Johann Konrad Jäger: Unterschied zwischen den Versionen

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Noch am gleichen Tag erteilte Bürgermeister [[Franz Joseph von Bäumen|Bäumen]] unter Hinweis auf Wohlverhalten die nachgesuchte Erlaubnis und legte die „Prästationen“ (Gemeindeabgaben) fest. Danach hatte Jäger zu zahlen: 2 Kreuzer (x.) Armenbeitrag wöchentlich sowie jährlich 20 x. Laternengeld, 15 x. Frongeld und 54 x. Wachtgeld.<ref>„Acten des Magistrats der Kgl. Bayr. Stadt Fürth betreffend 1, den temporaeren Aufenthalt des Gemeindehirten Konrad Jaeger aus Bürglein. 1853. 2, dessen Bürgeraufnahms-Gesuch 1859.“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 18 a/I/J 23</ref>
Noch am gleichen Tag erteilte Bürgermeister [[Franz Joseph von Bäumen|Bäumen]] unter Hinweis auf Wohlverhalten die nachgesuchte Erlaubnis und legte die „Prästationen“ (Gemeindeabgaben) fest. Danach hatte Jäger zu zahlen: 2 Kreuzer (x.) Armenbeitrag wöchentlich sowie jährlich 20 x. Laternengeld, 15 x. Frongeld und 54 x. Wachtgeld.<ref>„Acten des Magistrats der Kgl. Bayr. Stadt Fürth betreffend 1, den temporaeren Aufenthalt des Gemeindehirten Konrad Jaeger aus Bürglein. 1853. 2, dessen Bürgeraufnahms-Gesuch 1859.“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 18 a/I/J 23</ref>


Von 1853 bis 1858 bewirtschaftete Jäger den Bausengarten mit gutem Erfolg. Am 17. Oktober 1858 erwarb er vom Privatier [[Johann Rudolf Gröber]] das Anwesen Batzenhäuschen ''„von 0 Tag 0,5 Dez. Wohnhaus mit Schupfe, HsNr. 114 II PlNr. 897, 1 Tagwerk 83 Dezimalen Würzgarten PlNr. 896, dann 0 Tagw. 0,7 Dez. Nebengebäude u. Hofraum PlNr. 897 ½, 0 Tagw. 72 Dez. Wurzgarten PlNr. 896 ½, dann 0 Tagwerk 30 Dez. Wiesflur am Stadtlinger Steg PlanNr. 89, 0 Tagw. 07 Dezimalen desgl. PlNr. 902 ½ für 3700 f Kaufschilling u. 300 Leihkauf<ref>gemeint ist Leikauf, der Umtrunk bei Kaufabschluss; siehe: Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute - [https://www.dwds.de/wb/Leikauf online]</ref>“''. Außerdem hatte er schon im April 1857 einen Acker in der [[Flößau]] im Wert von 618 fl. erworben.
Von 1853 bis 1858 bewirtschaftete Jäger den Bausengarten mit gutem Erfolg. Am 17. Oktober 1858 erwarb er vom Privatier [[Johann Rudolf Gröber]] das Anwesen Batzenhäuschen ''„von 0 Tag 0,5 Dez. Wohnhaus mit Schupfe, HsNr. 114 II PlNr. 897, 1 Tagwerk 83 Dezimalen Würzgarten PlNr. 896, dann 0 Tagw. 0,7 Dez. Nebengebäude u. Hofraum PlNr. 897 ½, 0 Tagw. 72 Dez. Wurzgarten PlNr. 896 ½, dann 0 Tagwerk 30 Dez. Wiesflur am Stadtlinger Steg PlNr. 89, 0 Tagw. 07 Dezimalen desgl. PlNr. 902 ½ für 3700 f Kaufschilling u. 300 Leihkauf<ref>gemeint ist Leikauf, der Umtrunk bei Kaufabschluss; siehe: Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute - [https://www.dwds.de/wb/Leikauf online]</ref>“''. Außerdem hatte er schon im April 1857 einen Acker in der [[Flößau]] im Wert von 618 fl. erworben.




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