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Er kam als zweites Kind bzw. erster Sohn des Büttners Johann Jakob Hofmann (1851–1900) und dessen Ehefrau Katharina Margaretha, geborene Fischer (1849–1907) im Haus Nr. 68 zur Welt. Taufpate war der Kommis Johann Christian Breuner.<ref name="KB-Tf"/> | Er kam als zweites Kind bzw. erster Sohn des Büttners Johann Jakob Hofmann (1851–1900) und dessen Ehefrau Katharina Margaretha, geborene Fischer (1849–1907) im Haus Nr. 68 zur Welt. Taufpate war der Kommis Johann Christian Breuner.<ref name="KB-Tf"/> | ||
Etwa Ende der 1880er Jahre kam Familie Hofmann nach Fürth, wo der Vater nun als Ausgeher (Bote) arbeitete. Bis 1895 wohnte sie in der [[Gebhardtstraße]] 41.<ref>Adressbücher von 1893, 1895</ref> Christian | Etwa Ende der 1880er Jahre kam Familie Hofmann nach Fürth, wo der Vater nun als Ausgeher (Bote) arbeitete. Bis 1895 wohnte sie in der [[Gebhardtstraße]] 41.<ref>Adressbücher von 1893, 1895</ref> Christian Hofmann wurde am Weißen Sonntag 1890 in der [[Auferstehungskirche]] konfirmiert.<ref>Kirchenbücher Auferstehungskirche, Konfirmationen 1890–1899, S. 8</ref> Dann erlernte er bei der Fa. [[J. C. Otto Möbel-Fabriken]] drei Jahre lang das Handwerk der Bildhauerei. Nach der Freisprechung von der Lehre im Jahr 1893 arbeitete er ein Jahr beim Steinbildhauermeister [[Wilhelm Rögner|Rögner]] in der Ulmenstraße 2. Anschließend war er kurze Zeit beim Baumeister [[Leo Gran]] in Arbeit, wechselte aber Anfang September 1894 wieder zu Rögner, wo er bis Ende 1897 blieb. Danach ging Hofmann für 6 ½ Jahre auf Wanderschaft, die Stationen sind unbekannt. Im Jahr 1904 kehrte er nach Fürth zurück, arbeitete – abgesehen von einem ca. zweimonatigen Aufenthalt in Kulmbach – nur kurze Zeit beim Maurermeister [[Johann Teufel]] und etwa zwei Monate beim Bauunternehmer [[Anton Mayer]]. Am 20. Mai 1905 machte sich Christian Hofmann selbstständig und eröffnete ein Bildhauereigeschäft.<ref name="FB-CH">Familienbogen Hofmann, Johann Christian; StadtAFÜ Sign.-Nr. A. 4. 5</ref> Er wohnte nun in der [[Glückstraße 11]]<ref>Adressbücher 1907, 1909, 1911</ref>, seine Werkstätte befand sich in der [[Flößaustraße 19]]. Im Juli 1911 zog er in die [[Sonnenstraße 37]].<ref>Adressbücher 1913, 1926</ref> | ||
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste Hofmann als Ungedienter am 21. August 1917 zum Reserve-Lazarett Nürnberg III einrücken, wo er als Militär-Krankenwärter eingesetzt war. Zum 4. April 1918 wurde er zum Reserve-Lazarett Fürth versetzt, dort am 24. April von einer miltärärztlichen Musterungskommission für „z. g. v. F.“ (zeitweise garnison-verwendungsfähig Feld) befunden und zum I. Ersatz-Bataillon der k. b. [[Königlich Bayerische 3. Train-Abteilung|3. Train-Abteilung]] für den Abtransport zum bayerischen Feldlazarett Nr. 21 in [[wikipedia:Péruwelz|Péruwelz]]/Belgien versetzt. Über das Ende seines Kriegsdienstes fehlen Nachrichten.<ref>Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Abt. IV Kriegsarchiv, Kriegsstammrollen 1914–1918; Band 11233, 3; 20081; 20286, 1; 20287, 2</ref> | Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste Hofmann als Ungedienter am 21. August 1917 zum Reserve-Lazarett Nürnberg III einrücken, wo er als Militär-Krankenwärter eingesetzt war. Zum 4. April 1918 wurde er zum Reserve-Lazarett Fürth versetzt, dort am 24. April von einer miltärärztlichen Musterungskommission für „z. g. v. F.“ (zeitweise garnison-verwendungsfähig Feld) befunden und zum I. Ersatz-Bataillon der k. b. [[Königlich Bayerische 3. Train-Abteilung|3. Train-Abteilung]] für den Abtransport zum bayerischen Feldlazarett Nr. 21 in [[wikipedia:Péruwelz|Péruwelz]]/Belgien versetzt. Über das Ende seines Kriegsdienstes fehlen Nachrichten.<ref>Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Abt. IV Kriegsarchiv, Kriegsstammrollen 1914–1918; Band 11233, 3; 20081; 20286, 1; 20287, 2</ref> | ||