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[[2008]] veränderte das Unternehmen nach eigenen Angaben sein Geschäftsfeld, so erweiterte es sein Betätigungsfeld auch in den Neubaubereich. Ein sog. "Property and Asset Management" zur aktiven Planung, Steuerung, Kontrolle und Umsetzung von wertbeeinflussenden Maßnahmen wurde als eigenständiger Bereich innerhalb des Unternehmens etabliert und verwaltet fortan die eigenen Liegenschaften innerhalb der P&P Group. Weiterhin konzentrierte sich das Unternehmen auf den Bau von sog. "Micro-Apartments", also von meist vollmoblierten Einzimmer-Wohnungen mit Küchenzeile, so z. B. die sog. "Sonnenlogen" in der [[Schwabacher Straße]] auf dem ehem. Gelände der [[Brauerei Humbser]] mit über 300 Wohneinheiten oder in der [[Karolinenstraße 86]] mit über 50 Wohneinheiten. In der Zeit zwischen [[2008]] und [[2011]] gründete das Unternehmen nach eigenen Angaben auch noch den Geschäftsbereich P&P Investment, um verstärkt im Bereich des Immobilienbaus wirken zu können. | [[2008]] veränderte das Unternehmen nach eigenen Angaben sein Geschäftsfeld, so erweiterte es sein Betätigungsfeld auch in den Neubaubereich. Ein sog. "Property and Asset Management" zur aktiven Planung, Steuerung, Kontrolle und Umsetzung von wertbeeinflussenden Maßnahmen wurde als eigenständiger Bereich innerhalb des Unternehmens etabliert und verwaltet fortan die eigenen Liegenschaften innerhalb der P&P Group. Weiterhin konzentrierte sich das Unternehmen auf den Bau von sog. "Micro-Apartments", also von meist vollmoblierten Einzimmer-Wohnungen mit Küchenzeile, so z. B. die sog. "Sonnenlogen" in der [[Schwabacher Straße]] auf dem ehem. Gelände der [[Brauerei Humbser]] mit über 300 Wohneinheiten oder in der [[Karolinenstraße 86]] mit über 50 Wohneinheiten. In der Zeit zwischen [[2008]] und [[2011]] gründete das Unternehmen nach eigenen Angaben auch noch den Geschäftsbereich P&P Investment, um verstärkt im Bereich des Immobilienbaus wirken zu können. | ||
Seit [[2012]] wurde der Bereich des Baus von Micro-Apartments weiter ausgebaut bzw. um das Segment möblierte Zimmer auf Zeit - dem sog. „Serviced Apartments“ - erweitert. Hierzu wurde von dem Unternehmen ein weiterer Standort in München etabliert, sodass an beiden Standorten inzwischen ca. 60 Mitarbeiter beschäftigt waren. Laut dem geschäftsführenden Gesellschafter Michael Peter ist der Bau von sog. Micro-Apartments auf Grund der ''Globalisierung, Urbanisierung und steigende[n] Anforderungen an Flexibilität und Mobilität...'' als neues Immobilienkonzept erforderlich geworden, weshalb die Mirco-Apartments sich ''... auf den heutigen Lebensstil unserer modernen Gesellschaft'' beziehen bzw. zugeschnitten sind.<ref>finanzwelt: P&P Verkaufsstart "Karo 86" in Fürth, online abgerufen am 18. August 2019 | 23:02 Uhr</ref> Neben dem Geschäftsfeld der Mirco-Apartments wurde das Betätigungsfeld auch um den Bereich der Hotellerie erweitert. Unter dem Begriff "Like Apart" baute die P&P-Gruppe nun auch Hotel ähnliche Anlagen, so z. B. das Novum Like Apart in [[Atzenhof]] bzw. das Hotel "[[Hotel niu Saddle|the niu Saddle]]" in der [[Gebhardtstraße]]. | Seit [[2012]] wurde der Bereich des Baus von Micro-Apartments weiter