Ernst Landmann: Unterschied zwischen den Versionen

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* [https://www.gda.bayern.de/service/findmitteldatenbank/Archivalie/3f1e809c-066a-4584-a483-7e0495c848f2 Fürth, Nürnberger Str. 66 und 74, Wohnhäuser u.a.; ehem. jüd. Eigentümer: Inh. Fa. H.Landmann & Söhne],  Bayerisches Landesamt für Vermögensverwaltung und Wiedergutmachung

Version vom 28. Januar 2026, 18:47 Uhr

Jmf 02450 detail low 2.jpg
Ernst Landmann bei der Goldenen Hochzeit, Fürth 1924.
Person
Ernst Landmann
Vorname
Ernst
Nachname
Landmann
Geschlecht
männlich
Geburtsdatum
13. Mai 1846
Geburtsort
Scheinfeld/Mfr.
Todesdatum
14. Mai 1925
Todesort
Fürth
Beruf
Hopfenhändler
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Ernst Landmann, ארנסט לנדמן (geb. 13. Mai 1846 in Scheinfeld/Mfr.; gest. 14. Mai 1925 in Fürth) Sohn des Hopfenhändlers Lazarus Landmann und dessen Ehefrau Klara, geb. Uffenheimer, trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde ebenfalls Hopfenhändler.[1] [2]

Der Vater Lazarus Landmann hatte 1828 [3]gemeinsam mit seinen Bruder Heinrich (Hirsch)[4] den familiären Hopfenhandel begonnen, der seit 1861 in Fürth betrieben wurde.[5] 1883 betrieben die Kaufleute Lazarus Landmann und Ernst Landmann die Firma „H. Landmann & Söhne“ und nahmen den ehemaligen Prokuristen Max Landmann als Teilhaber auf.[6]

1891 war Ernst Landmann Magistratsrat [7] und im Kollegium der Gemeindebevollmächtigten [8] Er bekleidete auch die Funktion eines Handelsrichters. Für sein Hobby der Numismatik zog er sich aus dem florierenden Geschäft zurück. [5]

1914 errichtet die Firma „H. Landmann & Söhne“ in der Meckstraße 3, 5, 7 ein fünfgeschossiges Geschäftshaus. Die Firma hatte Niederlassungen in Hamburg, Saaz, Rio de Janeiro, Moskau und Stockholm.

Werbeanzeige H. Landmann & Söhne

Die Firma H. Landmann & Söhne hat ihren Sitz seit 1933 in São Paolo, Brasilien und existiert bis zum heutigen Tag als „Landmann-Gruppe“. [5]

Ernst Landmann starb am 25. Mai 1925 und wurde auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Fürth beerdigt. [2]

Einzelnachweise

  1. alle biographischen Angaben nach Geni zu Ernst Landmann
  2. 2,0 2,1 Gisela Naomi Blume Der neue jüdische Friedhof in Fürth, S. 679 f
  3. laut Werbeanzeige 1839
  4. siehe Geni zu Lazarus Landmann 1914
  5. 5,0 5,1 5,2 siehe Beschreibung Ernst Landmann; Jüdisches Museum Franken
  6. Bayerische Handelszeitung 1883, S. 156 und S. 10 bei Handelsregister-Einträge
  7. Fürther General-Anzeiger Nr. 13 vom 14. Januar 1891
  8. Verwaltungsbericht des Stadtmagistrates Fürth, 1891, S. 142; unter der Nummer 22

Siehe auch

Weblinks

Bilder