Sozialdemokratische Partei Deutschlands: Unterschied zwischen den Versionen

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Das erste Programm der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei forderte [[1872]] "''gleiche Rechte und Pflichten und für die Abschaffung aller Klassenherrschaften''", die "''Abschaffung der jetzigen Produktionsweise durch genossenschaftliche Arbeit''" und "''die politische Freiheit''" als "''die unentbehrliche Vorbedingung zur ökonomischen Befreiung der arbeitenden Klasse''", da "''die soziale Frage ... mithin untrennbar von der politischen, ihre Lösung durch diese bedingt und nur möglich im demokratischem Staat''" sei.<ref>Stadtarchiv Fürth, Fach 158, Neu, Nr. 249</ref> In der Zeit von [[1878]] bis [[1890]] wurden reichsweit durch die "''Sozialistengesetzgebung''" alle Gewerkschaften und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei durch die konservative Regierung verboten.<ref>Wikipedia Artikel - Sozialistengesetz,19. Mai 2013 | 19:20 Uhr [http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistengesetz online]</ref> Der Reichskanzler Otto von Bismarck und seine konservative Mehrheitsregierung sah in der Arbeiterbewegung eine Gefahr für das Deutsche Reich bzw. in deren Aktivitäten eine ''gemeingefährliche Bestrebung''. Ziel des Verbotes sollte die Trennung der Arbeiterschaft von der sog. (politischen) Arbeiterbewegung sein.
Das erste Programm der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei forderte [[1872]] "''gleiche Rechte und Pflichten und für die Abschaffung aller Klassenherrschaften''", die "''Abschaffung der jetzigen Produktionsweise durch genossenschaftliche Arbeit''" und "''die politische Freiheit''" als "''die unentbehrliche Vorbedingung zur ökonomischen Befreiung der arbeitenden Klasse''", da "''die soziale Frage ... mithin untrennbar von der politischen, ihre Lösung durch diese bedingt und nur möglich im demokratischem Staat''" sei.<ref>Stadtarchiv Fürth, Fach 158, Neu, Nr. 249</ref> In der Zeit von [[1878]] bis [[1890]] wurden reichsweit durch die "''Sozialistengesetzgebung''" alle Gewerkschaften und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei durch die konservative Regierung verboten.<ref>Wikipedia Artikel - Sozialistengesetz,19. Mai 2013 | 19:20 Uhr [http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistengesetz online]</ref> Der Reichskanzler Otto von Bismarck und seine konservative Mehrheitsregierung sah in der Arbeiterbewegung eine Gefahr für das Deutsche Reich bzw. in deren Aktivitäten eine ''gemeingefährliche Bestrebung''. Ziel des Verbotes sollte die Trennung der Arbeiterschaft von der sog. (politischen) Arbeiterbewegung sein.


[[Bild:Spdbayern1893.jpg|mini|right|Die ersten fünf SPD-Abgeordneten im Bay. Landtag, [[1893]] - Gabriel Löwenstein ganz links]]Nach dem Scheitern der ''Sozialistengesetzgebung'' [[1890]] gründeten sich die Vereinigungen und Parteien erneut und beteiligten sich an den Wahlen. [[1890]] erhielt im Fürther Wahlkreis August Bebel die meisten Stimmen für den Reichstag, während die SPD bei den Gemeinderatswahlen ebenfalls erstmalig die meisten Gemeindebevollmächtigten stellte. Bei den Landtagswahlen [[1893]] wurden erstmals fünf Sozialdemokraten in den Bayerischen Landtag gewählt, darunter auch [[Gabriel Löwenstein]] - der bis [[1906]] sein Abgeordnetenmandat ausübte.  
[[Bild:Spdbayern1893.jpg|mini|right|Die ersten fünf SPD-Abgeordneten im Bay. Landtag, [[1893]] - Gabriel Löwenstein ganz links]]Nach dem Scheitern der ''Sozialistengesetzgebung'' [[1890]] gründeten sich die Vereinigungen und Parteien erneut und beteiligten sich an den Wahlen. [[1890]] erhielt im Fürther Wahlkreis August Bebel die meisten Stimmen für den Reichstag, während die SPD bei den Gemeinderatswahlen ebenfalls erstmalig die meisten Gemeindebevollmächtigten stellte. Bei den Landtagswahlen [[1893]] wurden erstmals fünf Sozialdemokraten in den Bayerischen Landtag gewählt, darunter auch [[Gabriel Löwenstein]] - der bis [[1906]] sein Abgeordnetenmandat ausübte. Mai [[1899]]: ''bei der am 15. stattgefundenen Maifeier der Sozialdemokraten wurden 85 Hektoliter Bier verzapft''.  <ref>''Fürth 1887-1900, Käppner-Chronik, Teil 1''. Hrsg: Bernd Jesussek, 2015,  S. 70</ref>


