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Anfang Februar [[1839]] kehrte er nach Fürth zurück und führte das Spiegelglasbelegen wie in der früheren Zeit  fort. Winkler tüftelte immer wieder an Innovationen für die Spiegelglasherstellung. Neben einigen Verbesserungen der Belegmethode optimierte er die Polierpflöcke, die beim Poliervorgang eingesetzt wurden. Am [[6. April]] [[1847]] erhielt er für eine wesentlich verbesserte Facettenschleifwalze ein Privileg auf fünf Jahre. Seit dem [[23. Juni]] [[1848]] besaß Winkler zusätzlich eine Konzession zum Betrieb einer Spiegelglasfabrik mit guten Absatzaussichten.
Anfang Februar [[1839]] kehrte er nach Fürth zurück und führte das Spiegelglasbelegen wie in der früheren Zeit  fort. Winkler tüftelte immer wieder an Innovationen für die Spiegelglasherstellung. Neben einigen Verbesserungen der Belegmethode optimierte er die Polierpflöcke, die beim Poliervorgang eingesetzt wurden. Am [[6. April]] [[1847]] erhielt er für eine wesentlich verbesserte Facettenschleifwalze ein Privileg auf fünf Jahre. Seit dem [[23. Juni]] [[1848]] besaß Winkler zusätzlich eine Konzession zum Betrieb einer Spiegelglasfabrik mit guten Absatzaussichten.
Zusammen mit seiner Ehefrau und seinem Stiefsohn stellte er am 14. Februar 1848 ein Bittgesuch an den König Ludwig I., damit der Stiefsohn, der überall mit dem Familiennamen Winkler genannt wurde, diesen auch rechtmäßig führen darf. Die allerhöchste Genehmigung erlebte er nicht mehr.<ref>„Acten des Magistrats der Kgl. Bayr. Stadt Fürth betreffend das Gesuch des Johann Georg Ludwig Memmert um die Erlaubniss den Namen „Winkler“ führen zu dürfen. 1850.“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 17/4</ref> 


Christian Winkler lebte zuletzt wieder im Haus Nr. 141., I. Bez. (Rednitzstraße 17). Am 29. April 1850 abends zwischen 18 und 19 Uhr erschoss er sich. Im Sterbeeintrag wurde vermerkt: „Entleibte sich in Folge von Gemüthskrankheit“.<ref name="KB-Bsttg"/> Es wird vermutet, dass seine durch die Arbeit ruinierte Gesundheit und die damit verbundene familiäre Tragödie eine Rolle gespielt haben.
Christian Winkler lebte zuletzt wieder im Haus Nr. 141., I. Bez. (Rednitzstraße 17). Am 29. April 1850 abends zwischen 18 und 19 Uhr erschoss er sich. Im Sterbeeintrag wurde vermerkt: „Entleibte sich in Folge von Gemüthskrankheit“.<ref name="KB-Bsttg"/> Es wird vermutet, dass seine durch die Arbeit ruinierte Gesundheit und die damit verbundene familiäre Tragödie eine Rolle gespielt haben.
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