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Die Firma "Gebrüder Felsenstein" verfügte auch über einen ''Stadel'', mutmaßlich als Lager, in der [[Moststraße 3]]<ref>damals noch unter Mostgasse 2 gelistet; siehe Fürther Adreßbuch von 1860, S. 20 sowie 1867, S. 25 und 1880, S. 36. Nach Abraham Felsensteins Tod wurde die Scheune immer noch 1886 gelistet, siehe Fürther Adreßbuch von 1886, S. 226</ref>.</br>  
Die Firma "Gebrüder Felsenstein" verfügte auch über einen ''Stadel'', mutmaßlich als Lager, in der [[Moststraße 3]]<ref>damals noch unter Mostgasse 2 gelistet; siehe Fürther Adreßbuch von 1860, S. 20 sowie 1867, S. 25 und 1880, S. 36. Nach Abraham Felsensteins Tod wurde die Scheune immer noch 1886 gelistet, siehe Fürther Adreßbuch von 1886, S. 226</ref>.</br>  


Abraham Felsenstein war gewähltes Mitglied des ''Größeren Verwaltungs-Ausschusses'' der israelitischen Kultusgemeinde von 1860 bis 1871<ref>siehe Fürther Tagblatt 5. April 1871</ref>. Besonders setzte er sich für die neu zu errichtende [[Israelitische Bürgerschule]] ein und war dort Vorstandsmitglied von 1862 bis zu seinem Tod 1885<ref>Dr. Elias: "Zur Geschichte der Fürther Juden und ihrer Schule" in: ''Nachrichten für den Jüdischen Bürger Fürths, 1973, S. 25</ref><ref>Nachruf A. Felsenstein, [[wikipedia:Der Israelit|Der Israelit]] 5. Oktober 1885</ref>.
Abraham Felsenstein war gewähltes Mitglied des ''Größeren Verwaltungs-Ausschusses'' der israelitischen Kultusgemeinde von 1860 bis 1871<ref>siehe Fürther Tagblatt 5. April 1871</ref>. Besonders setzte er sich für die neu zu errichtende [[Israelitische Bürgerschule]] ein und war dort Vorstandsmitglied von 1862 bis zu seinem Tod 1885<ref>Dr. Elias: "Zur Geschichte der Fürther Juden und ihrer Schule" in: ''Nachrichten für den jüdischen Bürger Fürths, 1973, S. 25</ref><ref>Nachruf A. Felsenstein, [[wikipedia:Der Israelit|Der Israelit]] 5. Oktober 1885</ref>.


Außerdem gehörte Felsenstein zu dem orthodoxen Teil der Israelitischen Kultusgemeinde, der nach der Errichtung einer Orgel in der [[Altschul]] in Fürth, an der Abspaltung einer „''auf der Basis des alten, unverfälschten Judenthums ruhenden Religionsgemeinschaft''“<ref>Fürther Tagblatt 4. März 1873</ref> aktiv beteiligt war. Dazu gehörten Leute wie [[Menki Zimmer]], [[Seligmann Dinkelspühler]], [[Hirsch Hechinger]], Feuchtwanger und Ichenhäuser.  
Außerdem gehörte Felsenstein zu dem orthodoxen Teil der Israelitischen Kultusgemeinde, der nach der Errichtung einer Orgel in der [[Altschul]] in Fürth, an der Abspaltung einer „''auf der Basis des alten, unverfälschten Judenthums ruhenden Religionsgemeinschaft''“<ref>Fürther Tagblatt 4. März 1873</ref> aktiv beteiligt war. Dazu gehörten Leute wie [[Menki Zimmer]], [[Seligmann Dinkelspühler]], [[Hirsch Hechinger]], Feuchtwanger und Ichenhäuser.  
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