Rolf Seeling: Unterschied zwischen den Versionen

247 Bytes hinzugefügt ,  29. April 2025
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(10 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 6: Zeile 6:
|Todesdatum=1945/10/30
|Todesdatum=1945/10/30
|Todesort=Miesbach
|Todesort=Miesbach
|Friedhof=Städtischer Friedhof
}}
}}
{{Familie
{{Familie
Zeile 12: Zeile 13:
}}
}}
{{Familie
{{Familie
|Person=Elisabeth Seeling geb. Schwarz
|Person=Else Seeling, geb. Hader
|Verwandtschaftsgrad=Mutter
|Verwandtschaftsgrad=Mutter
}}
}}
'''Rolf Seeling''' (geb. [[17. Februar]] [[1926]]; [[30. Oktober]] [[1945]] Miesbach) war Sohn der Fabrikanten Otto Seeling.  
{{Familie
|Person=Udo Seeling
|Verwandtschaftsgrad=Bruder
}}
{{Familie
|Person=Rolf Otto Seeling
|Verwandtschaftsgrad=Neffe
}}
__NOTOC__
'''Rolf Seeling''' (geb. [[17. Februar]] [[1926]], gest. [[30. Oktober]] [[1945]] Miesbach) war der Sohn des Fabrikanten [[Otto Seeling]].  


Rolf Seeling kam nach dem [[2. Weltkrieg]] bei einem Überfall von schwer bewaffneten Polen, wahrscheinlich ehem. Fremdarbeiter während des Nationalsozialismus, am Abend des 29. Oktober 1945 ums Leben. er wurde auf dem Großthalerhof bei Miesbach von einem der Angreifenden mit einer Kugel tödlich getroffen, dessen Mutter Elisabeth Seeling wurde dabei schwer verletzt.<ref>Münchner Zeitung: Alliertes Nachrichtenblatt für die deutsche Zivilbevölkerung vom 14. Juli 1945, "Münchner Industrielle in Haft".</ref> Otto Seeling durfte "handgreiflich unter polizeilicher Sicherung" an dem Begräbnis seines Sohnes teilnehmen.<ref>Thomas Schlemmer, Hans Woller: Bayern im Bund - Band 2 - Gesellschaft im Wandel 1949 bis 1973, R. Oldenburg Verlag München, 2002, S. 46</ref>  
Rolf Seeling kam nach dem [[2. Weltkrieg]] bei einem Überfall von schwer bewaffneten Polen, wahrscheinlich ehem. Fremdarbeitern während des Nationalsozialismus, am Abend des 30. Oktober 1945 ums Leben. Er wurde auf dem Großthalerhof bei Miesbach von einem der Angreifenden mit einer Kugel tödlich getroffen, seine Mutter Elisabeth Seeling wurde dabei schwer verletzt.<ref>Münchner Zeitung: Alliiertes Nachrichtenblatt für die deutsche Zivilbevölkerung vom 14. Juli 1945, "Münchner Industrielle in Haft".</ref> Otto Seeling durfte "handgreiflich unter polizeilicher Sicherung" an dem Begräbnis seines Sohnes teilnehmen.<ref>Thomas Schlemmer, Hans Woller: Bayern im Bund - Band 2 - Gesellschaft im Wandel 1949 bis 1973, R. Oldenburg Verlag München, 2002, S. 46</ref>  


== Literatur ==
== Literatur ==
* Thomas Schlemmer, Hans Woller: Bayern im Bund - Band 2 - Gesellschaft im Wandel 1949 bis 1973, R. Oldenburg Verlag München, 2002
* Thomas Schlemmer, Hans Woller: Bayern im Bund - Band 2 - Gesellschaft im Wandel 1949 bis 1973, R. Oldenburg Verlag München, 2002


== Einzelnachweis ==
== Siehe auch ==
* [[Otto Seeling]]
* [[Seeling]] (Namensklärung)
 
== Einzelnachweise ==
<references/>  
<references/>  


== Bilder ==
== Bilder ==
{{Bilder dieser Person}}
{{Bilder dieser Person}}