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'''L. Auerbach & Co.''' ("H. Stöber's Nachfolger") war eine Bronzefarben- und Aluminiumpulver-Fabrik. | '''L. Auerbach & Co.''' ("H. Stöber's Nachfolger") war eine Bronzefarben- und Aluminiumpulver-Fabrik. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
1887 expandierte die Firma nach [[wikipedia:Rothenbruck|Rothenbruck]] bei Neuhaus a. d. Pegnitz. Büro und Lager befanden sich 1889 in Fürth, Anfang des Jahres noch in der Rosenstraße 19 und ab Mai 1889 dann in der [[Schwabacher Straße 38]].<ref>„Adreß- und Geschäftshandbuch von Fürth”, 1889, S. 9</ref> Als Geschäftsinhaber fungierten Gustav Auerbach, Louis Auerbach, Lippmann Hajum Auerbach<ref>ebenda; bei Luis und Lippmann Hajum scheint es um ein und dieselbe Person zu gehen; siehe Adresse und auch S. 227</ref> sowie [[Sally Löwengart]]<ref>„Adreß- und Geschäftshandbuch von Fürth”, 1889, S. 95 und S. 227. Dies wird auch durch „Adreß- und Geschäftshandbuch von Fürth” 1896, S. 5 f., I. Teil und S. 9, IV. Teil belegt.</ref>. Im Jahr 1895 wurden die in Fürth bei L. Auerbach & Co. hergestellten und zuvor mehrfach in ihrer Rezeptur veränderten Farben auch in England patentiert und vertrieben. | 1887 expandierte die Firma nach [[wikipedia:Rothenbruck|Rothenbruck]] bei Neuhaus a. d. Pegnitz. Büro und Lager befanden sich 1889 in Fürth, Anfang des Jahres noch in der [[Rosenstraße 19]] und ab Mai 1889 dann in der [[Schwabacher Straße 38]].<ref>„Adreß- und Geschäftshandbuch von Fürth”, 1889, S. 9</ref> Als Geschäftsinhaber fungierten Gustav Auerbach, Louis Auerbach, Lippmann Hajum Auerbach<ref>ebenda; bei Luis und Lippmann Hajum scheint es um ein und dieselbe Person zu gehen; siehe Adresse und auch S. 227</ref> sowie [[Sally Löwengart]]<ref>„Adreß- und Geschäftshandbuch von Fürth”, 1889, S. 95 und S. 227. Dies wird auch durch „Adreß- und Geschäftshandbuch von Fürth” 1896, S. 5 f., I. Teil und S. 9, IV. Teil belegt.</ref>. Im Jahr 1895 wurden die in Fürth bei L. Auerbach & Co. hergestellten und zuvor mehrfach in ihrer Rezeptur veränderten Farben auch in England patentiert und vertrieben. | ||
Das Unternehmen unterhielt um 1915 Filialen in folgenden Städten: | Das Unternehmen unterhielt um 1915 Filialen in folgenden Städten: | ||
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* Fabrik Rothenbruck (Bayern) mit Wasser- und Dampfbetrieb | * Fabrik Rothenbruck (Bayern) mit Wasser- und Dampfbetrieb | ||
* Fabrik [[wikipedia:Rauhenstein (Auerbach)|Rauhenstein]] (Bayern) | * Fabrik [[wikipedia:Rauhenstein (Auerbach)|Rauhenstein]] (Bayern) | ||
* Fabrik Kosolup (Böhmen), heute | * Fabrik Kosolup (Böhmen), heute Kozolupy (okres Plzeň-sever)/Tschechien | ||
Das Unternehmen plante um 1924 eine dringende Erweiterung ihres Betriebes und errichtete schließlich in [[wikipedia:Schwarzenfeld|Schwarzenfeld]] an der Naab ein neues Werk. | Das Unternehmen plante um 1924 eine dringende Erweiterung ihres Betriebes und errichtete schließlich in [[wikipedia:Schwarzenfeld|Schwarzenfeld]] an der Naab ein neues Werk. | ||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* Gilbert Krapf: ''Schmelzen, Schlagen, Stampfen | * Gilbert Krapf: ''Schmelzen, Schlagen, Stampfen. Blattgold, Blattmetalle und Bronzefarben aus Fürth''. In: [[Fürther Geschichtsblätter]], 1/2010, S. 3 - 19 | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||