Friedrichstraße 17

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Gebäude
Friedrichstraße 17
Teil des Gebäude-Komplexes
Maxstraße 31
Geo-Daten
49° 28' 19.12" N
10° 59' 21.87" E
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Dreigeschossiger, traufständiger Satteldachbau mit Sandsteinfassade und Lisenengliederung, spätklassizistisch, von Konrad Jordan, 1855/56, Umbauten 1885 und bez. 1995; zugehörig Rückgebäude, Wohnhaus, dreigeschossiger Sichtziegelbau mit Pultdach und Zwerchhaus, um 1885; Teil des Ensembles Friedrichstraße.

HABEL (1994) ergänzt:

[...] mit Stichbogenfenstern [...] Ergeschoß verändert. Durchfahrt durch zwei Arkaden auf Mittelsäule mit dem 1885 neu eingebauten Treppenhaus (mit prächtigem Eisengußgeländer) verbunden.

Geschichte

Bauherr war der Hopfenhändler Julius Hellmann, der den Maurermeister Konrad Jordan und den Zimmermeister Johann Georg Schmidt mit der Ausführung beauftragte.[1]

Im Hinterhaus des Gebäudes befand sich bis ca. 2000 die Pinselhaarzurichterei Gregor Deffner, gegründet 1870. Die Produktion wurde nach Weinberg bei Ansbach verlegt, die Geschäftsinhaber bzw. das Büro ist noch in der Friedrichstraße. Das Haus ist noch im Familienbesitz, das Hinterhaus gilt inzwischen als Atelierhaus, in dem u.a. Inge Gutbrod, Axel Voss und Julia Frischmann arbeiten.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 116

Bilder