Christian Winkler: Unterschied zwischen den Versionen

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* Johanna Friederika Katharina Winkler (geb. 20. September 1836), geb. Hs.-Nr. 144, I. Bez. ([[Rednitzstraße 40]])
* Johanna Friederika Katharina Winkler (geb. 20. September 1836), geb. Hs.-Nr. 144, I. Bez. ([[Rednitzstraße 40]])
* Christian Friedrich Ludwig Winkler (geb. 30. März 1839), geb. Hs.-Nr. 140, I. Bez. ([[Rednitzstraße 21]])
* Christian Friedrich Ludwig Winkler (geb. 30. März 1839), geb. Hs.-Nr. 140, I. Bez. ([[Rednitzstraße 21]])
* Johanna Juliana Winkler (geb. 5. März 1841; gest. 4. Oktober 1841), geb. und gest. Hs-Nr. 66, I. Bez. ([[Königstraße 35]])
* Johanna Juliana Winkler (geb. 5. März 1841; gest. 4. Oktober 1841), geb. und gest. Hs.-Nr. 66, I. Bez. ([[Königstraße 35]])
* Karl Johann Winkler (geb. 8. April 1843; gest. 28. Februar 1866 in Erlangen), geb. Hs-Nr. 65, I. Bez. (Königstraße 35)
* Karl Johann Winkler (geb. 8. April 1843; gest. 28. Februar 1866 in Erlangen), geb. Hs.-Nr. 65, I. Bez. (Königstraße 35)


Schon acht Jahre später hatte ihn die [[Quecksilber]]-Krankheit ergriffen, eines seiner Kinder war erblindet, ein anderes gelähmt. Er versuchte einen alternativen Nahrungserwerb, indem er das Wirtshaus [[Unterfarrnbacher Straße 186|Zum Roten Roß]] in [[Unterfarrnbach]] kaufte, das seine Frau führen sollte. Er selbst arbeitete als Glasmeister für einen Kaufmann in einer Spiegelglasschleife. [[1839]] kehrte er nach Fürth zurück und begann wieder mit dem Spiegelbelegen. Winkler tüftelte immer wieder an Innovationen für die Spiegelglasherstellung. Neben einigen Verbesserungen der Belegmethode optimierte er die Polierpflöcke, die beim Poliervorgang eingesetzt wurden. Am [[6. April]] [[1847]] erhielt er für eine wesentlich verbesserte Facettenschleifwalze ein Privileg auf fünf Jahre. Seit dem [[23. Juni]] [[1848]] besaß Winkler zusätzlich eine Konzession zum Betrieb einer Spiegelglasfabrik mit guten Absatzaussichten.
Schon acht Jahre später hatte ihn die [[Quecksilber]]-Krankheit ergriffen, eines seiner Kinder war erblindet, ein anderes gelähmt. Er versuchte einen alternativen Nahrungserwerb, indem er das Wirtshaus [[Unterfarrnbacher Straße 186|Zum Roten Roß]] in [[Unterfarrnbach]] kaufte, das seine Frau führen sollte. Er selbst arbeitete als Glasmeister für einen Kaufmann in einer Spiegelglasschleife. [[1839]] kehrte er nach Fürth zurück und begann wieder mit dem Spiegelbelegen. Winkler tüftelte immer wieder an Innovationen für die Spiegelglasherstellung. Neben einigen Verbesserungen der Belegmethode optimierte er die Polierpflöcke, die beim Poliervorgang eingesetzt wurden. Am [[6. April]] [[1847]] erhielt er für eine wesentlich verbesserte Facettenschleifwalze ein Privileg auf fünf Jahre. Seit dem [[23. Juni]] [[1848]] besaß Winkler zusätzlich eine Konzession zum Betrieb einer Spiegelglasfabrik mit guten Absatzaussichten.
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