Mathilde Hahn: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Mathilde Hahn''', geb. Strauß (geb. [[29. Juli]] [[1886]] in Hirschaid; gest. [[8. Mai]] [[1945]], für tot erklärt, im KZ Auschwitz), Tochter des Jonas Strauß und dessen Ehefrau Jeanette, geb. Beck, Sie lebte seit November 1938 in München und zog nach dem Ausbildungsende ihrer Tochter Babette mit der Familie nach Fürth.<ref>dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe [https://www.zirndorf.de/rathaus-service/aktuelles-in-zirndorf/pressearchiv/412/stolpersteine-verlegt Heinrich, Mathilde, Babette] unter "Die Geschichte hinter den Steinen"</ref> Zuletzt wohnte sie in der [[Theaterstraße 36]] und wurde von dort, gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Heinrich Hahn|Heinrich]] und der Tochter [[Babette Hahn | '''Mathilde Hahn''', geb. Strauß (geb. [[29. Juli]] [[1886]] in Hirschaid; gest. [[8. Mai]] [[1945]], für tot erklärt, im KZ Auschwitz), Tochter des Jonas Strauß und dessen Ehefrau Jeanette, geb. Beck, Sie lebte seit November 1938 in München und zog nach dem Ausbildungsende ihrer Tochter Babette mit der Familie nach Fürth.<ref>dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe [https://www.zirndorf.de/rathaus-service/aktuelles-in-zirndorf/pressearchiv/412/stolpersteine-verlegt Heinrich, Mathilde, Babette] unter "Die Geschichte hinter den Steinen"</ref> Zuletzt wohnte sie in der [[Theaterstraße 36]] und wurde von dort, gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Heinrich Hahn|Heinrich]] und der Tochter [[Babette Hahn]], am [[10. September]] [[1942]] nach Theresienstadt deportiert<ref name=GNB>Gisela Naomi Blume: ''[https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=fue00344 Jüdisch in Fürth: Mathilde Hahn]'', Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026</ref> und am [[12. Oktober]] [[1944]] in das [[wikipedia:KZ Auschwitz|KZ Auschwitz]] verlegt.<ref>[https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de831917 Gedenkbuch] des Bundesarchivs zu Mathilde Hahn</ref> Seither gilt sie als verschollen und wurde am 9. Juli 1965 zum [[8. Mai]] [[1945]], dem Tag des Kriesendes, für tot erklärt.<ref name=GNB/> | ||
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Version vom 19. Januar 2026, 19:49 Uhr
- Person
- Mathilde Hahn
- Vorname
- Mathilde
- Nachname
- Hahn
- Geschlecht
- weiblich
- Abw. Name
- geb. Strauß
- Geburtsdatum
- 29. Juli 1886
- Geburtsort
- Hirschaid
- Deportationsdatum
- 10. September 1942
- Deportationsort
- Theresienstadt
- Letzter bekannter Wohnort in Fürth
- Theaterstraße 36 (jüd. Krankenhaus)
- Todesdatum
- 8. Mai 1945
- Todesort
- KZ Auschwitz
- Todesursache
- verschollen
- Religion
- jüdisch
- Theaterstraße 36 (Letzter Wohnort in Fürth bis 10. September 1942)
| Person | Verwandtschaftsgrad |
|---|---|
| Babette Hahn | Tochter |
| Heinrich Hahn | Ehemann |
| Jeanette Strauß, geb. Beck | Mutter |
| Jonas Strauß | Vater |
Mathilde Hahn, geb. Strauß (geb. 29. Juli 1886 in Hirschaid; gest. 8. Mai 1945, für tot erklärt, im KZ Auschwitz), Tochter des Jonas Strauß und dessen Ehefrau Jeanette, geb. Beck, Sie lebte seit November 1938 in München und zog nach dem Ausbildungsende ihrer Tochter Babette mit der Familie nach Fürth.[1] Zuletzt wohnte sie in der Theaterstraße 36 und wurde von dort, gemeinsam mit ihrem Ehemann Heinrich und der Tochter Babette Hahn, am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert[2] und am 12. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz verlegt.[3] Seither gilt sie als verschollen und wurde am 9. Juli 1965 zum 8. Mai 1945, dem Tag des Kriesendes, für tot erklärt.[2]
Siehe auch
Weblinks
- Gedenkbuch des Bundesarchivs zu Mathilde Hahn
Einzelnachweise
- ↑ dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe Heinrich, Mathilde, Babette unter "Die Geschichte hinter den Steinen"
- ↑ 2,0 2,1 Gisela Naomi Blume: Jüdisch in Fürth: Mathilde Hahn, Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026
- ↑ Gedenkbuch des Bundesarchivs zu Mathilde Hahn