29.186
Bearbeitungen
K (Textersetzung - „Gebaeude“ durch „Gebäude“) |
K (→Neue Nutzung) |
||
| (Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
|lat=49.480552 | |lat=49.480552 | ||
|lon=10.977686 | |lon=10.977686 | ||
| | |Ehemals=Nein | ||
|DenkmalstatusBesteht=Ja | |DenkmalstatusBesteht=Ja | ||
|Quellangaben=[http://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf BLfD - Denkmalliste Fürth] | |Quellangaben=[http://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf BLfD - Denkmalliste Fürth] | ||
| Zeile 25: | Zeile 25: | ||
Bis zum Jahr [[1989]] führte Berta Grieshammer in dem Gebäude ein Kiosk mit Zeitungen, Fahrkarten, Zigaretten, Süßigkeiten und Getränken. Anschließend übernahm die Fürtherin Monika Kunze. Schon ab 05:45 Uhr hatte sie geöffnet. Vor allem ältere Fürther und Rentner trafen sich vormittags im ''Billing-Kiosk''. Die betagte Wartehalle vor der Kiosk-Theke war somit ein kleines Kommunikationszentrum im Stadtteil.<ref>Volker Dittmar: ''Abschied von einem Fürther Original'' In: [[Fürther Nachrichten]] vom 3. August 2001</ref> Es wurde zum [[11. August]] [[2001]] geschlossen. Bei der Umgestaltung der Billinganlage wurde die angrenzende Anlage aufgelöst. Nach der Nutzung als Kiosk fand sich über Jahre kein Pächter mehr, auch weil nach dem Weiterbau der [[U-Bahn]] und der Verlegung der Bushaltestellen das Geschäft immer mehr nachgelassen hatte. Taubendreck und Verkehr setzten dem Gebäude stark zu. | Bis zum Jahr [[1989]] führte Berta Grieshammer in dem Gebäude ein Kiosk mit Zeitungen, Fahrkarten, Zigaretten, Süßigkeiten und Getränken. Anschließend übernahm die Fürtherin Monika Kunze. Schon ab 05:45 Uhr hatte sie geöffnet. Vor allem ältere Fürther und Rentner trafen sich vormittags im ''Billing-Kiosk''. Die betagte Wartehalle vor der Kiosk-Theke war somit ein kleines Kommunikationszentrum im Stadtteil.<ref>Volker Dittmar: ''Abschied von einem Fürther Original'' In: [[Fürther Nachrichten]] vom 3. August 2001</ref> Es wurde zum [[11. August]] [[2001]] geschlossen. Bei der Umgestaltung der Billinganlage wurde die angrenzende Anlage aufgelöst. Nach der Nutzung als Kiosk fand sich über Jahre kein Pächter mehr, auch weil nach dem Weiterbau der [[U-Bahn]] und der Verlegung der Bushaltestellen das Geschäft immer mehr nachgelassen hatte. Taubendreck und Verkehr setzten dem Gebäude stark zu. | ||
== Neue | == Neue Nutzungen == | ||
Anfang Dezember 2008 wurden Pläne bekannt, dass das am Platz ansässige "Espresso-Haus Fürth" das Gebäude als Laden und Cafébetrieb nutzen möchte. Seit Frühjahr 2009 wurde das Gebäude grundlegend saniert und Ende September 2009 das "[[Espressohaus]] Fürth" in den neuen Räumlichkeiten eröffnet.<ref>[http://www.nordbayern.de/region/fuerth/im-alten-zollhauschen-gibt-es-bald-espresso-1.488395 Im alten Zollhäuschen gibt es bald Espresso], Artikel der [[Fürther Nachrichten]] vom 2.12.2008</ref> Im Sommer 2020 schloss das Espressohaus, Anfang Dezember eröffnete dann ein „Radesel”-Café. Neben der Möglichkeit, das jeweilige Fahrrad optimieren zu lassen, bietet Inhaber Valentin Rambach auch ausgewählte Lifestyle-Klamotten rund um den Radsport und italienischen Espresso. | Anfang Dezember 2008 wurden Pläne bekannt, dass das am Platz ansässige "Espresso-Haus Fürth" das Gebäude als Laden und Cafébetrieb nutzen möchte. Seit Frühjahr 2009 wurde das Gebäude grundlegend saniert und Ende September 2009 das "[[Espressohaus]] Fürth" in den neuen Räumlichkeiten eröffnet.<ref>[http://www.nordbayern.de/region/fuerth/im-alten-zollhauschen-gibt-es-bald-espresso-1.488395 Im alten Zollhäuschen gibt es bald Espresso], Artikel der [[Fürther Nachrichten]] vom 2.12.2008</ref> Im Sommer 2020 schloss das Espressohaus, Anfang Dezember eröffnete dann ein „Radesel”-Café. Neben der Möglichkeit, das jeweilige Fahrrad optimieren zu lassen, bietet Inhaber Valentin Rambach auch ausgewählte Lifestyle-Klamotten rund um den Radsport und italienischen Espresso. | ||