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'''Erhard Christian Winkler''' (geb. [[23. Januar]] [[1807]] in [[wikipedia:Doos (Nürnberg)|Doos]]<ref name="KB-Tf">Kirchenbücher St. Peter und Paul, Taufen 1805–1871, S. 23</ref>; gest. [[29. April]] [[1850]] in Fürth) war ein Fürther [[Spiegelfabrikant]], der [[1829]] seine Firma, die spätere Firma [[Christian Winkler & Sohn]] gründete. Er nahm sich das Leben, möglicherweise weil er durch das Quecksilber schwere Gesundheitsschäden davon getragen hatte.  
'''Erhard Christian Winkler''' (geb. [[23. Januar]] [[1807]] in [[wikipedia:Doos (Nürnberg)|Doos]]<ref name="KB-Tf">Kirchenbücher St. Peter und Paul, Taufen 1805–1871, S. 23</ref>; gest. [[29. April]] [[1850]] in Fürth<ref name="KB-Bsttg">Kirchenbücher St. Michael, Bestattungen 1842–1850, S. 376</ref>) war ein Fürther [[Spiegelfabrikant]], der [[1829]] seine Firma, die spätere Firma [[Christian Winkler & Sohn]] gründete. Er nahm sich das Leben, möglicherweise weil er durch das Quecksilber schwere Gesundheitsschäden davon getragen hatte.  


== Leben und Familie ==
== Leben und Familie ==
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Anfang Februar [[1839]] kehrte er nach Fürth zurück und führte das Spiegelglasbelegen wie in der früheren Zeit  fort. Winkler tüftelte immer wieder an Innovationen für die Spiegelglasherstellung. Neben einigen Verbesserungen der Belegmethode optimierte er die Polierpflöcke, die beim Poliervorgang eingesetzt wurden. Am [[6. April]] [[1847]] erhielt er für eine wesentlich verbesserte Facettenschleifwalze ein Privileg auf fünf Jahre. Seit dem [[23. Juni]] [[1848]] besaß Winkler zusätzlich eine Konzession zum Betrieb einer Spiegelglasfabrik mit guten Absatzaussichten.
Anfang Februar [[1839]] kehrte er nach Fürth zurück und führte das Spiegelglasbelegen wie in der früheren Zeit  fort. Winkler tüftelte immer wieder an Innovationen für die Spiegelglasherstellung. Neben einigen Verbesserungen der Belegmethode optimierte er die Polierpflöcke, die beim Poliervorgang eingesetzt wurden. Am [[6. April]] [[1847]] erhielt er für eine wesentlich verbesserte Facettenschleifwalze ein Privileg auf fünf Jahre. Seit dem [[23. Juni]] [[1848]] besaß Winkler zusätzlich eine Konzession zum Betrieb einer Spiegelglasfabrik mit guten Absatzaussichten.


Am [[29. April]] [[1850]] hatte sich Christian Winkler erschossen. Es wird vermutet, dass seine durch die Arbeit ruinierte Gesundheit und die damit verbundene familiäre Tragödie eine Rolle gespielt haben.
Christian Winkler lebte zuletzt wieder im Haus Nr. 141., I. Bez. (Rednitzstraße 17). Am 29. April 1850 abends zwischen 18 und 19 Uhr erschoss er sich. Im Sterbeeintrag wurde vermerkt: „Entleibte sich in Folge von Gemüthskrankheit“.<ref name="KB-Bsttg"/> Es wird vermutet, dass seine durch die Arbeit ruinierte Gesundheit und die damit verbundene familiäre Tragödie eine Rolle gespielt haben.


Sein Stiefsohn, [[Ludwig Winkler]], verwendete ab [[1862]] für die Spiegelbelegung anstatt des [[Quecksilber| Quecksilbers]] nur noch Silber und erhielt für sein Verfahren der Silberbelegung ein Patent.
Sein Stiefsohn, [[Ludwig Winkler]], verwendete ab [[1862]] für die Spiegelbelegung anstatt des [[Quecksilber| Quecksilbers]] nur noch Silber und erhielt für sein Verfahren der Silberbelegung ein Patent.
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