Während des [[Nationalsozialismus]] wurde die SPD - wie überall im Reich - durch das NS-Regime verboten. Viele führende SPD-Mitglieder, darunter die SPD-[[Stadtrat 1929 - 1933|Stadtratsfraktion]] von [[1933]], wurde in Schutzhaft genommen und in das KZ Dachau verbracht. Von den 19 Abgeordneten vor der Machtergreifung sind [[1945]] nur noch fünf übrig. Acht Mitglieder sind seit [[1933]] verstorben, der Jude [[Leo Bergmann]] konnte [[1936]] noch in die USA auswandern. Weitere vier ehem. Mitglieder fühlten sich für die politische Arbeit zu alt und ein ehem. Stadtratsmitglied (Tobias Schorr) galt als "verschollen". Von der alten Führung blieben u. a. nur noch [[Konrad Grünbaum]], [[Hans Rupprecht]], [[Heinrich Stöhr]] und [[Konrad Eberhard]]. Letzterer war als [[Oberbürgermeister]] vorgesehen, verstarb aber unerwartet im September [[1945]] an einer banalen Wurstvergiftung. Den Aufbau übernahm somit [[Hans Rupprecht]] als erster Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes. 1949 hatte die SPD in Franken bereits wieder die Stärke vor der Machtergreifung im Jahr 1933. [[1950]] gab [[Hans Rupprecht|Rupprecht]] seine Parteiämter auf und übergab seinen Vorsitz an [[Willi Fischer]].
3. August [[1911]]: ''Die Sozialdemokraten kündigen den Generalstreik im Falle eines Kriegsausbruchs an''.  26. September [[1911]]: ''Reichstagsabgeordneter Eichhorn spricht in einer von der sozialdemokratischen Partei einberufenen und gut besuchten Volksversammlung über die „unerhörte Kriegshetze betr. Marokko“ und zur Verteuerung der Lebensunterhaltskosten''. <ref>[[Paul Rieß]]-Chronik 1911 (Überarbeitung Alexander Mayer)</ref>
 
=== Wiedergründung der SPD in Fürth nach dem 2. Weltkrieg ===
Während des [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialismus]] wurde die SPD - wie überall im Reich - durch das NS-Regime verboten. Viele führende SPD-Mitglieder, darunter die SPD-[[Stadtrat 1929 - 1933|Stadtratsfraktion]] von [[1933]], wurde in Schutzhaft genommen und in das KZ Dachau verbracht. Von den 19 Abgeordneten vor der Machtergreifung waren [[1945]] nur noch fünf übriggeblieben. Acht Mitglieder waren seit [[1933]] verstorben, der Jude [[Leo Bergmann]] konnte [[1936]] noch in die USA auswandern. Weitere vier ehemalige Mitglieder fühlten sich für die politische Arbeit zu alt und ein ehemaliges Stadtratsmitglied ([[Tobias Schorr]]) galt als "verschollen". Von der alten Führung blieben u. a. nur noch [[Konrad Grünbaum]], [[Hans Rupprecht]], [[Heinrich Stöhr]] und [[Konrad Eberhard]]. Letzterer war als [[Oberbürgermeister]] vorgesehen, verstarb aber unerwartet im September [[1945]] an einer banalen Wurstvergiftung.  
 
