Rednitzstraße 15: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Anwesen Rednitzstraße 15, das sich um die Jahrhundertwende im Besitz der Fa. [[Christian Winkler & Sohn]] befand, wurde eine Metallschlägerei betrieben. Beim Antrag an die Stadtverwaltung 1916 zum Neueinbau von 29 neuen Hämmern, System Walter erhoben 13 Nachbarn größte Bedenken. Es wurden ganze Einstürze von benachbarten Häusern und eine erhebliche Lärmbelästigung befürchtet. Der Antrag der neuen Hämmer wurde knapp abgelehnt. Der Fall wurde in der Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt.<ref>[[Fürther Geschichtsblätter]] Nr. 2/08, S. 63</ref>
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==Geschichte der Eigentümer<ref name ="Alt-Fürth">alle Angaben zu Rednitzstraße 15 nach Gottlieb Wunschel: Alt-Fürth, 1940 sowie den Fürther Adressbüchern von 1890, 1901, 1931, 1961 und 1972</ref>==  
Ursprünglich gehörte der Bereich der Rednitzstraße 15 zu einem gemeinsamen Hof, der auch das Gelände von [[Rednitzstraße 17]] und [[Rednitzstraße 21]] umfasste. Von diesem Grundstück wurde  
Ursprünglich gehörte der Grund der Rednitzstraße 15 zu einem gemeinsamen Hof, der auch das Gelände von [[Rednitzstraße 17]] und [[Rednitzstraße 21]] umfasste.
* 1886 ein Teil wegverkauft und Stefan Knoll stellte hier das Anwesen Rednitzstraße 15 darauf.
* 1886: Von diesem Grundstück wurde ein wesentlicher Teil – Haus Nr. 17 mit Garten – wegverkauft, Stefan Knoll erbaute auf dem Garten ein neues Haus, das die Adresse Rednitzstraße 15 erhielt.
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* 1890: Stephan und Barbara Knoll, Spiegelfabrikanteneheleute<ref>Übersicht über die am 1. Januar 1890 in Geltung tretende Neu-Nummerierung der Gebäude in Fürth, 1890, S. 33</ref>
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* 1895: Der Besitz wurde nochmals geteilt, Häuser Nr. 15 und Nr. 17 wurden eigenständige Grundstücke.
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* 1901: [[Christian Winkler & Sohn]], Fabrik<ref>Schmittner's Adress und Geschäfts-Handbuch von Fürth, 1901, S. 119</ref>
* 1921: Fritz Kleemann, Fabrikant
* 1931: Friedrich Kleemann, Fabrikant<ref>Adressbuch Fürth i./B., 1931, S. 142</ref>
* 1961: Fritz Kleemann, Vertreter für Versandkartonagen
* 1972: Babara Kleemann<ref>Adressbuch der Stadt Fürth (Bay.), 1972, S. 150</ref>


== Alte Adressen ==
== Frühere Adressen ==
* ab 1886 Rednitzstraße ??
* ab 1886 Rednitzstraße 8
* ab 1890 Rednitzstraße 15
* ab 1890 Rednitzstraße 15
==Literatur==
* [[Gänsberg-Erinnerungen (Buch)|Gänsberg-Erinnerungen Band 3]], Fürth, [[Städtebilder Verlag]], [[2005]], S. 15 und 32
* [[Gänsberg-Erinnerungen (Buch)|Gänsberg-Erinnerungen Band 4]], Fürth, [[Städtebilder Verlag]], [[2008]], S. 60


==Siehe auch==
==Siehe auch==
* [[Rednitzstraße]]
* [[Rednitzstraße]]
* [[Rednitzstraße 21]]
* [[Rednitzstraße 13]]
* [[Rednitzstraße 17]]
* [[Rednitzstraße 17]]
 
* [[Gänsberg#Straßen des Gänsbergs|Straßen des Gänsbergs]]
==Literatur==
* [[Gänsberg-Erinnerungen (Buch)|Gänsberg-Erinnerungen Band 4]], Fürth, [[Städtebilder Verlag]], [[2008]], S. 60


== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 12. Februar 2026, 19:42 Uhr

Rednitzstraße 22 links, 14 Mitte, 15 rechts.jpg
Rednitzstraße 22 (links), dahinter befand sich das "Schwarze Meer", Rednitzstraße 14 (Mitte), 15 (rechts); 1972
Die Karte wird geladen …
Gebäude
Rednitzstraße 15
Straße / Hausnummer
Rednitzstraße 15
Objekt
Wohn- und Fabrikgebäude
Baujahr
1886
Denkmalstatus besteht
nein
Abrissjahr
1978
Baustil
Neurenaissance
Geo-Daten
49° 28' 43.36" N
10° 58' 59.38" E
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Das Gebäude Rednitzstraße 15 war ein Wohngebäude und Geschäftshaus im sog. Gänsbergviertel. Im Zuge der Flächensanierung wurde das Gebäude 1978 abgerissen.

Im Kartenausschnitt in der Faktenbox auf der rechten Seite wird der ungefähre ehemalige Standort des Gebäudes im aktuellen Stadtplan angezeigt.

Im Anwesen Rednitzstraße 15, das sich um die Jahrhundertwende im Besitz der Fa. Christian Winkler & Sohn befand, wurde eine Metallschlägerei betrieben. Beim Antrag an die Stadtverwaltung 1916 zum Neueinbau von 29 neuen Hämmern, System Walter erhoben 13 Nachbarn größte Bedenken. Es wurden ganze Einstürze von benachbarten Häusern und eine erhebliche Lärmbelästigung befürchtet. Der Antrag der neuen Hämmer wurde knapp abgelehnt. Der Fall wurde in der Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt.[1]

Alter Katasterplan des Gänsbergviertels, Standort Rednitzstraße 15 ist rot markiert

Geschichte der Eigentümer[2]

Ursprünglich gehörte der Grund der Rednitzstraße 15 zu einem gemeinsamen Hof, der auch das Gelände von Rednitzstraße 17 und Rednitzstraße 21 umfasste.

  • 1886: Von diesem Grundstück wurde ein wesentlicher Teil – Haus Nr. 17 mit Garten – wegverkauft, Stefan Knoll erbaute auf dem Garten ein neues Haus, das die Adresse Rednitzstraße 15 erhielt.
  • 1890: Stephan und Barbara Knoll, Spiegelfabrikanteneheleute[3]
  • 1895: Der Besitz wurde nochmals geteilt, Häuser Nr. 15 und Nr. 17 wurden eigenständige Grundstücke.
  • 1901: Christian Winkler & Sohn, Fabrik[4]
  • 1921: Fritz Kleemann, Fabrikant
  • 1931: Friedrich Kleemann, Fabrikant[5]
  • 1961: Fritz Kleemann, Vertreter für Versandkartonagen
  • 1972: Babara Kleemann[6]

Frühere Adressen

  • ab 1886 Rednitzstraße 8
  • ab 1890 Rednitzstraße 15

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Fürther Geschichtsblätter Nr. 2/08, S. 63
  2. alle Angaben zu Rednitzstraße 15 nach Gottlieb Wunschel: Alt-Fürth, 1940 sowie den Fürther Adressbüchern von 1890, 1901, 1931, 1961 und 1972
  3. Übersicht über die am 1. Januar 1890 in Geltung tretende Neu-Nummerierung der Gebäude in Fürth, 1890, S. 33
  4. Schmittner's Adress und Geschäfts-Handbuch von Fürth, 1901, S. 119
  5. Adressbuch Fürth i./B., 1931, S. 142
  6. Adressbuch der Stadt Fürth (Bay.), 1972, S. 150

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