Während der zweiten Altstadtweihnacht am Waagplatz 1981 schuf der Steinmetz und Bildhauer Heinz-Leo Weiß in den zehn Tagen aus einem Sandsteinblock die Weihnachtssäule am Waagplatz.

Weihnachtssäule am Waagplatz

Unter den Augen der Besucher entstand dieses Kunstwerk, auf dem die Weihnachtsgeschichte abgebildet ist, von der Geburt Christi, die Hirten und ihre Schafe, bis zur Ankunft der Heiligen Drei Könige. Nach der Vollendung schenkte der Künstler das Werk den Fürther Bürgern. Es wurde vor dem „Kleinsten Haus Fürths“ in der Waagstraße 3 aufgestellt. die Geburt Christi In den Folgejahren kam es immer wieder durch Zerstörungswut zu Beschädigungen, schließlich wurde die Weihnachtssäule durch ein einparkendes Auto ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, danach lagerte sie mehrere Jahre in der Werkstatt von Heinz-Leo Weiß. 1991, zehn Jahre nach ihrer Aufstellung, restaurierte der Künstler sie wieder und stellte sie erneut auf[1].

Etwa im Jahr 2000 wurde die Säule erstmalig farbig gefasst.

Weitere 10 Jahre später sorgte der Bildhauer Heinz Siebenkäß, der mit dem zwischenzeitlich verstorbenen Heinz-Leo Weiß befreundet war, für eine erneute Instandsetzung durch eine Neubemalung.[2][3].

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. "Schmuckstück aus Sandstein" in: Altstadtbläddla 26, 1991, Seite 21 - PDF
  2. Claudia Ziob: Weihnachtssäule aufgehübscht, nordbayern.de, vom 25. November 2011, aufgerufen am 21. Oktober 2025 - online
  3. "Unsere Weihnachtssäule" in: Altstadtbläddla 53, 2019/20

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