Johann Christian Frank: Unterschied zwischen den Versionen
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Er kam als Sohn des vor seiner Geburt verstorbenen Graveurs Johann Michael Frank (1821–1858) und dessen nunmehr verwitweten Ehefrau Anna Konradina, geborene Jünger im Haus Blumenstraße Nr. 262 g, I. Bez. (ab 1890 [[Blumenstraße 11]]) zur Welt. Taufpate war der Fürther Kunstdrechsler und Graveur [[Christian Frank|Johann Christian Georg Frank]]. | Er kam als Sohn des vor seiner Geburt verstorbenen Graveurs Johann Michael Frank (1821–1858) und dessen nunmehr verwitweten Ehefrau Anna Konradina, geborene Jünger im Haus Blumenstraße Nr. 262 g, I. Bez. (ab 1890 [[Blumenstraße 11]]) zur Welt. Taufpate war der Fürther Kunstdrechsler und Graveur [[Christian Frank|Johann Christian Georg Frank]]. | ||
Johann Christian Frank heiratete am 17. Juli 1888 in Fürth Johanna Margitta Felicitas Kütt (geb. 26. Oktober 1863 in Fürth), die jüngste Tochter des Gastwirts [[Paulus Kütt]] und dessen Ehefrau Apollonia.<ref>Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1881–1888, S. 351</ref> | Johann Christian Frank heiratete am 17. Juli 1888 in Fürth Johanna Margitta Felicitas Kütt (geb. 26. Oktober 1863 in Fürth), die jüngste Tochter des Gastwirts [[Paulus Kütt]] und dessen Ehefrau Apollonia.<ref>Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1881–1888, S. 351</ref> Aus dieser Ehe sind vier in Fürth geborene Töchter bekannt: | ||
* Katharina Frank (geb. 22. April 1889), sie heiratete im April 1908 den in Probstzella wohnhaften Arzt Dr. Gustav Ferdinand Langguth | |||
* Betty Frank (geb. 6. September 1890) | |||
* Charlotte Frank (geb. 8. April 1895) | |||
* Gretchen Frank (geb. 5. Oktober 1898) | |||
Auf seinen Antrag hin wurde ihm am 22. Dezember 1892 das Bürgerrecht gebührenfrei verliehen.<ref>Akten des Stadtmagistrats Fürth. Betreff: „Frank Johann Christian August. Lehrer v. hier. 1888.“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 18 a/F 496</ref> | |||
Johann Christian Frank starb im Alter von nur 44 Jahren. Seine Witwe wohnte weiter bis ca. 1910 in der Hirschenstraße 18, dann zog sie in die [[Dambacher Straße 1]] und lebte zuletzt in der [[Karolinenstraße 18]]. Sie verstarb am 23. April 1940.<ref>Kirchenbücher St. Paul, 1932–1944, S. 190</ref> | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
<references /> | <references /> | ||
Aktuelle Version vom 11. Februar 2026, 17:03 Uhr
- Person
- Johann Christian Frank
- Vorname
- Johann Christian
- Nachname
- Frank
- Geschlecht
- männlich
- Abw. Name
- Johann Christian August F.
- Geburtsdatum
- 28. Juli 1858
- Geburtsort
- Fürth
- Todesdatum
- 29. Oktober 1902
- Todesort
- Fürth
- Beruf
- Lehrer
- Blumenstraße 11 (Geburtshaus)
- Hirschenstraße 18 (Letzter Wohnort in Fürth)
Johann Christian August Frank (geb. 28. Juli 1858 in Fürth[1]; gest. 29. Oktober 1902 ebenda[2]) war ein Fürther Volksschullehrer, bei dessen Familie Hermann Göring von 1900 bis 1903 Pflegekind war.
Er kam als Sohn des vor seiner Geburt verstorbenen Graveurs Johann Michael Frank (1821–1858) und dessen nunmehr verwitweten Ehefrau Anna Konradina, geborene Jünger im Haus Blumenstraße Nr. 262 g, I. Bez. (ab 1890 Blumenstraße 11) zur Welt. Taufpate war der Fürther Kunstdrechsler und Graveur Johann Christian Georg Frank.
Johann Christian Frank heiratete am 17. Juli 1888 in Fürth Johanna Margitta Felicitas Kütt (geb. 26. Oktober 1863 in Fürth), die jüngste Tochter des Gastwirts Paulus Kütt und dessen Ehefrau Apollonia.[3] Aus dieser Ehe sind vier in Fürth geborene Töchter bekannt:
- Katharina Frank (geb. 22. April 1889), sie heiratete im April 1908 den in Probstzella wohnhaften Arzt Dr. Gustav Ferdinand Langguth
- Betty Frank (geb. 6. September 1890)
- Charlotte Frank (geb. 8. April 1895)
- Gretchen Frank (geb. 5. Oktober 1898)
Auf seinen Antrag hin wurde ihm am 22. Dezember 1892 das Bürgerrecht gebührenfrei verliehen.[4]
Johann Christian Frank starb im Alter von nur 44 Jahren. Seine Witwe wohnte weiter bis ca. 1910 in der Hirschenstraße 18, dann zog sie in die Dambacher Straße 1 und lebte zuletzt in der Karolinenstraße 18. Sie verstarb am 23. April 1940.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Kirchenbücher St. Michael, Taufen 1857–1862, S. 78
- ↑ Kirchenbücher St. Michael, Bestattungen 1900–1903, S. 247
- ↑ Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1881–1888, S. 351
- ↑ Akten des Stadtmagistrats Fürth. Betreff: „Frank Johann Christian August. Lehrer v. hier. 1888.“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 18 a/F 496
- ↑ Kirchenbücher St. Paul, 1932–1944, S. 190