Babette Hahn: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Babette Hahn''', בבטה האהן (geb. [[21. März]] [[1923]] in Zirndorf; gest. [[8. Mai]] [[1945]], für tot erklärt; verschollen ab [[12. Oktober]] [[1944]] im KZ Auschwitz), Tochter des Handelsmanns und Viehhändlers Heinrich Hahn und dessen Ehefrau Mathilde, geb. Strauß, absolvierte eine Haushaltslehre im Antonienkinderheim der Israelitischen Jugendhilfe seit Mai 1937 in München. Die Eltern zogen im November 1938 ebenfalls in die bayerische Landeshauptstadt. Nach dem Abschluß der Ausbildung zieht die gesamte Familie nach Fürth.<ref>dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe [https://www.zirndorf.de/rathaus-service/aktuelles-in-zirndorf/pressearchiv/412/stolpersteine-verlegt Heinrich, Mathilde, Babette] unter "Die Geschichte hinter den Steinen"</ref> Zuletzt wohnte sie in der [[Theaterstraße 36]] in Fürth und wurde von dort, gemeinsam mit ihren Eltern [[Mathilde Hahn|Mathilde]] und [[Heinrich Hahn]], am [[10. September]] [[1942]] nach Theresienstadt deportiert<ref name=GNB>Gisela Naomi Blume: ''[https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=fue00341 Jüdisch in Fürth: Babette Hahn]'', Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026</ref> und am [[12. Oktober]] [[1944]] in das [[wikipedia:KZ Auschwitz|KZ Auschwitz]] verlegt.<ref>[https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de831423 Gedenkbuch] des Bundesarchivs zu Babette Hahn</ref> Seither gilt sie als verschollen und wurde am 9. Juli 1965 zum [[8. Mai]] [[1945]], dem Tag des Kriesendes, für tot erklärt.<ref name=GNB/>
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== Leben ==
Babette Hahn war die Tochter des Handelsmanns und Viehhändlers [[Heinrich Hahn]] und dessen Ehefrau [[Mathilde Hahn|Mathilde]], geb. Strauß. Sie absolvierte ab Mai [[1937]] eine Haushaltslehre im Antonienkinderheim der Israelitischen Jugendhilfe in München. Die Eltern zogen im November 1938 ebenfalls in die bayerische Landeshauptstadt. Nach dem Abschluss der Ausbildung zog die gesamte Familie etwa [[1939]] nach Fürth.<ref>dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe [https://www.zirndorf.de/rathaus-service/aktuelles-in-zirndorf/pressearchiv/412/stolpersteine-verlegt Heinrich, Mathilde, Babette] unter "Die Geschichte hinter den Steinen"</ref> Zuletzt wohnte sie in der [[Theaterstraße 36]] in Fürth und wurde von dort, gemeinsam mit ihren Eltern, am [[10. September]] [[1942]] nach Theresienstadt deportiert<ref name="gnb" /> und am [[12. Oktober]] [[1944]] in das [[wikipedia:KZ Auschwitz|KZ Auschwitz]] verlegt.<ref>[https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de831423 Gedenkbuch] des Bundesarchivs zu Babette Hahn</ref> Seither gilt sie als verschollen und wurde am 9. Juli 1965 zum [[8. Mai]] [[1945]], dem Tag des Kriesendes, für tot erklärt.<ref name="gnb" />
== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
* [[Heinrich Hahn]]
* [[Heinrich Hahn]]
* [[Mathilde Hahn]]
* [[Mathilde Hahn]]
* [[Fiorda]]
* [[Fiorda]]
* [[Fürther Opfer der Shoah]]


==Weblinks==
== Weblinks ==
* [https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de831423 Gedenkbuch] des Bundesarchivs zu Babette Hahn
* [https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de831423 Gedenkbuch] des Bundesarchivs zu Babette Hahn



Aktuelle Version vom 19. Januar 2026, 23:25 Uhr

Person
Babette Hahn
Vorname
Babette
Nachname
Hahn
Geschlecht
weiblich
Geburtsdatum
21. März 1923
Geburtsort
Zirndorf
Deportationsdatum
10. September 1942
Deportationsort
Theresienstadt
Letzter bekannter Wohnort in Fürth
Theaterstraße 36 (jüd. Krankenhaus)
Todesdatum
8. Mai 1945
Todesort
KZ Auschwitz
Todesursache
verschollen
Religion
jüdisch
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Babette Hahn, בבטה האהן (geb. 21. März 1923 in Zirndorf; gest. 8. Mai 1945, für tot erklärt; verschollen ab 12. Oktober 1944 im KZ Auschwitz) lebte in Fürth zuletzt in der Theaterstraße 36 und wurde von dort, gemeinsam mit ihren Eltern Mathilde und Heinrich Hahn, am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert.[1]

Leben

Babette Hahn war die Tochter des Handelsmanns und Viehhändlers Heinrich Hahn und dessen Ehefrau Mathilde, geb. Strauß. Sie absolvierte ab Mai 1937 eine Haushaltslehre im Antonienkinderheim der Israelitischen Jugendhilfe in München. Die Eltern zogen im November 1938 ebenfalls in die bayerische Landeshauptstadt. Nach dem Abschluss der Ausbildung zog die gesamte Familie etwa 1939 nach Fürth.[2] Zuletzt wohnte sie in der Theaterstraße 36 in Fürth und wurde von dort, gemeinsam mit ihren Eltern, am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert[1] und am 12. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz verlegt.[3] Seither gilt sie als verschollen und wurde am 9. Juli 1965 zum 8. Mai 1945, dem Tag des Kriesendes, für tot erklärt.[1]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Gisela Naomi Blume: Jüdisch in Fürth: Babette Hahn, Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026
  2. dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe Heinrich, Mathilde, Babette unter "Die Geschichte hinter den Steinen"
  3. Gedenkbuch des Bundesarchivs zu Babette Hahn

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