Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“: Unterschied zwischen den Versionen

K
Zeile 50: Zeile 50:
Auch [[2008]] wurde die alleinige Urheberschaft Brügers am Bau der Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“ durch den Cadolzburger Architekturhistoriker Robert Leyh in Frage gestellt. Nach Ansicht Leyhs war der Architekt der Kirche nicht wie bisher angenommen nur Brüger, sondern auch der bayerische „Stararchitekt“ Leo von Klenze.  
Auch [[2008]] wurde die alleinige Urheberschaft Brügers am Bau der Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“ durch den Cadolzburger Architekturhistoriker Robert Leyh in Frage gestellt. Nach Ansicht Leyhs war der Architekt der Kirche nicht wie bisher angenommen nur Brüger, sondern auch der bayerische „Stararchitekt“ Leo von Klenze.  


Die ehemalige Stadtheimatpflegerin [[Barbara Ohm]] befasste sich in ihrem Aufsatz in den Fürther Heimatblättern 1994 Nr. 3 „Zur Baugeschichte der Kirche Zu Unser Lieben Frau und der Auferstehungskirche” auch mit dieser Sichtweise; eine Urheberschaft Klenzes ließ sich ihrer Meinung nach nicht nachweisen.
Die ehemalige Stadtheimatpflegerin [[Barbara Ohm]] hatte sich in ihrem Aufsatz in den Fürther Heimatblättern 1994 Nr. 3 „Zur Baugeschichte der Kirche Zu Unser Lieben Frau und der Auferstehungskirche” auch bereits mit dieser Sichtweise befasst; eine Urheberschaft Klenzes ließ sich ihrer Meinung nach nicht nachweisen.
[[2011]] erwähnte sie gegenüber den [[Fürther Nachrichten]] erneut ihre Zweifel an dieser These.<ref>Volker Dittmar: Bizarre Kampagne. In: Fürther Nachrichten vom 28. November 2011, online abgerufen am 18. Januar 2016 | 19:06 Uhr </ref>Nach Ohms Ansicht seien die Pläne lediglich nach dem streng klassizistischen Stil des "tonangebenden Architekten Leo von Klenze" entworfen worden.<ref>Barbara Ohm, Fürth - Geschichte der Stadt, Hrsg. Stadt Fürth, 2007, S. 177 ff.</ref> Johannes Sander stellte [[2013]] in seiner profunden Arbeit über die Sakralarchitektur in Bayern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fest, dass die Planungsgeschichte der Fürther Liebfrauenkirche von Ohm nur zum Teil dokumentiert wurde, und insbesondere die Beteiligung Klenzes von ihr nicht erkannt wurde.<ref name="Sander"/>
[[2011]] erwähnte sie gegenüber den [[Fürther Nachrichten]] erneut ihre Zweifel an dieser These.<ref>Volker Dittmar: Bizarre Kampagne. In: Fürther Nachrichten vom 28. November 2011, online abgerufen am 18. Januar 2016 | 19:06 Uhr </ref>Nach Ohms Ansicht seien die Pläne lediglich nach dem streng klassizistischen Stil des "tonangebenden Architekten Leo von Klenze" entworfen worden.<ref>Barbara Ohm, Fürth - Geschichte der Stadt, Hrsg. Stadt Fürth, 2007, S. 177 ff.</ref> Johannes Sander stellte [[2013]] in seiner profunden Arbeit über die Sakralarchitektur in Bayern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fest, dass die Planungsgeschichte der Fürther Liebfrauenkirche von Ohm nur zum Teil dokumentiert wurde, und insbesondere die Beteiligung Klenzes von ihr nicht erkannt wurde.<ref name="Sander"/>


3.911

Bearbeitungen