Lorenz Lobenschlag

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Person
Lorenz Lobenschlag
Vorname
Lorenz
Nachname
Lobenschlag
Geschlecht
männlich
Abw. Name
Lobenschlager
Beruf
Maurer, Maurermeister
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Lorenz Lobenschlag (geb. 13. Juli 1643jul in Garsten/Oberösterreich[1]; gest. 3. Juni 1709 in Fürth[2]) war ein österreichischer Exulant und Fürther Maurermeister im 17. Jahrhundert.

Er kam als Sohn von Michael Lobenschlager (?–1678) und dessen Ehefrau Susanna (?–1664) in Garsten bei Steyr zur Welt. Er erhielt den Vornamen seines Paten Laurentius Jagenhueber.[1]

Um 1660 kam er mit den Eltern und Geschwistern nach Fürth. Der Vater, als armer Exulant bezeichnet, war anfangs Tagelöhner; die Familie lebte im „Kandgieserhof“ (Kannegießerhof). Im Sommer des Jahres 1664 verlor Lorenz Lobenschlag innerhalb weniger Wochen vier Geschwister durch die Ruhr. Am 25. September 1664jul starb auch die Mutter. Der Vater, der auch Spielmann (Musiker) war, heiratete 1665 erneut und wurde Vogelfänger in Bremenstall.

Als Maurergeselle heiratete Lorenz Lobenschlag zu Septuagesima 1669 (7. Februar 1669jul) Catharina Blum, Tochter des bereits verstorbenen Schlossers Georg Blum. Die Hochzeitsfeier fand am folgenden Sonntag, zu Sexagesima 1669, statt, bei der Michael Lobenschlag und Hans Sebastian Feiertag die „Hochzeitsväter“ waren, als „Traumütter“ fungierten Magdalena Herzog und Kunigunda Wisner. Tischjungfern waren Catharina Dürsch und Catharina Müller. Das Mahl gab es bei Hans Sebastian Feiertag.[3]

Aus dieser Ehe sind zwei in Fürth geborene Söhne bekannt: Adam Lobenschlag (geb. 11. August 1670jul) und Philip Lobenschlag (geb. 20. Juli 1677jul).

Über seinen Beitrag beim Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg ist nichts bekannt. Lorenz Lobenschlag starb im 67. Lebensjahr am 3. Juni 1709 in Fürth.[2] Seine Witwe Catharina Lobenschlag, landläufig „Maurer Lenhin“ genannt, verschied im Alter von 73 Jahren am 19. April 1727.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kirchenbücher Mariä Himmelfahrt Garsten, Taufen 1639–1656, S. 70
  2. 2,0 2,1 Kirchenbücher St. Michael, Bestattungen 1693–1724, S. 303
  3. Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1612–1669, S. 523
  4. Kirchenbücher St. Michael, Bestattungen 1693–1724, S. 450
  5. hier ist von einem Übertragungsfehler auszugehen; es lässt sich in der Zeit in Fürth keine Person mit Familiennamen Lebenschlag nachweisen, dagegen aber Lobenschlag