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Januar 1919 die Bayerische Volkspartei (BVP) 35,0 %,181 die MSPD 33,6 %, die linksliberale DDP 14,0 %, der Bayerische Bauernbund 9,1 %,182 die Deutsch-Nationale
Januar 1919 die Bayerische Volkspartei (BVP) 35,0 %,181 die MSPD 33,6 %, die linksliberale DDP 14,0 %, der Bayerische Bauernbund 9,1 %,182 die Deutsch-Nationale Volkspartei 5,8 %183 und die USPD lediglich 2,5 % der Stimmen erzielt hatten,184 nahm Ministerpräsident Eisner das schlechte Abschneiden der USPD zum Anlass, bei der Eröffnung des Landtages am 21. Februar 1919 seinen Rücktritt verkünden zu wollen, wurde aber auf dem Weg zum Landtag von Graf von Arco auf Valley, einem ehemaligen Mitglied der völkisch-antisemitischen Thule-Gesellschaft ermordet.185 Daraufhin
Volkspartei 5,8 %183 und die USPD lediglich 2,5 % der Stimmen erzielt hatten,184 nahm
Ministerpräsident Eisner das schlechte Abschneiden der USPD zum Anlass, bei der
Eröffnung des Landtages am 21. Februar 1919 seinen Rücktritt verkünden zu wollen,
wurde aber auf dem Weg zum Landtag von Graf von Arco auf Valley, einem ehemaligen Mitglied der völkisch-antisemitischen Thule-Gesellschaft ermordet.185 Daraufhin
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;181:Die Bayerische Volkspartei war am 12. November 1918 aus der 1869 gegründeten Bayerischen Patriotenpartei hervorgegangen, die seit den beiden Landtagswahlen im Jahr 1869 jeweils die absolute Mehrheit der Mandate erzielt und auch nach allen folgenden Wahlen bis 1914 ununterbrochen die stärkste Fraktion in der Abgeordnetenkammer des Bayerischen Landtages gestellt hatte, wobei
;181:Die Bayerische Volkspartei war am 12. November 1918 aus der 1869 gegründeten Bayerischen Patriotenpartei hervorgegangen, die seit den beiden Landtagswahlen im Jahr 1869 jeweils die absolute Mehrheit der Mandate erzielt und auch nach allen folgenden Wahlen bis 1914 ununterbrochen die stärkste Fraktion in der Abgeordnetenkammer des Bayerischen Landtages gestellt hatte, wobei 1887 eine Umbenennung des Parteinamens in Bayerische Zentrumspartei erfolgt war. Trotz ihrer Landtagswahlerfolge blieb der Bayerischen Patrioten-/Zentrumspartei bis 1912 ein Ministeramt in Bayern versagt, da durch königliche Anordnungen nur liberale Minister berufen worden waren. Dies änderte sich erst, als Kronprinz Luitpold 1912 den Führer der Zentrumsfraktion im Reichstag, Georg von Hertling (1843-1919, MdR 1875-1890 und 1896-1912), der 1882 als ordentlicher Professor an die Universität München berufen worden war, zum Vorsitzenden des bayerischen Staatsministeriums und Außenminister und damit zum Ministerpräsidenten ernannte.</br>Am 1. November 1917 wurde Georg von Hertling dann von Kaiser Wilhelm II zum Reichskanzler berufen. Seine Amtszeit als Reichskanzler endete, als Prinz Max von Baden zwecks Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen und einer Verfassungsreform zugunsten einer parlamentarischen Monarchie am 3. Oktober 1918 zum Reichskanzler ernannt wurde. Vgl. den Artikel Bayerische Patriotenpartei, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 17.05.2018.
1887 eine Umbenennung des Parteinamens in Bayerische Zentrumspartei erfolgt war. Trotz ihrer
;182:Der Bayerische Bauernbund war 1895 als Zusammenschluss des Oberbayerischen und des Schwäbischen Bundes der Landwirte und Gewerbetreibenden sowie des Fränkischen Bauernbundes entstanden, die alle 1893 gegründet worden waren. 1922 erfolgte eine Umbenennung in Bayerischer Bauern- und Mittelstandsbund. Der Bayerische Bauern- und Mittelstandsbund löste sich im April 1933 selbst auf und empfahl seinen verbliebenen Mitgliedern den Eintritt in die NSDAP. Vgl. den Artikel Bayerischer Bauernbund, in: www.wikipedia.de. hier: Ausdruck vom 23.01.2019.
