29.225
Bearbeitungen
K (Textersetzung - „Lange Straße 79 - 81“ durch „Lange Straße 79, 81“) |
(Geburtsort korr., Eltern erg.) |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
|Geschlecht=männlich | |Geschlecht=männlich | ||
|Geburtsdatum=1807/01/23 | |Geburtsdatum=1807/01/23 | ||
|Geburtsort= | |Geburtsort=Doos | ||
|Todesdatum=1850/04/29 | |Todesdatum=1850/04/29 | ||
|Todesort=Fürth | |Todesort=Fürth | ||
| Zeile 21: | Zeile 21: | ||
|Verwandtschaftsgrad=Stiefsohn | |Verwandtschaftsgrad=Stiefsohn | ||
}} | }} | ||
'''Christian Winkler''' (geb. [[23. Januar]] [[1807]] in | '''Erhard Christian Winkler''' (geb. [[23. Januar]] [[1807]] in [[wikipedia:Doos (Nürnberg)|Doos]]<ref name="KB-Tf">Kirchenbücher St. Peter und Paul, Taufen 1805–1871, S. 23</ref>; gest. [[29. April]] [[1850]] in Fürth) war ein Fürther [[Spiegelfabrikant]], der [[1829]] seine Firma, die spätere Firma [[Christian Winkler & Sohn]] gründete. Er nahm sich das Leben, möglicherweise weil er durch das Quecksilber schwere Gesundheitsschäden davon getragen hatte. | ||
Er nahm sich | |||
== Leben und Familie== | == Leben und Familie== | ||
Er kam als zweiter Sohn des aus Weinzierl stammenden Glasschleifers Joseph Winkler (1761–1807) und dessen Ehefrau Regina, geborene Lang im Haus Nr. 5 in Doos zur Welt. Taufpate war der Nürnberger Güterbestätter (Spediteur) Erhard Christian Jordan, der vom Poppenreuther Lokat (Schulmeistergehilfe) Friedrich Porsinger vertreten wurde.<ref name="KB-Tf"/> | |||
Ab dem 16. Lebensjahr machte Christain Winkler eine Lehre als Glasfacettierer bei der Spiegelmanufaktur des Johann Zephanias Fischer in Erlangen. Nach zwei Wanderjahren im In- und Ausland arbeitete er dann ab Mitte des Jahres [[1827]] als Glasbeleger bei dem Fürther Kaufmann und Spiegelglashändler [[Louis Weinschenk]]. Erst nach einer Beschwerde konnte er dann [[1829]] eine Niederlassung als Glasfacettierer bzw. Glasbeleger gründen, nicht zuletzt wegen des Vermögens seiner Verlobten Maria Helena Memmert, einer Erlanger Schuhmachermeisterstochter. | Ab dem 16. Lebensjahr machte Christain Winkler eine Lehre als Glasfacettierer bei der Spiegelmanufaktur des Johann Zephanias Fischer in Erlangen. Nach zwei Wanderjahren im In- und Ausland arbeitete er dann ab Mitte des Jahres [[1827]] als Glasbeleger bei dem Fürther Kaufmann und Spiegelglashändler [[Louis Weinschenk]]. Erst nach einer Beschwerde konnte er dann [[1829]] eine Niederlassung als Glasfacettierer bzw. Glasbeleger gründen, nicht zuletzt wegen des Vermögens seiner Verlobten Maria Helena Memmert, einer Erlanger Schuhmachermeisterstochter. | ||