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== Leben und Familie == | == Leben und Familie == | ||
Er kam als zweiter Sohn des aus Weinzierl stammenden Glasschleifers Joseph Winkler (1761–1807) und dessen Ehefrau Regina, geborene Lang im Haus Nr. 5 in Doos zur Welt. Taufpate war der Nürnberger Güterbestätter (Spediteur) Erhard Christian Jordan, der vom Poppenreuther Lokat (Schulmeistergehilfe) Friedrich Porsinger vertreten wurde.<ref name="KB-Tf"/><ref>„Acten des Magistrats der Königlich Baierischen Stadt Fürth betreffend 1.) das Schuzaufnahms-Gesuch des Spiegelglasbelegers Erhard Christian Winckler aus Stein. 2.) dessen Gesuch um Uebertragung seines Namens auf Joh : Gg: Ludw. : Memmert /: vide besondere Akten :/“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 18 a/W 20</ref> | Er kam als zweiter Sohn des aus Weinzierl stammenden Glasschleifers Joseph Winkler (1761–1807) und dessen Ehefrau Regina, geborene Lang im Haus Nr. 5 in Doos zur Welt. Taufpate war der Nürnberger Güterbestätter (Spediteur) Erhard Christian Jordan, der vom Poppenreuther Lokat (Schulmeistergehilfe) Friedrich Porsinger vertreten wurde.<ref name="KB-Tf"/><ref name="Akte W-20">„Acten des Magistrats der Königlich Baierischen Stadt Fürth betreffend 1.) das Schuzaufnahms-Gesuch des Spiegelglasbelegers Erhard Christian Winckler aus Stein. 2.) dessen Gesuch um Uebertragung seines Namens auf Joh : Gg: Ludw. : Memmert /: vide besondere Akten :/ 1828.“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 18 a/W 20</ref> | ||
Bald nach seiner Geburt zogen die Eltern nach Stein, wo der Vater nun im Steinberger’schen Spiegelglaspolierwerk arbeitete, aber kurz darauf – am 1. Dezember 1807 – starb. Christian Winkler absolvierte im Alter von 6 bis 13 Jahren die Werktagsschule in Eibach und wurde auch dort am Palmsonntag 1821 konfirmiert. Er erlernte den väterlichen Beruf und besuchte bis zu seinem Wegzug die Eibacher Sonntagsschule.<ref name="Akte W-20"/> | |||
Ab dem 16. Lebensjahr machte Christain Winkler eine Lehre als Glasfacettierer bei der Spiegelmanufaktur des Johann Zephanias Fischer in Erlangen. Nach zwei Wanderjahren im In- und Ausland arbeitete er dann ab Mitte des Jahres [[1827]] als Glasbeleger bei dem Fürther Kaufmann und Spiegelglashändler [[Louis Weinschenk]]. Erst nach einer Beschwerde konnte er dann [[1829]] eine Niederlassung als Glasfacettierer bzw. Glasbeleger gründen, nicht zuletzt wegen des Vermögens seiner Verlobten Maria Helena Memmert, einer Erlanger Schuhmachermeisterstochter. | Ab dem 16. Lebensjahr machte Christain Winkler eine Lehre als Glasfacettierer bei der Spiegelmanufaktur des Johann Zephanias Fischer in Erlangen. Nach zwei Wanderjahren im In- und Ausland arbeitete er dann ab Mitte des Jahres [[1827]] als Glasbeleger bei dem Fürther Kaufmann und Spiegelglashändler [[Louis Weinschenk]]. Erst nach einer Beschwerde konnte er dann [[1829]] eine Niederlassung als Glasfacettierer bzw. Glasbeleger gründen, nicht zuletzt wegen des Vermögens seiner Verlobten Maria Helena Memmert, einer Erlanger Schuhmachermeisterstochter. | ||