Salzstraße 12: Unterschied zwischen den Versionen
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|Hausnummer=12 | |Hausnummer=12 | ||
|Objekt=Mietshaus | |Objekt=Mietshaus; Rückgebäude; ehem. Stall | ||
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'''Mietshaus''', dreigeschossiger Mansarddachbau mit Satteldachgauben, Fassade mit rustiziertem Sandsteinerdgeschoss und freisichtigen Ziegelsteinobergeschossen sowie Gesimsgliederung und Ecklisenen, Neurenaissance, von [[Albin Kupfer]], [[1889]]; bauliche Gruppe mit [[Salzstraße 6]], [[Salzstraße 8]], [[Salzstraße 10]]; | |||
'''Rückgebäude''', Wohnhaus, langgestreckter, zweigeschossiger Sichtziegelsteinbau mit nach Norden abgewalmtem Mansarddach, von [[Friedrich Seiler]], [[1887]]/89; | |||
'''ehem. Stall''', eingeschossiger Sichtziegelsteinbau mit Pultdach, Kniestock und Aufzugsgaube, von [[Georg Kißkalt]], [[1891]]; südlich an das Rückgebäude angebaut. | |||
Bauherr war der Tapezierer Thomas Fürst.<ref>nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 348/349</ref> Das Haupt- und das Rückgebäude wurden zusammen 1887 geplant, aber zuerst wurde das Rückgebäude mit zwei Treppenhäusern mit insgesamt 9 Kleinwohnungen errichtet. Der südlich am Rückgebäude anschließende Stall besitzt ein Preußisches Kappengewölbe. | |||
Die weitgehend erhaltene Hinterhofbebauung aus der Zeit um 1890 gilt als anschauliches Beispiel für die Raum- und Wohnungsnot der Stadt Fürth, insbesondere der Südstadt.<ref>Denkmalfachliche Bewertung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege München vom 7. Januar 2026, Az. V-Z-2025-658-1_501</ref> | |||
== Lokalberichterstattung == | |||
* Alexandra Voigt: ''Rückgebäude wird zum Denkmal''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 10. Februar 2026 | |||
== Einzelnachweise == | |||
<references /> | |||
==Bilder== | ==Bilder== | ||
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2026, 21:58 Uhr
- Gebäude
- Salzstraße 12
- Straße / Hausnummer
- Salzstraße 12
- Postleitzahl
- 90763
- Objekte
- Mietshaus, Rückgebäude, ehem. Stall
- Baujahr
- 1889, 1887, 1891
- Denkmalstatus besteht
- ja
- Akten-Nr.
- D-5-63-000-1809 (1)
- Quellangaben
- BLfD - Denkmalliste Fürth
- Abgerissen
- nein
- Baustil
- Neurenaissance
- Bauherr
- Thomas Fürst
- Architekt
- Albin Kupfer, Friedrich Seiler, Georg Kißkalt
- Geo-Daten
- 49° 27' 56.66" N
10° 59' 12.97" E
Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Satteldachgauben, Fassade mit rustiziertem Sandsteinerdgeschoss und freisichtigen Ziegelsteinobergeschossen sowie Gesimsgliederung und Ecklisenen, Neurenaissance, von Albin Kupfer, 1889; bauliche Gruppe mit Salzstraße 6, Salzstraße 8, Salzstraße 10; Rückgebäude, Wohnhaus, langgestreckter, zweigeschossiger Sichtziegelsteinbau mit nach Norden abgewalmtem Mansarddach, von Friedrich Seiler, 1887/89; ehem. Stall, eingeschossiger Sichtziegelsteinbau mit Pultdach, Kniestock und Aufzugsgaube, von Georg Kißkalt, 1891; südlich an das Rückgebäude angebaut.
Bauherr war der Tapezierer Thomas Fürst.[1] Das Haupt- und das Rückgebäude wurden zusammen 1887 geplant, aber zuerst wurde das Rückgebäude mit zwei Treppenhäusern mit insgesamt 9 Kleinwohnungen errichtet. Der südlich am Rückgebäude anschließende Stall besitzt ein Preußisches Kappengewölbe. Die weitgehend erhaltene Hinterhofbebauung aus der Zeit um 1890 gilt als anschauliches Beispiel für die Raum- und Wohnungsnot der Stadt Fürth, insbesondere der Südstadt.[2]
Lokalberichterstattung
- Alexandra Voigt: Rückgebäude wird zum Denkmal. In: Fürther Nachrichten vom 10. Februar 2026
Einzelnachweise
Bilder
Salzstraße 12, Nov. 2019 Urheber: Benutzer:MichiF
Lizenz: copyright