Den Aufbau übernahm somit [[Hans Rupprecht]] als erster Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes. Die ersten Treffen der SPD nach dem 2. Weltkrieg fanden zunächst in der privaten Wohnung des ehem. SPD-Landtagsabgeordneten [[Konrad Eberhard]] in der Schwabacher Straße statt. Seine Frau [[Emilie Eberhard]], die letzte politische Sekretärin der SPD in der Fürther Vorkriegszeit, bot den Anwesenden eine karge Nahrung zur ersten Besprechung an. Die Besprechung leitete nicht der Hausherr, sondern der ehem. SPD-Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Vorkriegsjahre [[Johann Rupprecht|Hans Rupprecht]]. Trotz der Bespitzlung durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und dem einjährigen Aufenthalt im KZ Dachau hatte Rupprecht den Kontakt zu den ehemaligen Genossen noch aufrecht erhalten. Mit am Küchentisch war die Familie Eberhard, sowie [[Johann Schmidt|Hans Schmidt]]. Nach dem ersten Treffen verlagerte man die Treffen in das [[Rotes Ross|Rote Ross]] am [[Waagplatz]]. Neben den sog. alten Genossen aus Fürth stieße "neue Genossen" zur Neugründung der Partei ins Rote Roß hinzu, wie z. B. der Jude [[Leo Rosenthal]], der die NS-Zeit durch die Heirat mit einer Arierin in Fürth überlebt hatte. Neu im Kreis der Fürther SPD war ebenfalls u.a. [[Erich Herrmann]], "ein Herr vom Scheitel bis zur Sohle", der 1933 aus Breslau nach Fürth übergesiedelt war und dort bereits politisch für die Deutsche Demokratische Partei (DDP) im Preußischen Landtag vertreten war. Ebenfalls neu in der Runde - der niedergelassene Nervenarzt Dr. [[Wilhelm Kluth]] mit eigener Praxis.
 
Zunächst war der Themenschwerpunkt der Besprechungen im Roten Ross die unterschiedlichen Erfahrungen der Akteure während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Laufe der Zeit änderten sich die Themen, vor allem um die immer drängenden Fragestellungen der Stadt und deren Verwaltung nach dem Krieg. Die SPD war bereits kurz nach Kriegsende wieder fester Bestandteil der Stadtverwaltung, u.a. durch die Besetzung wichtiger Schlüsselpositionen in der Verwaltung. So war Schmidt bereits seit Oktober 1945 kommissarischer Oberbürgermeister, das Sozialreferat wurde von [[Heinrich Burghart]], die Polizei von [[Anton Kaltenhäuser]] geleitet.<ref>Hans Woller: Gesellschaft und Politik in der amerikanischen Besatzungszone. München, Oldenburg Verlag, 1986, S. 172 ff.</ref> 1949 hatte die SPD in Franken bereits wieder die Stärke vor der Machtergreifung im Jahr 1933. [[1950]] gab [[Hans Rupprecht|Rupprecht]] seine Parteiämter auf und übergab seinen Vorsitz an [[Willi Fischer]]. Zusätzliches Diskussionsthema innerhalb der deutschen Sozialdemokratie war die Frage des politischen Zusammenschlusses der Kommunisten und Sozialdemokraten zur sozialistischen Einheitspartei. Während dieser Zusammenschluss in vielen deutschen Städten durchaus für einige Parteimitglieder eine Option war, war dies für die Fürther Sozialdemokraten keine nennenswerte Option. Die Bestrebung zur Schaffung einer sozialistischen Einheitspartei wurde in Fürth von dem Führungskader kategorisch abgelehnt. Viele Sozialdemokraten bezeichneten die Kommunisten als "Sozialfaschisten" und als spalterische Elemente, da die Kommunisten vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten den Versuch unternommen hatten, Vereine- und Gewerkschaften der Arbeiterbewegung zu Spalten. Selbst in der Schutzhaft im KZ Dachau, soll sich der Zwist zwischen den örtlichen Sozialdemokraten und Kommunisten weiter zugetragen haben. So wird von [[Konrad Grünbaum]], ehem. SPD-Mitglied berichtet, dass [[Gustav Schneider]] zu ihm in Dachau voller Hass gesagt haben soll: "''Hoffentlich kommst Du hier nicht mehr raus.''" Hintergrund war der Versuch Schneiders den sozialdemokratischen Verein der [[Naturfreunde Fürth|Naturfreunde]] unter die kommunistische Regie zu bekommen. Letzteres scheiterte aber an Grünbaums entgegenwirken.<ref>Mündliche Überlieferung Konrad Grünbaum, 29. November 1984</ref> Höhepunkt der Auseinandersetzungen der beiden politischen Gruppierungen war ein Auftritt Kurt Schumachers, der die Überzeugung vertrat, dass wie in der Weimarer Republik den Kommunisten es nicht gelingen werde, sich von der Rolle der Handlanger der sowjetischen imperialistischen Außenpolitik befreien zu können. Deshalb sprach er den Kommunisten die Fähigkeit ab, "''am deutschen Wiederaufbau als eigenständige, die nationalen Interessen gebührend berücksichtigende Kraft teilzunehmen''". Dies wiederholte Schumacher in einer Rede im Frühjahr 1946 im überfüllten [[Stadttheater]] in Fürth, und schärfte den anwesenden Sozialdemokraten ein: "''Ein Zusammengehen mit den Kommunisten, diese "rotlackierten Nazis" ... komme nicht in Frage''."<ref>Kurt Klotzbach: Der Weg zur Staatspartei. Dietz, J. H. W., Nachfolger, 1996, S. 70</ref> Die örtliche KPD und deren Vertreter, u.a. [[Anton Hausladen]], schäumten vor Wut und setzten in dessen Folge eine Propagandakampagne gegen die SPD ein. Das Klima zwischen den beiden Parteien ([[KPD]] und SPD) war in Folge dessen durch den Streit auf Jahre hinaus vergiftet.<ref>Sartiz: Über die Fürther KPD. In: Nürnberger Nachrichten, Fürther Ausgabe vom 20., 23. und 27 März 1946</ref>
 