Landtagswahlerfolge blieb der Bayerischen Patrioten-/Zentrumspartei bis 1912 ein Ministeramt in
;183:Die Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP) war Ende November 1918 aus der im September 1917 vom ostpreußischen Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp (1858-1922) als Sammlungsbewegung völkisch-national und annexionistisch orientierter sowie eine Verfassungs- und Wahlrechtsreform ablehnender Siegfriedensverfechter gegründeten Deutschen Vaterlandspartei (DVLP) hervorgegangen. Als prominente Gallionsfigur und erster Vorsitzender der DVLP fungierte Großadmiral von Tirpitz (1849-1930), der seit 1897 das Flottenrüstungsprogramm (Tirpitz-Plan) geleitet hatte, während des Krieges als vehementer Befürworter eines uneingeschränkten U-Bootes aufgetreten und 1916 in den Ruhestand gegangen war. Zweiter Vorsitzender der DVLP war Wolfgang Kapp.<br>Vorsitzender der im November 1918 entstandenen Nachfolgeorganisation DNVP wurde bis Oktober 1924 Oskar Hergt (1869-1967). Weitere führende Persönlichkeiten der DNVP waren in dieser Zeit neben Wolfgang Kapp und Großadmiral von Tirpitz auch Karl Helfferich (1872-1924, Direktor der
Bayern versagt, da durch königliche Anordnungen nur liberale Minister berufen worden waren.
Deutschen Bank und Initiator der Kriegsanleihen-Politik im Ersten Weltkrieg) und Alfred Hugenberg (1865.1951), der als Krupp-Manager für Finanzen die DVLP durch Zuwendungen und die von ihm ursprünglich für Kruppwerbung erworbenen Zeitungen sowohl finanziell als auch propagandistisch unterstützt hatte. Vgl.: Heinz Hagenlücke, Die Deutsche Vaterlandspartei. Die nationale Rechte am Ende des Kaiserreichs, Düsseldorf 1997.
Dies änderte sich erst, als Kronprinz Luitpold 1912 den Führer der Zentrumsfraktion im Reichstag,
;184:Vgl. zum Wahlergebnis den Artikel Landtagswahlen in Bayern, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 01.06.2018.
Georg von Hertling (1843-1919, MdR 1875-1890 und 1896-1912), der 1882 als ordentlicher Professor
;185:Die Thule-Gesellschaft, die sich nach der mythischen Insel Thule benannte und auf den 1912 gegründeten völkisch-antisemitischen Germanenbund zurückging, war Mitte August 1918 mit dem Zusatz „Orden für deutsche Art“ als Geheimbund in München entstanden. Im Winter 1918/19 hatte sie etwa 1.500 Mitglieder, davon 250 in München, wo sie seit der Ausrufung des Freien Volksstaates Bayern durch Kurt Eisner am 8. November 1918 über ihre Zeitung Münchener Beobachter, die 1919 in Völkischer Beobachter umbenannt und 1920 von der NSDAP gekauft wurde, antisemitische und antidemokratische Propaganda betrieb.<br>Politische Ziele der Thule-Gesellschaft waren die Errichtung einer Diktatur und die Vertreibung aller Juden aus Deutschland. Als Emblem verwendete sie ein Hakenkreuz mit Strahlenkranz hinter einem blanken Schwert und als interne Grußformel unter den Mitgliedern die Worte „Heil und Sieg“. Als Mottos dienten „Halte dein Blut rein“ und „Bedenke, dass du ein Deutscher bist“. Mitglieder der Thule-
an die Universität München berufen worden war, zum Vorsitzenden des bayerischen Staatsministeriums und Außenminister und damit zum Ministerpräsidenten ernannte.
Am 1. November 1917 wurde Georg von Hertling dann von Kaiser Wilhelm II zum Reichskanzler
berufen. Seine Amtszeit als Reichskanzler endete, als Prinz Max von Baden zwecks Einleitung von
Waffenstillstandsverhandlungen und einer Verfassungsreform zugunsten einer parlamentarischen
Monarchie am 3. Oktober 1918 zum Reichskanzler ernannt wurde. Vgl. den Artikel Bayerische Patriotenpartei, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 17.05.2018.
;182:Der Bayerische Bauernbund war 1895 als Zusammenschluss des Oberbayerischen und des
Schwäbischen Bundes der Landwirte und Gewerbetreibenden sowie des Fränkischen Bauernbundes
entstanden, die alle 1893 gegründet worden waren. 1922 erfolgte eine Umbenennung in Bayerischer
Bauern- und Mittelstandsbund. Der Bayerische Bauern- und Mittelstandsbund löste sich im April 1933
selbst auf und empfahl seinen verbliebenen Mitgliedern den Eintritt in die NSDAP. Vgl. den Artikel
Bayerischer Bauernbund, in: www.wikipedia.de. hier: Ausdruck vom 23.01.2019.