ausgebaut bzw. um das Segment möblierte Zimmer auf Zeit - dem sog. „Serviced Apartments“ - erweitert. Hierzu wurde von dem Unternehmen ein weiterer Standort in München etabliert, sodass an beiden Standorten inzwischen ca. 60 Mitarbeiter beschäftigt waren. Laut dem damaligen geschäftsführenden Gesellschafter Michael Peter ist der Bau von sog. Micro-Apartments auf Grund der ''Globalisierung, Urbanisierung und steigende[n] Anforderungen an Flexibilität und Mobilität...'' als neues Immobilienkonzept erforderlich geworden, weshalb die Mirco-Apartments sich ''... auf den heutigen Lebensstil unserer modernen Gesellschaft'' beziehen bzw. zugeschnitten sind.<ref>finanzwelt: P&P Verkaufsstart "Karo 86" in Fürth, online abgerufen am 18. August 2019 | 23:02 Uhr</ref> Neben dem Geschäftsfeld der Mirco-Apartments wurde das Betätigungsfeld auch um den Bereich der Hotellerie erweitert. Unter dem Begriff "Like Apart" baute die P&P-Gruppe nun auch Hotel ähnliche Anlagen, so z. B. das Novum Like Apart in [[Atzenhof]] bzw. das Hotel "[[Hotel niu Saddle|the niu Saddle]]" in der [[Gebhardtstraße]]. | ||
Seit [[2015]] baute das Unternehmen sukzessiv seine Geschäftsfelder um. Nach der Erweiterung des Geschäftsfeldes um das Segment der Hotellerie trennte sich das Unternehmen von Teilen des regionalen Bauträgersegmentes im Privatkundengeschäft. Dabei wurden große Teile der eigenen Bauträgergeschäfte veräußert, um sich deutlich mehr auf gewerbliche Immobilien, auch außerhalb der Region, zu konzentrieren.<ref>nn: P&P und Sontowski sortieren sich neu. In: Fürther Nachrichten vom 17. August 2019, S. 17 (Druckausgabe)</ref> Käufer war die Frankfurter BPD Immobilienentwicklung, die zur niederländischen Genossenschaftsgruppe Rabobank gehört. Diese gehört wiederum zum Teil der Rabo Real Estate Group - und zählt somit zu einen der europaweit größten Immoblienenentwickler im Bausektor. Letztere übernahm damit das für die P&P Group durchaus lukrative Geschäftsfeld im regionalen Gebiet und wurde über Nacht zu einem der größten Bauträger für den privaten Wohnungsmarkt in Fürth. Mit dem Verkauf der Gesellschaften wurden auch die bereits geplanten Projekte von der P&P Group der nächsten drei Jahre mit übergeben. Damit es zu keinen operativen Verzögerungen der Projekte kommt, wurden ebenfalls die Mitarbeiter aus der P&P Group vom neuen Eigentümer mit übernommen. [[Michael Peter]] sagte zum Verkauf der Geschäftsanteile in der Fachzeitschrift Immobilienwelt in einem Interview im Juli 2015: ''Wir ziehen uns nicht komplett aus dem Bauträgergeschäft zurück, sondern nur aus dem kleinteiligen Verkauf von Wohnungen für Selbstnutzer ... dieses Geschäft werde künftig BPD überlassen.''<ref>Immobilienzeitung - Fachzeitung für Immobilienwirtschaft: Michael Peter schrumpft P&P, um zu wachsen. online abgerufen am 18. August 2019 | 20:15 Uhr</ref> Mit dem Verkauf der Geschäftsanteile wurde ca. 1/3 des Gesamtumsatzes der P&P Group herausgetrennt. Dennoch war das Ziel des Verkaufs laut Peter, das ''...ohnehin schon hohe Eigenkapital mit einem Schlag zu verdoppeln...'', um den künftigen Ausbau der Gruppe weiter zu verstärken.