Gudrun Kunstmann: Unterschied zwischen den Versionen

 
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== Leben ==
== Leben ==
Geboren wurde Gudrun Kunstmann als Arzttochter in Erlangen, sie wohnte aber fast ihr ganzes Leben lang (von 1917-1994) in Fürth im Haus [[Nürnberger Straße 75]].<ref>Ingrid Baier: [[Die Bildhauerin Gudrun Kunstmann und ihre Werke (Buch)|Die Bildhauerin Gudrun Kunstmann und ihre Werke]], S. 19</ref> Sie studierte Kunst an den Akademien in Nürnberg und München. Aus Bronze, Stein, Keramik und Draht formte sie hauptsächlich Menschen und Tiere. Kunstmann gilt als hervorragende Vertreterin des modernen Realismus.  
Geboren wurde Gudrun Kunstmann als Arzttochter in Erlangen, sie wohnte aber fast ihr ganzes Leben lang (von 1917-1994) in Fürth im Haus [[Nürnberger Straße 75]].<ref>Ingrid Baier: [[Die Bildhauerin Gudrun Kunstmann und ihre Werke (Buch)|Die Bildhauerin Gudrun Kunstmann und ihre Werke]], S. 19</ref> Sie studierte Kunst an den Akademien in Nürnberg und München. Aus Bronze, Stein, Keramik und Draht formte sie hauptsächlich Menschen und Tiere. Kunstmann gilt als hervorragende Vertreterin des modernen Realismus. Dieser Richtung blieb sie über 40 Jahre lang treu.  
In der größtenteils männlich dominierten Kunstwelt hat Gudrun Kunstmann mit Beharrlichkeit ihren eigenen Weg gesucht und ist ihn mit Leidenschaft und Konsequenz gegangen.
In der größtenteils männlich dominierten Kunstwelt hat Gudrun Kunstmann mit Beharrlichkeit ihren eigenen Weg gesucht und ist ihn mit Leidenschaft und Konsequenz gegangen.
Dieser Richtung blieb sie über 40 Jahre lang treu. Ihre Werke wurden im In- und Ausland auf Ausstellungen gezeigt und bewundert, beispielsweise im Münchner „Haus der Kunst“ und im „Musée d'art moderne“ in Paris. Sie gehörte dem „International Instituts of Arts and Letters“ an.<ref>''Gudrun Kunstmann''. In: [[Adolf Schwammberger]]: ''[[Fürth von A bis Z]]. Ein Geschichtslexikon''. Fürth: Selbstverlag der Stadt Fürth, 1968, S. 232</ref>
Ihre Werke wurden im In- und Ausland auf Ausstellungen gezeigt und bewundert, beispielsweise im Münchner „Haus der Kunst“ und im „Musée d'art moderne“ in Paris. Sie gehörte dem „International Instituts of Arts and Letters“ an.<ref>''Gudrun Kunstmann''. In: [[Adolf Schwammberger]]: ''[[Fürth von A bis Z]]. Ein Geschichtslexikon''. Fürth: Selbstverlag der Stadt Fürth, 1968, S. 232</ref>


Neben ihrer künstlerischen Arbeit in ihrem Atelier in der [[Widderstraße]] 101 hielt sie Vorträge, unter anderem an der [[Volkshochschule Fürth]]. Zwei Jahre nach Gudrun Kunstmanns Tod fand [[1996]] im [[City-Center]] eine umfassende Ausstellung ihrer Werke statt; das Nilpferd „[[Zwergflusspferd Elsbeth|Elsbeth]]“ stand am Brunnen in der untersten Ebene des ehemaligen Centers. Die „Tiergartenfreunde Nürnberg e. V.“ erbten eine beachtliche Anzahl der Werke. Tierplastiken sind auch in den Zoos von Wuppertal, Innsbruck, Landau, Heidelberg und Kronberg zu sehen.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit in ihrem Atelier in der [[Widderstraße]] 101 hielt sie Vorträge, unter anderem an der [[Volkshochschule Fürth]]. Zwei Jahre nach Gudrun Kunstmanns Tod fand [[1996]] im [[City-Center]] eine umfassende Ausstellung ihrer Werke statt; das Nilpferd „[[Zwergflusspferd Elsbeth|Elsbeth]]“ stand am Brunnen in der untersten Ebene des ehemaligen Centers. Die „Tiergartenfreunde Nürnberg e. V.“ erbten eine beachtliche Anzahl der Werke. Tierplastiken sind auch in den Zoos von Wuppertal, Innsbruck, Landau, Heidelberg und Kronberg zu sehen.
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