Fritz Bernet: Unterschied zwischen den Versionen

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==Aufstieg Bernets am Stadttheater==
==Aufstieg Bernets am Stadttheater==
„Welturaufführung in Fürth“, unter diesem Titel berichtete die örtliche Zeitung am [[29. Februar]] [[1936]] über die Uraufführung des Singspiels „Die Winzerkönigin“. Die Musik war vom Kapellmeister des [[wikipedia:Semperoper|Dresdner Staatsoper]] [[wikipedia:Willy Czernik|Willy Czernik]], das Buch von Fritz Bernet und Bruno F. Mackay. Unter der Regie von Oberspielleiter [[wikipedia:Richard Senius|Richard Senius]] waren die Träger der einzelnen Rollen u.a. die Darstellerinnen [[Else Biebl|Biebl]], v. Giesl, Hoffmann, Regeling, Skal und Darsteller Bernet, Giblhauser, Hartenfels, Jankuhn, Kiebler, Nekkamm, Senius, Stadtmüller und Winter. Weiterhin war das gesamte Ballett, sowie der Herren- und Damenchor beschäftigt. Die Tänze wurden von Ballettmeisterin Lilo Engbarth aus dem Wiener [[wikipedia:Raimundtheater|Raimundtheater]] einstudiert, das Bühnenbild stammte von Fritz Dieffenbach. Außer Platzmiete wurde am Sonntagabend das neue Bühnenwerk, das sicher die vollste Zufriedenheit der Zuhörer erringen konnte, zur wiederholt aufgeführt. Der eingesetzte Knabenchor, der zur Aufführung des Singspieles „Die Winzerkönigin“ mitwirkte und vielen eine herzliche Freude bereitete, war der Knabenchor der [[Pestalozzischule]]. Gemäß der darauf folgenden Berichterstattung war der geschulten Knabenstimmen selbst in den hohen Lagen noch rein und sicher.  
„Welturaufführung in Fürth“, unter diesem Titel berichtete die örtliche Zeitung am [[29. Februar]] [[1936]] über die Uraufführung des Singspiels „Die Winzerkönigin“. Die Musik stammte vom Kapellmeister der [[wikipedia:Semperoper|Dresdner Staatsoper]] [[wikipedia:Willy Czernik|Willy Czernik]], das Buch von Fritz Bernet und Bruno F. Mackay. Unter der Regie von Oberspielleiter [[wikipedia:Richard Senius|Richard Senius]] waren die Träger der einzelnen Rollen u.a. die Darstellerinnen [[Else Biebl|Biebl]], v. Giesl, Hoffmann, Regeling, Skal und Darsteller Bernet, Giblhauser, Hartenfels, Jankuhn, Kiebler, Nekkamm, Senius, Stadtmüller und Winter. Weiterhin war das gesamte Ballett, sowie der Herren- und Damenchor beschäftigt. Die Tänze wurden von Ballettmeisterin Lilo Engbarth aus dem Wiener [[wikipedia:Raimundtheater|Raimundtheater]] einstudiert, das Bühnenbild stammte von Fritz Dieffenbach. Außer Platzmiete wurde am Sonntagabend das neue Bühnenwerk, das sicher die vollste Zufriedenheit der Zuhörer erringen konnte, zur wiederholt aufgeführt. Der eingesetzte Knabenchor, der zur Aufführung des Singspieles „Die Winzerkönigin“ mitwirkte und vielen eine herzliche Freude bereitete, war der Knabenchor der [[Pestalozzischule]]. Gemäß der darauf folgenden Berichterstattung war der geschulten Knabenstimmen selbst in den hohen Lagen noch rein und sicher.  


Zur Uraufführung der „Winzerkönigin“ kamen sehr viele Gäste aus Nürnberg. Auch der NSDAP-Frankenführer, Gauleiter [[wikipedia:Julius Streicher|Julius Streicher]], befand sich unter den Gästen der Uraufführung. In seiner Begleitung befanden sich ebenfalls u. a. seinen Adjutanten, SA-Standartenführer [[wikipedia:Hanns König (SA-Mitglied)|Hanns König]], Polizeipräsident Dr. [[wikipedia:Benno Martin|Benno Martin]] und Bürgermeister Dr. Walter Eickemeyer.
Zur Uraufführung der „Winzerkönigin“ kamen sehr viele Gäste aus Nürnberg. Auch der NSDAP-Frankenführer, Gauleiter [[wikipedia:Julius Streicher|Julius Streicher]], befand sich unter den Gästen der Uraufführung. In seiner Begleitung befanden sich ebenfalls u. a. seinen Adjutanten, SA-Standartenführer [[wikipedia:Hanns König (SA-Mitglied)|Hanns König]], Polizeipräsident Dr. [[wikipedia:Benno Martin|Benno Martin]] und Bürgermeister Dr. Walter Eickemeyer.
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