Untere Mühle: Unterschied zwischen den Versionen

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==Entstehungsgeschichte==
==Entstehungsgeschichte==
[[Datei:Boener Fürth von Niedergang.JPG|thumb|right|Stadtansicht noch ohne Mühle]]
[[Datei:Boener Fürth von Niedergang.JPG|mini|right|Stadtansicht noch ohne Mühle]]
Zur Entstehungsgeschichte der unteren Mühle gibt es zahlreiche widersprüchliche Angaben. Fronmüller schreibt in seiner Chronik (unter Berufung auf die handschriftliche Stadtchronik von [[Christian Gottlieb Albig]] von 1778 und Egers [[Adressbuch von 1819]]) zwar, dass die untere Mühle bereits im Jahr [[1394]] in Akten erwähnt wird.<ref>[[Fronmüllerchronik]], 1887, S. 21</ref> Dies widerlegt Wunschel aber in seiner Häuserchronik mit einer ausführlichen Beweisführung. Neben zahlreichen Urkundenzitaten führt er auch eine Stadtansicht von [[Johann Alexander Boener]] von 1704/1705, auf der die Mühle (noch) fehlt, an.
Zur Entstehungsgeschichte der unteren Mühle gibt es zahlreiche widersprüchliche Angaben. Fronmüller schreibt in seiner Chronik (unter Berufung auf die handschriftliche Stadtchronik von [[Christian Gottlieb Albig]] von 1778 und Egers [[Adressbuch von 1819]]) zwar, dass die untere Mühle bereits im Jahr [[1394]] in Akten erwähnt wird.<ref>[[Fronmüllerchronik]], 1887, S. 21</ref> Dies widerlegt Wunschel aber in seiner Häuserchronik mit einer ausführlichen Beweisführung. Neben zahlreichen Urkundenzitaten führt er auch eine Stadtansicht von [[Johann Alexander Boener]] von 1704/1705, auf der die Mühle (noch) fehlt, an.
Andererseits erwähnt Wunschel nicht, dass es einen Vertrag aus dem Jahre [[1468]] gibt, in dem es um die "Domprobstey Mühl zu Fürth" bzw. "Thumbrobstey Müle zu Fürth an der Regnitz gelegenn" geht.<ref>In: "Staatsarchiv der königl.-preuß. Fürstenthümer in Franken", Band 2, S. 138f, 1797. [https://books.google.de/books?id=W1dPAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false online]</ref>
Andererseits erwähnt Wunschel nicht, dass es einen Vertrag aus dem Jahre [[1468]] gibt, in dem es um die "Domprobstey Mühl zu Fürth" bzw. "Thumbrobstey Müle zu Fürth an der Regnitz gelegenn" geht.<ref>In: "Staatsarchiv der königl.-preuß. Fürstenthümer in Franken", Band 2, S. 138f, 1797. [https://books.google.de/books?id=W1dPAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false online]</ref>
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Im März [[1827]] brannte die Mühle ab, wurde aber im gleichen Jahr wieder aufgebaut - und zwar mit Mahl- und Sägemühle, Glaspolierwerk und Wohnhaus.<ref>[[Fronmüllerchronik]], 1887, S. 244</ref>
Im März [[1827]] brannte die Mühle ab, wurde aber im gleichen Jahr wieder aufgebaut - und zwar mit Mahl- und Sägemühle, Glaspolierwerk und Wohnhaus.<ref>[[Fronmüllerchronik]], 1887, S. 244</ref>


==Frühere Adressbezeichnungen<ref>Wenn nicht anders angegeben, aus den jeweiligen Adressbüchern</ref>==
== Frühere Adressen<ref>Wenn nicht anders angegeben, aus den jeweiligen Adressbüchern</ref>==
* 1717: Haus Nr. 71 "Die Mestelhaußermühl" (bei "Hochfürstl. Brandenburg-Onolzbachische Häußer")<ref>[[Grund-Riß des Fleckens Fürth]]</ref>
* 1717: Haus Nr. 71 "Die Mestelhaußermühl" (bei "Hochfürstl. Brandenburg-Onolzbachische Häußer")<ref>[[Grund-Riß des Fleckens Fürth]]</ref>
* 1723: "Meßelhäußer Seeg Mühl und Walckh"<ref>Wunschel-Hauschronik, Das Fischhäusla, Stadtarchiv Fürth</ref>
* 1723: "Meßelhäußer Seeg Mühl und Walckh"<ref>Wunschel-Hauschronik, Das Fischhäusla, Stadtarchiv Fürth</ref>
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* 1819: "Am Frankfurther Schlag" Haus-Nr. 25
* 1819: "Am Frankfurther Schlag" Haus-Nr. 25
* 1846: "Frankfurter und Vacher Landstraße" Nr. 2
* 1846: "Frankfurter und Vacher Landstraße" Nr. 2
* 1864: "Untere Frankfurter Straße" Nr. 25 (Nr. 24: späteres Fischhäusla)<ref>StMFH, Bayerische Vermessungsverwaltung: ''Uraufnahme (1808-1864)'', abgerufen am 4. August 2022</ref>


==Besitzer der unteren Mühle==
==Besitzer der unteren Mühle==
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* 1717: Die Mestelhaußermühl<ref>[[Grund-Riß des Fleckens Fürth]]</ref>
* 1717: Die Mestelhaußermühl<ref>[[Grund-Riß des Fleckens Fürth]]</ref>
* 1723: Messehlhäuser, Johann und Joh. Georg (beerben die Mutter Regina Barbara Messelhäuserin, "gewesene Wittib und Müllerin allhie")<ref>[[Wunschelchronik]]</ref>
* 1723: Messehlhäuser, Johann und Joh. Georg (beerben die Mutter Regina Barbara Messelhäuserin, "gewesene Wittib und Müllerin allhie")<ref>[[Wunschelchronik]]</ref>
* 1741 bis 1773: [[Georg Friedrich Eckart]]  
* 1741 bis 1773: [[Georg Friedrich Eckart, geb. 1716|Georg Friedrich Eckart]]  
* 1773 bis 1819: [[Johann Michael Eckart]]
* 1773 bis 1819: [[Johann Michael Eckart]]
* ab 1819: [[Georg Christoph Foerster]]
* ab 1819: [[Georg Christoph Foerster]]
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