183Die Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP) war Ende November 1918 aus der im September 1917
vom ostpreußischen Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp (1858-1922) als Sammlungsbewegung völkisch-national und annexionistisch orientierter sowie eine Verfassungs- und Wahlrechtsreform ablehnender Siegfriedensverfechter gegründeten Deutschen Vaterlandspartei (DVLP) hervorgegangen. Als prominente Gallionsfigur und erster Vorsitzender der DVLP fungierte Großadmiral von
Tirpitz (1849-1930), der seit 1897 das Flottenrüstungsprogramm (Tirpitz-Plan) geleitet hatte, während
des Krieges als vehementer Befürworter eines uneingeschränkten U-Bootes aufgetreten und 1916 in
den Ruhestand gegangen war. Zweiter Vorsitzender der DVLP war Wolfgang Kapp.
Vorsitzender der im November 1918 entstandenen Nachfolgeorganisation DNVP wurde bis Oktober
1924 Oskar Hergt (1869-1967). Weitere führende Persönlichkeiten der DNVP waren in dieser Zeit
neben Wolfgang Kapp und Großadmiral von Tirpitz auch Karl Helfferich (1872-1924, Direktor der
Deutschen Bank und Initiator der Kriegsanleihen-Politik im Ersten Weltkrieg) und Alfred Hugenberg
(1865.1951), der als Krupp-Manager für Finanzen die DVLP durch Zuwendungen und die von ihm
ursprünglich für Kruppwerbung erworbenen Zeitungen sowohl finanziell als auch propagandistisch
unterstützt hatte. Vgl.: Heinz Hagenlücke, Die Deutsche Vaterlandspartei. Die nationale Rechte am
Ende des Kaiserreichs, Düsseldorf 1997.
184Vgl. zum Wahlergebnis den Artikel Landtagswahlen in Bayern, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck
vom 01.06.2018.
185Die Thule-Gesellschaft, die sich nach der mythischen Insel Thule benannte und auf den 1912 gegründeten völkisch-antisemitischen Germanenbund zurückging, war Mitte August 1918 mit dem Zusatz „Orden für deutsche Art“ als Geheimbund in München entstanden. Im Winter 1918/19 hatte sie
etwa 1.500 Mitglieder, davon 250 in München, wo sie seit der Ausrufung des Freien Volksstaates
Bayern durch Kurt Eisner am 8. November 1918 über ihre Zeitung Münchener Beobachter, die 1919
in Völkischer Beobachter umbenannt und 1920 von der NSDAP gekauft wurde, antisemitische und
antidemokratische Propaganda betrieb.
Politische Ziele der Thule-Gesellschaft waren die Errichtung einer Diktatur und die Vertreibung aller
Juden aus Deutschland. Als Emblem verwendete sie ein Hakenkreuz mit Strahlenkranz hinter einem
blanken Schwert und als interne Grußformel unter den Mitgliedern die Worte „Heil und Sieg“. Als
Mottos dienten „Halte dein Blut rein“ und „Bedenke, dass du ein Deutscher bist“. Mitglieder der Thule-


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Januar 1919 die Bayerische Volkspartei (BVP) 35,0 %,181 die MSPD 33,6 %, die linksliberale DDP 14,0 %, der Bayerische Bauernbund 9,1 %,182 die Deutsch-Nationale Volkspartei 5,8 %183 und die USPD lediglich 2,5 % der Stimmen erzielt hatten,184 nahm Ministerpräsident Eisner das schlechte Abschneiden der USPD zum Anlass, bei der Eröffnung des Landtages am 21. Februar 1919 seinen Rücktritt verkünden zu wollen, wurde aber auf dem Weg zum Landtag von Graf von Arco auf Valley, einem ehemaligen Mitglied der völkisch-antisemitischen Thule-Gesellschaft ermordet.185 Daraufhin


181
Die Bayerische Volkspartei war am 12. November 1918 aus der 1869 gegründeten Bayerischen Patriotenpartei hervorgegangen, die seit den beiden Landtagswahlen im Jahr 1869 jeweils die absolute Mehrheit der Mandate erzielt und auch nach allen folgenden Wahlen bis 1914 ununterbrochen die stärkste Fraktion in der Abgeordnetenkammer des Bayerischen Landtages gestellt hatte, wobei 1887 eine Umbenennung des Parteinamens in Bayerische Zentrumspartei erfolgt war. Trotz ihrer Landtagswahlerfolge blieb der Bayerischen Patrioten-/Zentrumspartei bis 1912 ein Ministeramt in Bayern versagt, da durch königliche Anordnungen nur liberale Minister berufen worden waren. Dies änderte sich erst, als Kronprinz Luitpold 1912 den Führer der Zentrumsfraktion im Reichstag, Georg von Hertling (1843-1919, MdR 1875-1890 und 1896-1912), der 1882 als ordentlicher Professor an die Universität München berufen worden war, zum Vorsitzenden des bayerischen Staatsministeriums und Außenminister und damit zum Ministerpräsidenten ernannte.
