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==Herkunft und Ausbildung== | ==Herkunft und Ausbildung== | ||
Andreas Bauer entstammte einer traditionsreichen Glasmacherfamilie. Er wurde als Sohn des Glasmachers Franz Bauer (geb. 19. Januar 1806 in Fichtenbach, | Andreas Bauer entstammte einer traditionsreichen Glasmacherfamilie. Er wurde als Sohn des Glasmachers Franz Bauer (geb. 19. Januar 1806 in Fichtenbach/Böhmen, heute Wüstung Bystřice bei [[wikipedia:Česká Kubice|Česká Kubice]]<ref>verlassene Siedlung mit einst bedeutender Glasherstellung im Böhmischen Wald nahe der Grenze zu Deutschland bei Furth im Wald</ref>) und dessen Ehefrau Katharina, geborene Stich, geboren. Die Familie war katholischer Konfession; sein Taufpate war der Müllermeister Franz Losleben. | ||
Nach dem Besuch der Realschule in Taus wandte sich Bauer früh dem Glashüttenwesen zu. Sein unternehmerisches Talent wurde bald von Franz Schrenk erkannt, der 1853 mit der Pachtung der Lohberghütte bei Lam die Firma F. Schrenk gegründet hatte. Bauer wurde nach Lohberghütte berufen und übernahm dort später leitende Aufgaben bis hin zur Geschäftsführung. | Nach dem Besuch der Realschule in Taus wandte sich Bauer früh dem Glashüttenwesen zu. Sein unternehmerisches Talent wurde bald von Franz Schrenk erkannt, der 1853 mit der Pachtung der Lohberghütte bei Lam die Firma F. Schrenk gegründet hatte. Bauer wurde nach Lohberghütte berufen und übernahm dort später leitende Aufgaben bis hin zur Geschäftsführung. | ||
==Aufstieg im Glashüttenwesen== | ==Aufstieg im Glashüttenwesen== | ||
Am 8. April 1861 heiratete Bauer in Lam Anna Schrenk, die Tochter seines Förderers. Im selben Jahr übersiedelte das Ehepaar zur Karlbachhütte, die Bauer – trotz zahlreicher Mitbewerber – von Baron [[wikipedia:Kotz von Dobrz|Kotz von Dobrz]] für die Firma Franz Schrenk in Pacht erhielt. | Am 8. April 1861 heiratete Bauer in Lam Anna Schrenk, die Tochter seines Förderers. Im selben Jahr übersiedelte das Ehepaar zur Karlbachhütte, die Bauer – trotz zahlreicher Mitbewerber – von Baron [[wikipedia:Kotz von Dobrz|Kotz von Dobrz]] für die Firma Franz Schrenk in Pacht erhielt. | ||