Johann Wolfgang Schaffer
- Hirschenstraße 1 (Letzter Wohnort)
| Person | Verwandtschaftsgrad |
|---|---|
| Apollonia Staud | Ehefrau |
| Catharina Schaffer | Tochter |
Johann Wolfgang Schaffer, auch Hannß Wolf Schaffer, (geb. um 1677; gest. 10. Juni 1745 in Fürth[1]) war ein Fürther Maurermeister im 18. Jahrhundert.
Er war ein Sohn des Fürther Tagelöhners Ulrich Schaffer. Schaffer heiratete als Maurergeselle am 5. Juli 1702 in Cadolzburg Apollonia Staud (geb. 8. Februar 1678 in Fürth), Tochter des Tabakpressers Leonhard Staud zu Fürth. Sie wurden auf Hochfürstl. Hofratsbefehl in der Cadolzburger „Büttelei“ (Gefängnis) kopuliert, weil sie bereits in Unehren zusammengekommen waren.[2] Aus der Ehe ist nur ein Kind bekannt: Catharina Schaffer (geb. 25. Juni 1703 in Fürth).
Schaffer kaufte am 10. August 1727 auf den „Mühl Veldtern“ von Peter Eckart einen Bauplatz und erbaute darauf „zwey Häußlein“, ein zweigädiges Wohnhaus mit einem Hinterhaus, die das Schild „Zum Hirsch“ (Hirschla) führten. 1792 erhielt das Anwesen die Hausnummer 511 (ab 1890 Hirschenstraße 1). Im Jahr 1887 wurden die Gebäude abgebrochen.[3]
Johann Wolfgang Schaffer starb im Alter von 67 Jahren. Seine Witwe Apollonia Schaffer wurde 80 Jahre alt, sie ging am 7. September 1758 dahin.