Heinrich Hahn: Unterschied zwischen den Versionen
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Heinrich Hahn war der Sohn des Viehhändlers Bernhard (Baruch) Hahn (1834–1900) und dessen Ehefrau Babette, geb. Krauß. Er selbst war Handelsmann und Pferdehändler in Zirndorf. Am 17. August [[1920]] heiratete er die Köchin [[Mathilde Hahn|Mathilde Strauß]],<ref name="jf07899">Gisela Naomi Blume: ''[https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=jf07899 Jüdisch in Fürth: Baruch Hahn]'', Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026</ref> [[1923]] wurde die gemeinsame Tochter [[Babette Hahn]] geboren. Hahns Familie lebte ab November [[1938]] in München und zog nach dem Ausbildungsende seiner Tochter Babette etwa [[1939]] nach Fürth.<ref name="chrischmi2">dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe [https://www.zirndorf.de/rathaus-service/aktuelles-in-zirndorf/pressearchiv/412/stolpersteine-verlegt Heinrich, Mathilde, Babette] unter "Die Geschichte hinter den Steinen"</ref> | Heinrich Hahn war der Sohn des Viehhändlers Bernhard (Baruch) Hahn (1834–1900) und dessen Ehefrau Babette, geb. Krauß.<ref name="lotte">Hinweis: als Geburtsname findet sich in den Quellen sowohl Krauß als auch Strauß</ref> Er selbst war Handelsmann und Pferdehändler in Zirndorf. Am 17. August [[1920]] heiratete er die Köchin [[Mathilde Hahn|Mathilde Strauß]],<ref name="jf07899">Gisela Naomi Blume: ''[https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=jf07899 Jüdisch in Fürth: Baruch Hahn]'', Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026</ref> [[1923]] wurde die gemeinsame Tochter [[Babette Hahn]] geboren. Hahns Familie lebte ab November [[1938]] in München und zog nach dem Ausbildungsende seiner Tochter Babette etwa [[1939]] nach Fürth.<ref name="chrischmi2">dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe [https://www.zirndorf.de/rathaus-service/aktuelles-in-zirndorf/pressearchiv/412/stolpersteine-verlegt Heinrich, Mathilde, Babette] unter "Die Geschichte hinter den Steinen"</ref> | ||
Zuletzt wohnte Heinrich Hahn in der [[Theaterstraße 36]] (jüdisches Krankenhaus) und wurde von dort, gemeinsam mit seiner Ehefrau Mathilde und Tochter Babette, am [[10. September]] [[1942]] nach [[wikipedia:Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert. Dort starb er am [[4. November]] [[1943]].<ref name="fue00343" /> | Zuletzt wohnte Heinrich Hahn in der [[Theaterstraße 36]] (jüdisches Krankenhaus) und wurde von dort, gemeinsam mit seiner Ehefrau Mathilde und Tochter Babette, am [[10. September]] [[1942]] nach [[wikipedia:Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert. Dort starb er am [[4. November]] [[1943]].<ref name="fue00343" /> | ||
Aktuelle Version vom 20. Januar 2026, 12:15 Uhr
- Person
- Heinrich Hahn
- Vorname
- Heinrich
- Nachname
- Hahn
- Geschlecht
- männlich
- Geburtsdatum
- 9. September 1871
- Geburtsort
- Nenzenheim/Ufr.
- Deportationsdatum
- 10. September 1942
- Deportationsort
- Theresienstadt
- Letzter bekannter Wohnort in Fürth
- Theaterstraße 36 (jüd. Krankenhaus)
- Todesdatum
- 4. November 1943
- Todesort
- Theresienstadt
- Beruf
- Handelsmann, Pferdehändler
- Religion
- jüdisch
- Theaterstraße 36 (Letzter Wohnort in Fürth bis 10. September 1942)
| Person | Verwandtschaftsgrad |
|---|---|
| Babette Hahn | Tochter |
| Babette Hahn, geb. Krauß | Mutter |
| Bernhard (Baruch) Hahn | Vater |
| Fanny Knecht | Schwester |
| Jakob Hahn | Bruder |
| Karoline Hahn, geb. Schwanthaler | Stiefmutter |
| Mathilde Hahn | Ehefrau |
Heinrich Hahn, היינריך האהן (geb. 9. September 1871 in Nenzenheim/Ufr.; gest. 4. November 1943 in Theresienstadt) lebte in Fürth zuletzt in der Theaterstraße 36 und wurde von dort, gemeinsam mit seiner Ehefrau Mathilde und Tochter Babette Hahn, am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert.[1]
Leben
Heinrich Hahn war der Sohn des Viehhändlers Bernhard (Baruch) Hahn (1834–1900) und dessen Ehefrau Babette, geb. Krauß.[2] Er selbst war Handelsmann und Pferdehändler in Zirndorf. Am 17. August 1920 heiratete er die Köchin Mathilde Strauß,[3] 1923 wurde die gemeinsame Tochter Babette Hahn geboren. Hahns Familie lebte ab November 1938 in München und zog nach dem Ausbildungsende seiner Tochter Babette etwa 1939 nach Fürth.[4]
Zuletzt wohnte Heinrich Hahn in der Theaterstraße 36 (jüdisches Krankenhaus) und wurde von dort, gemeinsam mit seiner Ehefrau Mathilde und Tochter Babette, am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort starb er am 4. November 1943.[1]
Literatur
- Raphael Halmon, Gisela Naomi Blume: Gedenke. Zum Gedenken an die von den Nazis ermordeten Fürther Juden 1933 - 1945. Verlag Stadtarchiv Fürth, Fürth 1997, 1. Auflage, S. 159.
Siehe auch
Weblinks
- GFF e. V./Jüdisch in Fürth: Heinrich Hahn - Website
- Gedenkbuch des Bundesarchivs zu Heinrich Hahn - Website
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Gisela Naomi Blume: Jüdisch in Fürth: Heinrich Hahn, Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026
- ↑ Hinweis: als Geburtsname findet sich in den Quellen sowohl Krauß als auch Strauß
- ↑ Gisela Naomi Blume: Jüdisch in Fürth: Baruch Hahn, Website des GFF e. V., abgerufen im Januar 2026
- ↑ dies dürfte frühestens 1939 wahrscheinlich aber noch später gewesen sein. Siehe Heinrich, Mathilde, Babette unter "Die Geschichte hinter den Steinen"