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'''ehem. Stall''', eingeschossiger Sichtziegelsteinbau mit Pultdach, Kniestock und Aufzugsgaube, von [[Georg Kißkalt]], [[1891]]; südlich an das Rückgebäude angebaut. | '''ehem. Stall''', eingeschossiger Sichtziegelsteinbau mit Pultdach, Kniestock und Aufzugsgaube, von [[Georg Kißkalt]], [[1891]]; südlich an das Rückgebäude angebaut. | ||
Bauherr war der Tapezierer Thomas Fürst.<ref>nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 348/349</ref> | Bauherr war der Tapezierer Thomas Fürst.<ref>nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 348/349</ref> Das Haupt- und das Rückgebäude wurden zusammen 1887 geplant, aber zuerst wurde das Rückgebäude mit zwei Treppenhäusern mit insgesamt 9 Kleinwohnungen errichtet. Der südlich am Rückgebäude anschließende Stall besitzt ein Preußisches Kappengewölbe. | ||
Die weitgehend erhaltene Hinterhofbebauung aus der Zeit um 1890 gilt als anschauliches Beispiel für die Raum- und Wohnungsnot der Stadt Fürth, insbesondere der Südstadt.<ref>Denkmalfachliche Bewertung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege München vom 7. Januar 2026, Az. V-Z-2025-658-1_501</ref> | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
Aktuelle Version vom 15. Januar 2026, 12:00 Uhr
- Gebäude
- Salzstraße 12
- Straße / Hausnummer
- Salzstraße 12
- Postleitzahl
- 90763
- Objekte
- Mietshaus, Rückgebäude, ehem. Stall
- Baujahr
- 1889, 1887, 1891
- Denkmalstatus besteht
- Ja
- Akten-Nr.
- D-5-63-000-1809 (1)
- Quellangaben
- BLfD - Denkmalliste Fürth
- Ehemals
- Nein
- Baustil
- Neurenaissance
- Bauherr
- Thomas Fürst
- Architekt
- Albin Kupfer, Friedrich Seiler, Georg Kißkalt
- Geo-Daten
- 49° 27' 56.66" N
10° 59' 12.97" E
Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Satteldachgauben, Fassade mit rustiziertem Sandsteinerdgeschoss und freisichtigen Ziegelsteinobergeschossen sowie Gesimsgliederung und Ecklisenen, Neurenaissance, von Albin Kupfer, 1889; bauliche Gruppe mit Salzstraße 6, Salzstraße 8, Salzstraße 10; Rückgebäude, Wohnhaus, langgestreckter, zweigeschossiger Sichtziegelsteinbau mit nach Norden abgewalmtem Mansarddach, von Friedrich Seiler, 1887/89; ehem. Stall, eingeschossiger Sichtziegelsteinbau mit Pultdach, Kniestock und Aufzugsgaube, von Georg Kißkalt, 1891; südlich an das Rückgebäude angebaut.
Bauherr war der Tapezierer Thomas Fürst.[1] Das Haupt- und das Rückgebäude wurden zusammen 1887 geplant, aber zuerst wurde das Rückgebäude mit zwei Treppenhäusern mit insgesamt 9 Kleinwohnungen errichtet. Der südlich am Rückgebäude anschließende Stall besitzt ein Preußisches Kappengewölbe. Die weitgehend erhaltene Hinterhofbebauung aus der Zeit um 1890 gilt als anschauliches Beispiel für die Raum- und Wohnungsnot der Stadt Fürth, insbesondere der Südstadt.[2]
Einzelnachweise
Bilder
Salzstraße 12, Nov. 2019 Urheber: Benutzer:MichiF
Lizenz: copyright