Hirschla
- Gaststätte
- Hirschla
- Name
- Gasthaus zum (braunen) Hirschen ("Hirschla")
- Schließungsdatum
- 1887
Das Hirschla wurde von Johann Wolfgang Schaffer erbaut, nachdem er am 10. August 1727 auf den „Mühl Veldtern“ von Peter Eckart einen Bauplatz gekauft hatte. Er errichtete darauf „zwey Häußlein“, ein zweigädiges Wohnhaus mit einem Hinterhaus, die das Schild „Zum Hirsch“ (Hirschla) führten.
1792 erhielt das Anwesen die Hausnummer 511 (ab 1890 Hirschenstraße 1). Im Jahr 1887 wurden die Gebäude abgebrochen.[1]
Das Gasthaus zum (braunen) Hirschen ("Hirschla") stand bis 1887 in der Gabelung von Schwabacher Straße und Hirschenstraße am Kohlenmarkt.
Das heutige Gebäude (Hirschenstraße 1) wurde 1888 als stattliches Wohn- und Geschäftshaus errichtet und trägt seinem Namen mit einem Hirschgeweih am Giebel zum Kohlenmarkt Rechnung.
Damalige Adressbucheinträge
- 1799: Egersdörfer Joh. Gg.; Hirschla[2]
- 1846: Gartenstraße Haus-Nr. 254; Steinbauer; Wirth im braunen Hirschen[3]
- 1854: 254/I. Bezirk; Steinbauer Joh.; Gastwirth zum braunen Hirschen
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Gottlieb Wunschel, Lothar Berthold: Die Fürther Häuserchronik „Alt Fürth“, 1940, 2010, 5. Band
- ↑ Einwohnerbuch von 1799
- ↑ Adressbuch von 1846
Bilder
Hirschkopf an der Frontfassade des Gebäudes Hirschenstraße 1 Urheber: Claus W. Vogl
Lizenz: CC BY-SA 4.0Werbeanzeige für die Wirtschaft zum braunen Hirschen, Oktober 1842 Lizenz: NoC-NC 1.0
Zeichnung der Gaststätte „Zum Hirschla“ von Jean Lederer Urheber: Jean Lederer
Lizenz: Bildlizenz-Stadtarchiv