<ref>Immobilienzeitung - Fachzeitung für Immobilienwirtschaft: Michael Peter schrumpft P&P, um zu wachsen. online abgerufen am 18. August 2019 | 20:15 Uhr</ref> Gemeint war damit das vor knapp zehn Jahren eingestellte Bauträgergeschäft in der Landeshauptstadt München sowie der Zugang zu institutionellen Anlegern. Laut Peter wollte man dahin gehen, wo die Partner sitzen, mit denen man Geschäfte machen wolle. Der Kauf des ehem. [[City-Center]]s, aber auch der Gewerbefläche an der [[Gebhardtstraße]] zwischen der [[Jakobinenstraße]] und der [[Stadtgrenze]], mag hier in Fürth einen Anfang der neuen Geschäftstätigkeit dargestellt haben. | Seit [[2015]] baute das Unternehmen sukzessiv seine Geschäftsfelder um. Nach der Erweiterung des Geschäftsfeldes um das Segment der Hotellerie trennte sich das Unternehmen von Teilen des regionalen Bauträgersegmentes im Privatkundengeschäft. Dabei wurden große Teile der eigenen Bauträgergeschäfte veräußert, um sich deutlich mehr auf gewerbliche Immobilien, auch außerhalb der Region, zu konzentrieren.<ref>nn: P&P und Sontowski sortieren sich neu. In: Fürther Nachrichten vom 17. August 2019, S. 17 (Druckausgabe)</ref> Käufer war die Frankfurter BPD Immobilienentwicklung, die zur niederländischen Genossenschaftsgruppe Rabobank gehört. Diese gehört wiederum zum Teil der Rabo Real Estate Group - und zählt somit zu einen der europaweit größten Immoblienenentwickler im Bausektor. Letztere übernahm damit das für die P&P Group durchaus lukrative Geschäftsfeld im regionalen Gebiet und wurde über Nacht zu einem der größten Bauträger für den privaten Wohnungsmarkt in Fürth. Mit dem Verkauf der Gesellschaften wurden auch die bereits geplanten Projekte von der P&P Group der nächsten drei Jahre mit übergeben. Damit es zu keinen operativen Verzögerungen der Projekte kommt, wurden ebenfalls die Mitarbeiter aus der P&P Group vom neuen Eigentümer mit übernommen. [[Michael Peter]] sagte zum Verkauf der Geschäftsanteile in der Fachzeitschrift Immobilienwelt in einem Interview im Juli 2015: ''Wir ziehen uns nicht komplett aus dem Bauträgergeschäft zurück, sondern nur aus dem kleinteiligen Verkauf von Wohnungen für Selbstnutzer ... dieses Geschäft werde künftig BPD überlassen.''<ref>Immobilienzeitung - Fachzeitung für Immobilienwirtschaft: Michael Peter schrumpft P&P, um zu wachsen. online abgerufen am 18. August 2019 | 20:15 Uhr</ref> Mit dem Verkauf der Geschäftsanteile wurde ca. 1/3 des Gesamtumsatzes der P&P Group herausgetrennt. Dennoch war das Ziel des Verkaufs laut Peter, das ''...ohnehin schon hohe Eigenkapital mit einem Schlag zu verdoppeln...'', um den künftigen Ausbau der Gruppe weiter zu verstärken.<ref>Immobilienzeitung - Fachzeitung für Immobilienwirtschaft: Michael Peter schrumpft P&P, um zu wachsen. online abgerufen am 18. August 2019 | 20:15 Uhr</ref> Gemeint war damit das vor knapp zehn Jahren eingestellte Bauträgergeschäft in der Landeshauptstadt München sowie der Zugang zu institutionellen Anlegern. Laut Peter wollte man dahin gehen, wo die Partner sitzen, mit denen man Geschäfte machen wolle. Der Kauf des ehem. [[City-Center]]s, aber auch der Gewerbefläche an der [[Gebhardtstraße]] zwischen der [[Jakobinenstraße]] und der [[Stadtgrenze]], mag hier in Fürth einen Anfang der neuen Geschäftstätigkeit dargestellt haben. | ||