Eine zweite politische Neuausrichtung bzw. deren Gestaltung beschäftigte die örtliche SPD bei der Neugründung. Neben der Absage an die Kommunisten kam ein zweites Diktum auf die Genossen zu: "''Nicht Wiederaufbau, sondern Neuaufbau''" sei das Gebot der Stunde.<ref>Kurt Klotzbach: Der Weg zur Staatspartei. Dietz, J. H. W., Nachfolger, 1996, S. 54</ref> Die SPD müsse eine große linke Volkspartei werden, und sich mehr den Mittelschichten zuwenden, statt sich wie in der Vorkriegszeit "nur" auf die Arbeiterschichten zu konzentrieren. Dieses Anliegen stieß bei den Fürther "Traditionalisten" wie Hans Rupprecht, [[Hans Teichmann]] und Hans Schmidt auf große Skepsis bzw. Ablehnung. Die Neuausrichtung der Partei wurde inhaltlich eher von den Neuzugängen forciert - allen Voran Erich Herrmann und Dr. Wilhelm Kluth, zumal sie sich durch ihr berufliches wie politisches Wirken in der Vergangenheit bereits im alten sozialdemokratischen Milieu isoliert sahen - und deshalb den Neuanfang erst recht begrüßten. Auch wenn sich die Fürther SPD anfänglich schwer tat den Parolen Schumachers zu folgen und die SPD auch für das bürgerliche Lager wählbar zu machen - so setzte sich insbesondere die neuen Genossen zunehmend gegenüber den sog. Traditionalisten durch und prägten politisch den Neuanfang der örtlichen SPD.<ref>Hans Woller: Gesellschaft und Politik in der amerikanischen Besatzungszone. München, Oldenburg Verlag, 1986, S. 181</ref>


