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|Gründungsdatum=1932/05/02 | |Gründungsdatum=1932/05/02 | ||
|Gründungsort=Fürth | |Gründungsort=Fürth | ||
|Gesellschaftsform=GmbH & Co KG | |Gesellschaftsform=GmbH & Co. KG | ||
|Standort=Ergersheim | |||
|Telefon=+49 9847 989-0 | |Telefon=+49 9847 989-0 | ||
|Webseite=www.mekra.de | |Webseite=www.mekra.de | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Geschichte der Lang | Die Geschichte der ''Lang Unternehmensgruppe'' begann am [[2. Mai]] [[1932]] in einer kleinen Spiegelwerkstatt in einem Fürther Hinterhof. Am Tag ihrer Hochzeit meldeten [[Hans Lang (Unternehmer)|Hans]] und [[Frieda Lang]] ihren Betrieb unter dem Namen '''Spiegelfabrik Ing. Hans Lang''' in der [[Geierstraße]] 3 in Fürth an. Dort begannen sie mit der Produktion von Hand- und Taschenspiegeln. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde das Unternehmen von Frieda Lang alleine weitergeführt, da Hans Lang den Krieg im Feld verbringen musste. Sie musste den Betrieb aber einstellen, nachdem sie durch eine Explosion von Silbernitrat beim Belegen der Spiegel mit Silber auf dem rechten Auge erblindet war und zudem die meisten Arbeiter ebenfalls in den Krieg mussten. In den letzten Kriegstagen des Jahres [[1945]] wurden außerdem noch Wohnhaus und Firmengebäude durch einen Bombeneinschlag weitestgehend zerstört. | ||
Die bis dahin nicht im Besitz der Familie befindliche verbliebene Ruine von Wohnung und Werkstatt konnte 1948/49 mit Krediten der damaligen Staatsbank Fürth erworben werden. Die Gebäude wurden mit Hilfe der gesamten Familie wiederaufgebaut. Dies ermöglichte noch vor der Währungsreform die Wiederaufnahme der Produktion von Spiegeln. Unmittelbar nach dem Krieg hatte die Familie zunächst ihre Versorgung mit Einglasen von Fenstern aufrechterhalten. Daneben wurde auch wieder mit dem Belegen von Glas mit Silber, also der Herstellung von Spiegeln (Taschenspiegeln), begonnen. Vorausschauend hatte Hans Lang vor Kriegsbeginn sein Auto, einen Opel Olympia, unter Stroh bei Verwandten in der Nähe von Bayreuth versteckt, ebenso wie einige Kilo Silbernitrat. Diese bildeten den Grundstock zur Herstellung von Silberspiegeln und zugleich damit zur Wiederaufnahme der Belegerei. Kerngeschäft des Unternehmens wurde dann auch zunächst das Belegen von Glas mit Silber und die Bearbeitung von Spiegelglas für Flur- und Badezimmerspiegel sowie Kleinspiegel aller Art. Bereits [[1956]] arbeiteten die Techniker Hans und sein Sohn [[Heinrich Lang]] verstärkt an der Entwicklung neuer Maschinen, um die Produktionsabläufe zu optimieren. Frieda und Sohn Günter Lang kümmerten sich um den Vertrieb und die Finanzen. Ab [[1960]] übernahmen die Söhne der Firmengründer, Heinrich und Günter Lang, die Geschäftsführung. Sie spezialisierten sich in der Folge auf die Produktion kleiner Spiegel. | Die bis dahin nicht im Besitz der Familie befindliche verbliebene Ruine von Wohnung und Werkstatt konnte 1948/49 mit Krediten der damaligen Staatsbank Fürth erworben werden. Die Gebäude wurden mit Hilfe der gesamten Familie wiederaufgebaut. Dies ermöglichte noch vor der Währungsreform die Wiederaufnahme der Produktion von Spiegeln. Unmittelbar nach dem Krieg hatte die Familie zunächst ihre Versorgung mit Einglasen von Fenstern aufrechterhalten. Daneben wurde auch wieder mit dem Belegen von Glas mit Silber, also der Herstellung von Spiegeln (Taschenspiegeln), begonnen. Vorausschauend hatte Hans Lang vor Kriegsbeginn sein Auto, einen Opel Olympia, unter Stroh bei Verwandten in der Nähe von Bayreuth versteckt, ebenso wie einige Kilo Silbernitrat. Diese bildeten den Grundstock zur Herstellung von Silberspiegeln und zugleich damit zur Wiederaufnahme der Belegerei. Kerngeschäft des Unternehmens wurde dann auch zunächst das Belegen von Glas mit Silber und die Bearbeitung von Spiegelglas für Flur- und Badezimmerspiegel sowie Kleinspiegel aller Art. Bereits [[1956]] arbeiteten die Techniker Hans und sein Sohn [[Heinrich Lang]] verstärkt an der Entwicklung neuer Maschinen, um die Produktionsabläufe zu optimieren. Frieda und Sohn Günter Lang kümmerten sich um den Vertrieb und die Finanzen. Ab [[1960]] übernahmen die Söhne der Firmengründer, Heinrich und Günter Lang, die Geschäftsführung. Sie spezialisierten sich in der Folge auf die Produktion kleiner Spiegel. | ||
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==Lokalberichterstattung== | ==Lokalberichterstattung== | ||
* Claudia Ziob: ''Wieder verliert Fürth eine Traditionsfirma''. In: | * Mario Kress: ''In Fürther Rückspiegel schaut die ganze Welt''. In: [[Nordbayern.de]] vom 5. Mai 2007 - [https://www.nordbayern.de/1.801641 online] | ||
* Claudia Ziob: ''Wieder verliert Fürth eine Traditionsfirma''. In: Nordbayern.de vom 11. Juli 2012 - [https://www.nordbayern.de/1.2197996 online] | |||
* Claudia Ziob: ''Spiegelfabrik Lang: Belegschaft geschockt''. In: Nordbayern.de vom 13. Juli 2012 - [https://www.nordbayern.de/1.2201456 online] | * Claudia Ziob: ''Spiegelfabrik Lang: Belegschaft geschockt''. In: Nordbayern.de vom 13. Juli 2012 - [https://www.nordbayern.de/1.2201456 online] | ||
* Claudia Ziob: ''Spiegelfabrik Lang: Vorwürfe gegen Management''. In: Nordbayern.de vom 18. Juli 2012 - [https://www.nordbayern.de/1.2210271 online] | |||
* Hanni Kinadeter: ''Die Schweißer kommen''. In: Nordbayern.de vom 25. Juli 2013 - [https://www.nordbayern.de/1.3050587 online] | * Hanni Kinadeter: ''Die Schweißer kommen''. In: Nordbayern.de vom 25. Juli 2013 - [https://www.nordbayern.de/1.3050587 online] | ||
* bl: ''Heinrich Lang ist gestorben''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 21. August 2021 (Druckausgabe) | * bl: ''Heinrich Lang ist gestorben''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 21. August 2021 (Druckausgabe) | ||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
* [[Hans Lang (Unternehmer)|Hans Lang]] | |||
* [[Frieda Lang]] | |||
* [[Heinrich Lang]] | * [[Heinrich Lang]] | ||
* [[Lang]] (Namensklärung) | |||
* [[Spiegelfabriken]] | * [[Spiegelfabriken]] | ||
* [[BIG]] | * [[BIG]] | ||
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