Hermann Kronheimer: Unterschied zwischen den Versionen

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== Weblinks ==
== Weblinks ==
* Bundesarchiv Homepage, abgerufen am 13. Februar 2014 - [http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de905711 online]
* Bundesarchiv Homepage, abgerufen am 13. Februar 2014 - [http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de905711 online]
* [https://www.jewishgen.org/yizkor/nuremberg/nur007.html KRONHEIMER Hermann, Dr.] Nr. 1092 in „List of Nuremberg’s Victims of Shoah (cont.)“


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 15. Januar 2026, 18:02 Uhr

Person
Hermann Kronheimer
Namenszusatz
Dr. med.
Vorname
Hermann
Nachname
Kronheimer
Geschlecht
männlich
Geburtsdatum
14. Februar 1874
Geburtsort
Fürth
Todesdatum
30. Oktober 1944
Todesort
Auschwitz
Beruf
Arzt
Religion
Jüdisch
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Dr. med. Hermann Kronheimer (geb. 14. Februar 1874 in Fürth, gest. 30. Oktober 1944 in Auschwitz) war praktizierender Arzt jüdischen Glaubens in Nürnberg.

Leben und Beruf

Dr. med. Hermann Kronheimer war als Sohn von Schmul Kronheimer und Lina, geb. Löwenhaar aus Fürth das zehnte von zwölf Kindern. Der Vater war zuerst Schnittwarenhändler, später Teilhaber von Gebr. Kronheimer, Reklameartikel-Fabrikation u. Export, Gabelsbergerstraße 1. Hermann Kronheimer lebte zeitweise in Straßburg, promovierte zum Dr. med. und arbeitete als prakt. Arzt. Er zog 1901 nach Nürnberg, wo er 1913 Bürgerrecht erhielt. Dr. Kronheimer war Bahn- und Postarzt.


Er war verheiratet mit Josefine, geb. Hirsch (geb. 19. März 1887 in Augsburg). Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Tochter Lisa, geboren am 18. September 1920 und Sohn Paul Peter, geboren am 17. April 1922. Am 6. Mai 1901 zog Dr. Kronheimer nach Nürnberg und betrieb als Allgemeinarzt eine Praxis in der Bauerngasse 36. Zusätzlich war er als Bahn- und Postarzt tätig.[1]

Am 17. Mai 1934 wurde die Praxis von Dr. Kronheimer in Nürnberg abgemeldet. Er emigrierte mit seiner Familie ein halbes Jahr später am 22. Januar 1935 nach Den Haag (Niederlande).[2] Zuletzt lebte die Familie in Arnheim (Niederlande), allerdings konnten sie nicht erneut vor dem Überfall der deutschen Truppen im Mai 1940 aus Holland fliehen. Die Gestapo nahm Dr. Kronheimer und seine Frau in Holland fest und internierte sie im Sammellager Westerbork (Holland). Von dort aus wurden sie in verschiedene Konzentrationslager verbracht und ermordet.[3]

Deportation nach Auschwitz

Das Gedenkbuch des Bundesarchivs vermerkt folgendes zur Familie Kronheimer:

Literatur

  • Gerhard Jochem & Ulrike Kettner: Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa. Selbstverlag des Stadtarchivs Nürnberg, 1998
  • Bernd Höffken: Schicksale jüdischer Ärzte aus Nürnberg nach 1933. Metropol Verlag Berlin, 2013

Siehe auch

Weblinks

  • Bundesarchiv Homepage, abgerufen am 13. Februar 2014 - online
  • KRONHEIMER Hermann, Dr. Nr. 1092 in „List of Nuremberg’s Victims of Shoah (cont.)“

Einzelnachweise

  1. siehe [https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=fue00520 https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=fue00520 Jüdisch in Fürth] zu Hermann Kronheimer, sowie Gerhard Jochem & Ulrike Kettner: Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Shoah. Selbstverlag des Stadtarchivs Nürnberg, 1998. S. 182
  2. Bundesarchiv Homepage, abgerufen am 13. Februar 2014 - online
  3. Bernd Höffken: Schicksale jüdischer Ärzte aus Nürnberg nach 1933. Metropol Verlag Berlin, 2013, S. 242 f.
  4. Gedenkbuch Bundesarchiv zu Kronheimer, Hermann
  5. Gedenkbuch Bundesarchiv zu Kronheimer, Paul Peter

Bilder