In Fürth konnte die SPD im Jahr [[2007]] das 135-jährige Bestehen des Ortsvereins feiern.<ref name="Fürther Nachrichten 03061965">"Sozialdemokratie in Fürth", [[Fürther Nachrichten|online]] vom 3. Juni 1965</ref>
In Fürth konnte die SPD im Jahr [[2007]] das 135-jährige Bestehen des Ortsvereins feiern.<ref name="Fürther Nachrichten 03061965">"Sozialdemokratie in Fürth", [[Fürther Nachrichten|online]] vom 3. Juni 1965</ref>
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=== Vorstand ===
=== Vorstand ===
[[Bild:Matthias Dornhuber 2020 Michaelskirche.jpg|mini|right|Kreisvorsitzender [[Matthias Dornhuber]]]]
[[Bild:Matthias Dornhuber 2020 Michaelskirche.jpg|mini|right|Kreisvorsitzender [[Matthias Dornhuber]]]]
Auf der Mitgliederversammlung am [[2. März]] [[2019]] im [[Grüner Baum|Grünen Baum]] wurde der Vorstand der Fürther SPD neu gewählt. [[Horst Arnold]], seit [[2002]] Vorsitzender, trat auf Grund seiner aktuellen beruflichen Verpflichtung als Fraktionsvorsitzender der Bay. SPD-Landtagsfraktion nicht mehr an. Er hatte das Amt seit [[2002]] inne, als er es von dem frisch gewählten [[Oberbürgermeister]] Dr. [[Thomas Jung]] übernahm. Derzeitiger Vorsitzender der SPD Fürth ist jetzt seit März [[2019]] [[Matthias Dornhuber]], seine Stellvertreter sind [[Sarah Jonescu]] und [[Maurice Schönleben]]. Kasserin ist Katrin Feiler-Düll, Schriftführerin ist Anne Geiger. Als Beisitzer wurden gewählt: Gabriele Bracker, Benjamin Braun, Susanne Colonna, Dr. [[Benedikt Döhla]], Andreas Göppl, Felix Griener, [[Silke Rick]], [[Hermann Wagler]].<ref>SPD-Fürth Homepage, online abgerufen am 4. März 2019 | 13:51 Uhr - [http://www.spd-fuerth.de/spd-vorstand.html online abrufbbar]</ref>
Derzeitiger Vorsitzender der SPD Fürth ist jetzt seit März [[2019]] [[Matthias Dornhuber]], seine Stellvertreter sind [[Sarah Jonescu]] und [[Maurice Schönleben]]. Kasserin ist Andrea Kurz, Schriftführerin ist Philipp Hartung. Als Beisitzer wurden gewählt: Julia Bertram, [[Gabriele Bracker|Gabi Bracker]], Gundi Budzinski, Martin Curi, Paul Neubert, [[Julia Schnitzer]], Tobias Schmidt und [[Jörg Vollbrecht]] an, für die Arbeitsgemeinschaften außerdem [[Peter Scheuenstuhl]] (Jusos), Hans Anderer (60plus), [[Michaela von Wittke]] (SPD Frauen), Klaus Lutz (AfB) und Christopher Schmidt (SPD queer).<ref>SPD-Fürth Homepage, online abgerufen am 2. September 2025 | 8:03 Uhr - [https://www.spd-fuerth.de/artikel821 online]</ref>


=== Jusos ===
=== Jusos ===
Die Jugendorganisation der örtlichen Sozialdemokraten hat nach eigenen Aussagen knapp 140 Mitglieder (Stand Feb. 2019), und ist damit konstant seit einigen Jahren. Auf der Jahreshauptversammlung der Jusos im Februar [[2023]] wurde der Medizinstudent und Stadtrat [[Peter Scheuenstuhl]] einstimmig als neuer Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind der Jurastudent Paul Neubert, der Lehramtsstudent Till Schürrle sowie die Stadträtin [[Julia Schnitzer]].<ref>fn: Fürther Jusos sind guter Dinge. In: Fürther Nachrichten vom 18. Februar 2019, S. 32 (Druckausgabe)</ref>
Die Jugendorganisation der örtlichen Sozialdemokraten hat nach eigenen Aussagen knapp 140 Mitglieder (Stand Feb. 2019), und ist damit konstant seit einigen Jahren. Auf der Jahreshauptversammlung der Jusos im Mai [[2025]] wurde der Arzt und Stadtrat Dr. [[Peter Scheuenstuhl]] einstimmig als Vorsitzender wieder gewählt. Seine Stellvertreter sind der Jurastudent Paul Neubert, sowie Melanie Schütze Karl Blanke.<ref>SPD Homepage: Neuer Juso-Vorstand: Startklar für die Stadtratswahl! Online abgerufen am 2. September 2025 | 8:05 Uhr [https://www.spd-fuerth.de/artikel821 online]</ref>


Weiteres siehe Hauptartikel der [[Jusos]].
Weiteres siehe Hauptartikel der [[Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD|Jusos]].


