete Gasthaus auf der Hardhöhe. Seit 1994 war die Familie Straub mit ihrer Gaststätte brauereifrei, da sie diese zuvor der Brauerei Patrizier abgekauft hatten. Norbert Straub war über viel Jahre auch Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands in Fürth. Im Januar 2019 gab die Betreiberfamilie gegenüber der örtlichen Presse an, dass sie aus gesundheitlichen sowie Altersgründen planen, die Gaststätte zum 30. November 2019 zu schließen. Nachdem zuvor die Suche nach einem Nachpächter gescheitert war, planten sie nun den Abriss des Gebäudes.

Die Gaststätte hatte einen Gastraum für 30 Personen und ein großes Nebenzimmer für 60 Personen. Später wurden einige Parkplätze entlang der Zoppoter Straße in einen kleinen Biergarten umgebaut. Die fränkische Küche variierte je nach Jahreszeit, verwendet wurden nach Möglichkeit regionale Produkte. Die Renner auf der Speisekarte waren das Schwabentöpfle und das Lendchen Hardhöhe, in den Monaten mit "R" die Aischgründer Karpfen.

Sehr beliebt war das Restaurant bei den Bewohnern der Hardhöhe für Familienfeiern aller Art. Sehr eng war auch die Zusammenarbeit der Wirtsleute mit der Siedlervereinigung Hard e. V. bei der Organisation gemeinsamer Feste. In einem Anbau befand sich über viele Jahre eine Rodi-Filiale, später ein Mix-Markt.

Der Abriss des Gebäudes begann Anfang März 2020, anschließend werden nach eigenen Angaben stattdessen 13 Mietwohnungen und zwei Kindergärten und drei Kindergruppen auf dem Grundstück gebaut. Damit schließt die letzte (Traditions-)Gaststätte auf der Hardhöhe.

Siehe auch[Bearbeiten]

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • Birgit Heidingsfelder: Aus dem Wirtshaus wird ein Mehrgenerationenhaus. In: Fürther Nachrichten vom 30. Januar 2019 (Druckausgabe) bzw. Hardhöhe: Wirtshaus macht Kindertagesstätte Platz. In: nordbayern.de vom 31. Januar 2019 - online abrufbar
  • Birgit Heidingsfelder: „Hardhöhe”: Abriss ist in vollem Gang. In: Fürther Nachrichten vom 28. März 2020 (Druckausgabe) bzw. nordbayern.de vom 29. März 2020 - online abrufbar
  • Armin Leberzammer: Eine Kita ersetzt die Gaststätte. In: Fürther Nachrichten vom 30. Mai 2020 (Druckausgabe) bzw. Hardhöhe: Eine Kita ersetzt die Gaststätte. In: nordbayern.de vom 30. Mai 2020 - online abrufbar

Weblinks[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]