Am 1. November 1917 wurde Georg von Hertling dann von Kaiser Wilhelm II zum Reichskanzler berufen. Seine Amtszeit als Reichskanzler endete, als Prinz Max von Baden zwecks Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen und einer Verfassungsreform zugunsten einer parlamentarischen Monarchie am 3. Oktober 1918 zum Reichskanzler ernannt wurde. Vgl. den Artikel Bayerische Patriotenpartei, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 17.05.2018.
182
Der Bayerische Bauernbund war 1895 als Zusammenschluss des Oberbayerischen und des Schwäbischen Bundes der Landwirte und Gewerbetreibenden sowie des Fränkischen Bauernbundes entstanden, die alle 1893 gegründet worden waren. 1922 erfolgte eine Umbenennung in Bayerischer Bauern- und Mittelstandsbund. Der Bayerische Bauern- und Mittelstandsbund löste sich im April 1933 selbst auf und empfahl seinen verbliebenen Mitgliedern den Eintritt in die NSDAP. Vgl. den Artikel Bayerischer Bauernbund, in: www.wikipedia.de. hier: Ausdruck vom 23.01.2019.
183
Die Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP) war Ende November 1918 aus der im September 1917 vom ostpreußischen Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp (1858-1922) als Sammlungsbewegung völkisch-national und annexionistisch orientierter sowie eine Verfassungs- und Wahlrechtsreform ablehnender Siegfriedensverfechter gegründeten Deutschen Vaterlandspartei (DVLP) hervorgegangen. Als prominente Gallionsfigur und erster Vorsitzender der DVLP fungierte Großadmiral von Tirpitz (1849-1930), der seit 1897 das Flottenrüstungsprogramm (Tirpitz-Plan) geleitet hatte, während des Krieges als vehementer Befürworter eines uneingeschränkten U-Bootes aufgetreten und 1916 in den Ruhestand gegangen war. Zweiter Vorsitzender der DVLP war Wolfgang Kapp.
Vorsitzender der im November 1918 entstandenen Nachfolgeorganisation DNVP wurde bis Oktober 1924 Oskar Hergt (1869-1967). Weitere führende Persönlichkeiten der DNVP waren in dieser Zeit neben Wolfgang Kapp und Großadmiral von Tirpitz auch Karl Helfferich (1872-1924, Direktor der

Deutschen Bank und Initiator der Kriegsanleihen-Politik im Ersten Weltkrieg) und Alfred Hugenberg (1865.1951), der als Krupp-Manager für Finanzen die DVLP durch Zuwendungen und die von ihm ursprünglich für Kruppwerbung erworbenen Zeitungen sowohl finanziell als auch propagandistisch unterstützt hatte. Vgl.: Heinz Hagenlücke, Die Deutsche Vaterlandspartei. Die nationale Rechte am Ende des Kaiserreichs, Düsseldorf 1997.

184
Vgl. zum Wahlergebnis den Artikel Landtagswahlen in Bayern, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 01.06.2018.
185
Die Thule-Gesellschaft, die sich nach der mythischen Insel Thule benannte und auf den 1912 gegründeten völkisch-antisemitischen Germanenbund zurückging, war Mitte August 1918 mit dem Zusatz „Orden für deutsche Art“ als Geheimbund in München entstanden. Im Winter 1918/19 hatte sie etwa 1.500 Mitglieder, davon 250 in München, wo sie seit der Ausrufung des Freien Volksstaates Bayern durch Kurt Eisner am 8. November 1918 über ihre Zeitung Münchener Beobachter, die 1919 in Völkischer Beobachter umbenannt und 1920 von der NSDAP gekauft wurde, antisemitische und antidemokratische Propaganda betrieb.
Politische Ziele der Thule-Gesellschaft waren die Errichtung einer Diktatur und die Vertreibung aller Juden aus Deutschland. Als Emblem verwendete sie ein Hakenkreuz mit Strahlenkranz hinter einem blanken Schwert und als interne Grußformel unter den Mitgliedern die Worte „Heil und Sieg“. Als Mottos dienten „Halte dein Blut rein“ und „Bedenke, dass du ein Deutscher bist“. Mitglieder der Thule-
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