=== Stadtrat ===
=== Stadtrat ===
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== Persönlichkeiten ==
== Persönlichkeiten ==
{{Parteien|SPD}}
{{Persönlichkeiten dieser Partei|SPD}}


== Kontakt ==
== Literatur ==
: SPD Kreisverband Fürth-Stadt
* Dr. [[Walter Fischer]]: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth''. In: [[Fürther Heimatblätter]], 1967/3, S. 1 - 9
: Hirschenstraße 24
* Dr. Walter Fischer: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth (Fortsetzung)''. In: Fürther Heimatblätter, 1967/4, S. 119 - 134
: 90762 Fürth
* SPD Fürth: [[100 Jahre Sozialdemokratie in Fürth (Broschüre)]]. Eigenverlag Fürth, 1972
: Tel.: 0911 770 776
* [[Konrad Grünbaum]]: ''Daten zur Arbeiterbewegung in Fürth von 1922 bis 1933''. In: Fürther Heimatblätter, 1978/1, S. 9 - 15
: E-Mail: kontakt(at)spd-fuerth.de
* Konrad Grünbaum: ''Die Tätigkeit der illegalen SPD in Franken''. In: Fürther Heimatblätter, 1981/1, S. 2 - 6
* [[Barbara Ohm]]: ''Demokratische Bestrebungen im Fürth des 19. Jahrhunderts''. In: [[Fürther Geschichtsblätter]], Ausgabe 1/2019, S. 1 - 32


== Lokalberichterstattung ==
== Lokalberichterstattung ==
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* Simone Madre: ''Landtagswahl in Bayern: Die Ergebnisse von 2018''. In: [[Nürnberger Nachrichten]] vom 23. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.12518749 online]
* Simone Madre: ''Landtagswahl in Bayern: Die Ergebnisse von 2018''. In: [[Nürnberger Nachrichten]] vom 23. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.12518749 online]
* Claudia Ziob: ''Landtagswahl 2023 in Bayern: Die Kandidaten im Stimmkreis Fürth''. In: Fürther Nachrichten vom 30. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.13200379 online]
* Claudia Ziob: ''Landtagswahl 2023 in Bayern: Die Kandidaten im Stimmkreis Fürth''. In: Fürther Nachrichten vom 30. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.13200379 online]
== Literatur ==
* Dr. [[Walter Fischer]]: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth''. In: [[Fürther Heimatblätter]], 1967/3, S. 1 - 9
* Dr. Walter Fischer: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth (Fortsetzung)''. In: Fürther Heimatblätter, 1967/4, S. 119 - 134
* [[Konrad Grünbaum]]: ''Daten zur Arbeiterbewegung in Fürth von 1922 bis 1933''. In: Fürther Heimatblätter, 1978/1, S. 9 - 15
* Konrad Grünbaum: ''Die Tätigkeit der illegalen SPD in Franken''. In: Fürther Heimatblätter, 1981/1, S. 2 - 6
* [[Barbara Ohm]]: ''Demokratische Bestrebungen im Fürth des 19. Jahrhunderts''. In: [[Fürther Geschichtsblätter]], Ausgabe 1/2019, S. 1 - 32


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
* [[Parteien und Wählergruppen]]
* [[Parteien und Wählergruppen]]
* [[Jusos]]
* [[Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD|Jusos]]
* [[Max Seidel]]
* [[Max Seidel]]
* [[Marlene Rupprecht]]
* [[Marlene Rupprecht]]
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* [[Achalasfest]]
* [[Achalasfest]]
* [[Wahlen und Abstimmungen]]
* [[Wahlen und Abstimmungen]]
== Kontakt ==
: SPD Kreisverband Fürth-Stadt
: Hirschenstraße 24
: 90762 Fürth
: Tel.: 0911 770 776
: E-Mail: kontakt(at)spd-fuerth.de


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* SPD Kreisverband Fürth-Stadt - [http://www.spd-fuerth.de/ Website]
* SPD Kreisverband Fürth-Stadt - [https://www.spd-fuerth.de/aktuell.html Website]
* Fürther Jusos - [http://www.jusos-fuerth.de/ Website]
* Fürther Jusos - [https://www.spd-fuerth.de/jusos1.html Website]


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>
== Videos ==
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== Bilder ==
== Bilder ==
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