Luise Erdmann: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Luise Erdmann,''' (geb. Feistmann geb.am [[06. Juli]] [[1874]] Todesdatum unbekannt) Sie war die Tochter von Joseph und Emma Feistmann sowie die Enkeltochter von Aaron Feistmann und Lea-Louise Cohn-Feistmann.  
'''Luise Erdmann,''' (geb. Feistmann, geb.am [[06. Juli]] [[1874]], Todesdatum unbekannt) war die Tochter von Joseph und Emma Feistmann sowie die Enkeltochter von Aaron Feistmann und Lea-Louise Cohn-Feistmann.
[[1894]] Heirat mit [[Wilhelm Erdmann]] wohlhabender Teilhaber der Firma Rosenberg und Erdmann. Tuch und Flanell en gros, später [[Firma Willy Erdmann]]. Die Firmenräume befanden sich im Erdgeschoss die Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses Maxstraße 11.<ref>Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach</ref>
 
[[1894]] Heirat mit [[Wilhelm Erdmann]], einem wohlhabenden Teilhaber der Firma Rosenberg und Erdmann, Tuch und Flanell en gros, später [[Firma Willy Erdmann]]. Die Firmenräume befanden sich im Erdgeschoss die Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses [[Maxstraße 11]].<ref>Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach</ref>


= Leben und Wirken =
= Leben und Wirken =
[[Luise Erdmann]] engagierte sich intensiv für soziale Belange und leistete Hilfe. Sie setzte sich stark für die Themen Gesundheit, Bildung und Verdienst im Besonderen auch für Frauen ein.
Luise Erdmann engagierte sich intensiv für soziale Belange und leistete Hilfe. Sie setzte sich stark für die Themen Gesundheit, Bildung und Verdienst im Besonderen auch für Frauen ein.


Bis [[1908]] waren Frauen von jeder politischen Betätigung ausgeschlossen, weshalb auch in Fürth thematisch unterschiedliche [[Wikipedia:Frauenverein|Frauenvereine]] gegründet wurden.
Bis [[1908]] waren Frauen von jeder politischen Betätigung ausgeschlossen, weshalb auch in Fürth thematisch unterschiedliche [[Wikipedia:Frauenverein|Frauenvereine]] gegründet wurden.
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* Israelitischer Frauenverein - 1. Vorsitzende Luise Erdmann  
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* Frauenfürsorge-Verein Fürth - 1. Vorsitzende Luise Erdmann
* Frauenfürsorge-Verein Fürth - 1. Vorsitzende Luise Erdmann
* Vereinigte Frauenvereine - enge Zusammenarbeit mit Emmy Humbser<ref>Buch Geschichte der Frauen in Fürth S. 163-165 Barbara Ohm Herausgeber Geschichtsverein Fürth</ref><br>
* Vereinigte Frauenvereine - enge Zusammenarbeit mit Emmy Humbser<ref>Buch Geschichte der Frauen in Fürth S. 163-165 Barbara Ohm Herausgeber Geschichtsverein Fürth</ref>


Nach der Einführung des Frauenwahlrecht|Frauenwahlrechts am [[18. November]] [[1918]] kandidierte Luise Erdmann bei der Gemeindewahl am [[15. Juni]] [[1919]] auf der Liste „Fürs Volk“. Sie wurde eine der ersten drei weiblichen Gemeindebevollmächtigten in Fürth.
Nach der Einführung des [[Frauenwahlrecht|Frauenwahlrechts]] am [[18. November]] [[1918]] kandidierte Luise Erdmann bei der Gemeindewahl am [[15. Juni]] [[1919]] auf der Liste „Fürs Volk“. Sie wurde eine der ersten drei weiblichen Gemeindebevollmächtigten in Fürth.


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==

Version vom 3. März 2026, 08:21 Uhr

Person
Luise Erdmann
Vorname
Luise
Nachname
Erdmann
Geschlecht
weiblich
Geburtsdatum
6. Juli 1874
Verstorben
ja
Todesort
unbekannt
Partei
Fürs Volk
Religion
jüdisch
 semantisches Browsen   Sem. Browsen / Abfrage
Funktionvonbis
Stadtrat19191922
PersonVerwandtschaftsgrad
Emma FeistmannMutter
Joseph FeistmannVater
Wilhelm ErdmannEhemann

Luise Erdmann, (geb. Feistmann, geb.am 06. Juli 1874, Todesdatum unbekannt) war die Tochter von Joseph und Emma Feistmann sowie die Enkeltochter von Aaron Feistmann und Lea-Louise Cohn-Feistmann.

1894 Heirat mit Wilhelm Erdmann, einem wohlhabenden Teilhaber der Firma Rosenberg und Erdmann, Tuch und Flanell en gros, später Firma Willy Erdmann. Die Firmenräume befanden sich im Erdgeschoss die Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses Maxstraße 11.[1]

Leben und Wirken

Luise Erdmann engagierte sich intensiv für soziale Belange und leistete Hilfe. Sie setzte sich stark für die Themen Gesundheit, Bildung und Verdienst im Besonderen auch für Frauen ein.

Bis 1908 waren Frauen von jeder politischen Betätigung ausgeschlossen, weshalb auch in Fürth thematisch unterschiedliche Frauenvereine gegründet wurden.

  • Israelitischer Frauenverein - 1. Vorsitzende Luise Erdmann
  • Frauenfürsorge-Verein Fürth - 1. Vorsitzende Luise Erdmann
  • Vereinigte Frauenvereine - enge Zusammenarbeit mit Emmy Humbser[2]

Nach der Einführung des Frauenwahlrechts am 18. November 1918 kandidierte Luise Erdmann bei der Gemeindewahl am 15. Juni 1919 auf der Liste „Fürs Volk“. Sie wurde eine der ersten drei weiblichen Gemeindebevollmächtigten in Fürth.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach
  2. Buch Geschichte der Frauen in Fürth S. 163-165 Barbara Ohm Herausgeber Geschichtsverein Fürth