Alfred Friedreich: Unterschied zwischen den Versionen

Aus FürthWiki

K
Textersetzung - „Ersten Weltkrieg“ durch „Ersten Weltkrieg
K (Textersetzung - „Ersten Weltkrieg“ durch „Ersten Weltkrieg“)
 
(2 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Person
{{Person
|Bild=Friedreich-Gedenkblatt-Ausschnitt.jpg
|Vorname=Alfred
|Vorname=Alfred
|Nachname=Friedreich
|Nachname=Friedreich
Zeile 40: Zeile 41:
Nach einigen Jahren Dienst in Zwickau wurde Friedreich Ende 1913 oder Anfang 1914 als Bezirksoffizier zum Landwehrbezirk Glauchau, nun als Hauptmann [[wikipedia:z. D. (Militärsprache)|z. D.]], versetzt.
Nach einigen Jahren Dienst in Zwickau wurde Friedreich Ende 1913 oder Anfang 1914 als Bezirksoffizier zum Landwehrbezirk Glauchau, nun als Hauptmann [[wikipedia:z. D. (Militärsprache)|z. D.]], versetzt.


Zu Beginn des Ersten Weltkriegs, Ende August 1914, wurde Alfred Friedreich bei der Aufstellung des kgl. sächs. Res.-Infanterie-Regiments Nr. 243 zum Kommandeur des III. Bataillons ernannt.<ref>Richard Winzer: Das Kgl. Sächs. Res.-Infanterie-Regiment Nr. 243 im Weltkriege 1914-1918, Erinnerungsblätter deutscher Regimenter, Bd. 46, Dresden 1927, S.  2 - [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/306591/22/0/ online]</ref> Dieses kam nach schneller Ausrüstung und  kurzer Ausbildung ab 20. Oktober in der [[wikipedia:Erste Flandernschlacht|Ersten Flandernschlacht]], hier insbesondere in den verlustreichen Kämpfen bei Zonnebeke-Becelaere, zum Einsatz. Danach folgten ab 1. Dezember Stellungskämpfe im Raum Ypern bei Zonnebeke/Passendale. Am 19. Januar 1915 erkrankte Friedreich schwer und schied am Monatsende aus dem Res.-Infanterie-Regiment Nr. 243 aus.
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s, Ende August 1914, wurde Alfred Friedreich bei der Aufstellung des kgl. sächs. Res.-Infanterie-Regiments Nr. 243 zum Kommandeur des III. Bataillons ernannt.<ref>Richard Winzer: Das Kgl. Sächs. Res.-Infanterie-Regiment Nr. 243 im Weltkriege 1914-1918, Erinnerungsblätter deutscher Regimenter, Bd. 46, Dresden 1927, S.  2 - [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/306591/22/0/ online]</ref> Dieses kam nach schneller Ausrüstung und  kurzer Ausbildung ab 20. Oktober in der [[wikipedia:Erste Flandernschlacht|Ersten Flandernschlacht]], hier insbesondere in den verlustreichen Kämpfen bei Zonnebeke-Becelaere, zum Einsatz. Danach folgten ab 1. Dezember Stellungskämpfe im Raum Ypern bei Zonnebeke/Passendale. Am 19. Januar 1915 erkrankte Friedreich schwer und schied am Monatsende aus dem Res.-Infanterie-Regiment Nr. 243 aus.


Nach Genesung wurde er am 3. April 1915 zum Major z. D. befördert und kam zum Landwehr-Ersatz-Infanterie-Regiment Nr. 9 (aufgestellt 20. Februar 1915), das Anfang August 1915 zum (kgl. sächs.) Infanterie-Regiment 354 umbenannt wurde. Mit dieser Einheit war er an den Kämpfen der sog. [[wikipedia:88. Division (Deutsches Kaiserreich)|Division Menges]] an der Ostfront beteiligt.
Nach Genesung wurde er am 3. April 1915 zum Major z. D. befördert und kam zum Landwehr-Ersatz-Infanterie-Regiment Nr. 9 (aufgestellt 20. Februar 1915), das Anfang August 1915 zum (kgl. sächs.) Infanterie-Regiment 354 umbenannt wurde. Mit dieser Einheit war er an den Kämpfen der sog. [[wikipedia:88. Division (Deutsches Kaiserreich)|Division Menges]] an der Ostfront beteiligt.
Zeile 50: Zeile 51:
Kurz bevor man das Regiment nach Galizien verlegte, schied Friedreich Mitte August aus und wurde am 1. September 1916 zum Bezirkskommandeur in [[wikipedia:Auerbach/Vogtl.|Auerbach/Vogtl.]] ernannt. In dieser Stellung verblieb er bis nach Kriegsende, bis er im Oktober 1919 als Kommissar beim Versorgungsamt Leipzig eingesetzt wurde. Im Jahr 1923 wurde er außer Dienst gestellt und mit dem Rang Oberstleutnant „charakterisiert“.
Kurz bevor man das Regiment nach Galizien verlegte, schied Friedreich Mitte August aus und wurde am 1. September 1916 zum Bezirkskommandeur in [[wikipedia:Auerbach/Vogtl.|Auerbach/Vogtl.]] ernannt. In dieser Stellung verblieb er bis nach Kriegsende, bis er im Oktober 1919 als Kommissar beim Versorgungsamt Leipzig eingesetzt wurde. Im Jahr 1923 wurde er außer Dienst gestellt und mit dem Rang Oberstleutnant „charakterisiert“.


Er verbrachte seinen Ruhestand bei seinem Sohn, dem Kaufmann und Konfektionär Dietrich Hermann „Horst” Friedreich (geb. 15. Sept. 1897, gest. 1. August 1984) in Leipzig, anfänglich wohnhaft in der Kaiser-Wilhelm-Straße 34 (spätere August-Bebel-Straße), wohl zuletzt im Wohnhaus Nr. 82 in der gleichen Straße.<ref>Adressbücher Leipzig von 1932, 1953</ref>
Er verbrachte seinen Ruhestand bei seinem Sohn, dem Kaufmann und Konfektionär Dietrich Hermann „Horst” Friedreich (geb. 15. Sept. 1897, gest. 1. August 1984) in Leipzig, anfänglich wohnhaft in der Kaiser-Wilhelm-Straße 34 (spätere August-Bebel-Straße), wohl zuletzt im Wohnhaus Nr. 82 in der gleichen Straße.<ref>Adressbücher Leipzig von 1932, 1953</ref> Alfred Friedreich starb im Alter von 83 Jahren in Leipzig; fünf Jahre später, am 9. Oktober 1956, auch in Leipzig, verschied seine Witwe Auguste.


== Auszeichnungen<ref name="LL"/> ==
== Auszeichnungen<ref name="LL"/> ==
126.249

Bearbeitungen