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|Bild=Löwenplatz 1939.jpg | |Bild=Löwenplatz 1939.jpg | ||
| | |Gebäude=Löwenplatz 12 (ehemals) | ||
| | |Straße=Löwenplatz (ehemals) | ||
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Das Gebäude '''Löwenplatz 12''' war eine Doppelscheune (zusammen mit Nr. 10) im sog. [[Gänsberg]]viertel. Im Zuge der [[Flächensanierung]] wurde das Gebäude abgerissen. Im Kartenausschnitt in der Faktenbox auf der rechten Seite wird der ungefähre ehemalige Standort des Gebäudes im aktuellen Stadtplan angezeigt. Da es heute wieder einen Löwenplatz an anderer Stelle gibt, wird der Gebäudebestand des alten Löwenplatzes zu besseren Unterscheidung zusätzlich mit "(ehemals)" im Lemma gekennzeichnet! </br> | Das Gebäude '''Löwenplatz 12''' war eine Doppelscheune (zusammen mit Nr. 10) im sog. [[Gänsberg]]viertel. Im Zuge der [[Flächensanierung]] wurde das Gebäude abgerissen. Im Kartenausschnitt in der Faktenbox auf der rechten Seite wird der ungefähre ehemalige Standort des Gebäudes im aktuellen Stadtplan angezeigt. Da es heute wieder einen Löwenplatz an anderer Stelle gibt, wird der Gebäudebestand des alten Löwenplatzes zu besseren Unterscheidung zusätzlich mit "(ehemals)" im Lemma gekennzeichnet! </br> | ||
[[Datei:1 Gänsberg-Plan roh Berth. Löwenplatz 12.jpg|miniatur|330px|right|Gänsbergplan, Löwenplatz 12 (rot markiert)]] | |||
==Beschreibung nach Gebessler== | ==Beschreibung nach Gebessler== | ||
Langgestreckter Scheunenbau, Anlage der I. Hälfte des 18. Jh. In der Nordhälfte (Nr. 10) erneuert. Verputzt. Steiler Südgiebel unter Putz Fachwerk. Aufzugluken und -dächlein. Dachgauben.<ref name="Gebessler">[[Stadt und Landkreis Fürth (Buch)|Stadt und Landkreis Fürth]], Kurzinventar von August Gebessler, [[1963]], S. 42</ref> | Langgestreckter Scheunenbau, Anlage der I. Hälfte des 18. Jh. In der Nordhälfte (Nr. 10) erneuert. Verputzt. Steiler Südgiebel unter Putz Fachwerk. Aufzugluken und -dächlein. Dachgauben.<ref name="Gebessler">[[Stadt und Landkreis Fürth (Buch)|Stadt und Landkreis Fürth]], Kurzinventar von August Gebessler, [[1963]], S. 42</ref> | ||
==Geschichte der Eigentümer<ref | ==Geschichte der Eigentümer<ref>alle Angaben zu Löwenplatz 12 nach den Fürther Adressbüchern von 1860, 1872, 1880, 1890, 1901, 1909, 1921, 1931, 1961 u. 1972. Bei Gottlieb Wunschel: "Alt-Fürth" findet das Scheunengebäude als unhistorische Neubebauung des späten 19. Jahrhunderts keine Erwähnung.</ref>== | ||
* 1860: Bauplatz des Gruber | |||
* 1872: Andreas Gruber, Bauplatz als Stadel benutzt | |||
* 1880: Johann Gruber, Fuhrmann (Stadel) | |||
* 1890: Johann Gruber, Rosoliofabrikant | |||
* 1901: Andreas Gruber, Rosoliefabrikant und Fuhrwerksbesitzer, (wohnhaft Lilienstraße 13) | |||
* 1909: Anna Gruber, Witwe (wohnhaft Lilienstraße 13), vermietet als Kager für J. Fellheimer, Kohlengeschäft | |||
* 1921: Doris Schad u. Johann Riethmeier | * 1921: Doris Schad u. Johann Riethmeier | ||
* 1931: Hans Riethmeier, Wagnermeister | * 1931: Hans Riethmeier, Wagnermeister | ||
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==Frühere Adressen<ref>lt. [[Wunschelchronik]]</ref>== | ==Frühere Adressen<ref>lt. [[Wunschelchronik]]</ref>== | ||
* ab 1792: zu Hs.-Nr. 109 | * ab 1792: zu Hs.-Nr. 109 | ||
* ab 1860: | * ab 1860: Löwenplatz 7 | ||
* ab 1890: Löwenplatz 12 | * ab 1890: Löwenplatz 12 | ||
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* [[Löwenplatz 10 (ehemals)]] | * [[Löwenplatz 10 (ehemals)]] | ||
* [[Rednitzstraße 29]] | * [[Rednitzstraße 29]] | ||
* [[Gänsberg]] | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||